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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Efsi Ege

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bäum; II- 36- v. Ledebur I. 192. III- 245- - Gauhe I- 359 u- f.Siebmachcr I- 132. n. 6. v. H.f

1. Effillgcr, ein uradlichcs, gegenwärtig zu Bern vcrbürgertesSchweizer-Geschlecht, das in S. einen r. Fünfbcrg führt. (Bern.Wappenb. 1829. Siebmacher V. 219. v. H.) Diese E. schrie-ben sich vordem auch v. Wildeck, u. waren auch im Elsaß begütert.

2. st Effillgcr, schwäb. Geschl., führte in R. einen s. Sparren.sSiebmacher V. 12g. v. H.)

Efsncr. Der NcggS. Rath Gaudens E. zu Straubing erhieltvom Kurf. Maximilian Josef am 4. März 1765 das AdclSdiplom.sv. Hefner, baher. Adel S. 74. T. 83-1 Die E. hatten schon 1625einen Wappenbricf erhalten, (v. Laug 324.)

st Esriiigc», schweizer Uradel (im Schild zwei gestürzte An-geln), haben das Schloß Dorn eck (jezt Dornap, Solothurn)innegehabt, das hat Hanns Bcrnhart v. E. 1484 der StadtSolothurn verkauft. (Wurstisen 24 ff.)

si Eg (im Schild ein Rchfuß), schwäb. Adel. sO. S.)

-s Ega, ein schwäb. Geschlecht, führte von R. und S. mitZinnen gctheilt.

(Siebmachcr I. 121. v. Meding III. 184. v. H.)

Egckhcr, österreichisch. Josef v. E. stand 1857 als Kadetbeim 4. Inf. Reg.

Egescid, s. Ehinger. Egelhossberg, s. Endcrö.

st Egeln, soll eine mit dem deutschen Orden nach Preußengekommene alte adliche Familie sein, welche in Friedrich v. E.,preuß. Gcnerallieut. unter Friedrich I., eben so schnell wiederauftauchte, als sie mit ihm wieder erlosch.

(v. Zedlitz. v. Ledebur I. 192.)

Egeln, s. Eglcn.

st Egelsee. Dieses Namens kommt ein Egilolf de Eg eise um1139, und um 1169 kommen Warmnnt n. Ulrich v. Egilsec inbaumbnrg'schen Briefen vor. Sein Stammhaus wird wol E.bei Chieming, Traunstein, gewesen sein. Es gibt übrigens nochfünf weitere Orte dieses Namens vor'm Gebirg.

(M. B. Ii. 301. III. kg. 71.)

st Egclspcrg. Im Schild ein Kreuz, in dessen Milte eine Sonne.sO. S.) Wahrscheinlich Bayern.

si Egclsthal, ein altes schwäb. Geschlecht, welches sehr früh-zeitig ausgestorben ist, auf der Burg E. im württ. O.A. Horbhauste u. ein Zweig der Edlen v. Sulz war. sGricsinger 284.)

1. st Egen, ein schwäbisch-haller Adelsgeschlecht. VolkhartE. siegelt 1399. Schild mit dem Krenzschnitt getheilt. sO. S.)

2. st Egen. Im Schild eine von zwei Rosen beseitete Spize,darin eine Egge. Simon E. 1593 Notarius der Stände unterder EnnS. sO. S.)

3. st Egc». Lorenz v. Argon,den man nennet Egen," hatzuerst diesen Namen (um 1419) angenommen. Peter E. war seinerZeit der reichste Mann in Augsburg und sechsmal Bürgermeister.1442 hat ihm der Kaiser erlaubt, sich wie seine Vorfahren wieder >v- A." zu nennen. Des wcitcrn s. oben bei Argon.

4. Egen v. Crcuhiicgg- Valentin E., kais. Hofdiener, wurde 1695mit v. C. geadelt. sN. T. A. R.)

5. Egen». Crcuhlicgg. Alexander E., Amtmann in Tirol, er-hielt 1615 Adclsbestätiguug. sR.T. A.N.) Wahrscheinlich war dieserder Sohn des vorstehenden Valentin.

st Egcnberg, Egenburg, ein obcröstcrr. Geschlecht, welchesim bl. Felde eine gold. Egge führte, dessen Stammschloß E. im

Traun viertel gelegen, ist aber von den vormaligen Herren u.Fürsten v. Eggenberg ganz verschieden, auch im 15. Jahrh. aus-gestorben, worauf die Fcrnberger v. Nur Namen u. Wappenneben dem ihrigen zu führen die Erlaubnis) erhielten.

(Gauhe II. 238. v. H.)

Egcnbcrg, s. Auer, Fcrnberger.

st Egcubcrgcr u. Eggculicrg , besaßen im 17. Jahrh. mehrere Herr-schaften u. Güter in Nie der österr eich, die aber Schulden halbervon den Herrenständcn eingezogen wurden. Das Geschlecht ist 1649erloschen. (E. S. Wisgrill II. 352. v. H.)

st Egciilnirgcr v-Egenburg , ein nieder österr., zwischen 1291und 1531 vorkommendes Geschlecht. (Wisgrill II. 352 u. f. v. H.)

st Egendorf, eine obcröstcrr. Familie, die im Trauuvicrtelihr Stammschloß gleichen NamcnS bis zum I. 1574 besaß.

(v. Hoheneck, Beschr. von Oberösterreich II. 611. Gauhe II. 238.- v- H.)

st Egcndorser gu Egendorf, ein längst auSgcstorb. Nitterstands-Gcschlccht, das im 13. u. 14. Jahrh. in Nicdcröstcrreich lebte.

(Duellii excerpt- hist. geneal. Lib. II. fol. 194. Wisgrill II. 353.v. H.)

1. st Egenhofen, altbaycrisch. Das Stammhaus vielleichtE., Gerichts Bruck, Oberbayern. Hcinricus milcs de Egen-Honen et silius ejus lldalricuS um 1259 im Kloster Sch ei er lo-schen Traditionsbuche. Im Schild ein halbes Einhorn. Sie habensich später v. Plan egg, bei München, geschrieben, und stehen mitdiesem Beinamen in der Landtafel 1479: Wilhelm v. E. zu P.

(O. S. - M. B. X. 433.)

2. st Egenhofen, Egcnhovcr, altbayer. Adel, führte im Schildeine Egge. Dieser Hcimath war vielleicht E. bei Oberdorf, Neu-burg a. d. Donau. (O. S.)

st Egenried. Das Stammhaus E. im Gericht WeilheinwUdalhard de Eginricth, Dietrich u. Engilburg liberi sui kommen11491169 in Urkunden des Klosters Benediktbeuern vor.

(M. B. VII. 52 ff.)

Egcnricdcr, Hanns, des BiSthumS Wi c n Hofmeister, erlangte1615 den Adelstand. fR. T. A. N.)

1. Egcr. Der niederösterr. Hofsekrctär Joh. Friedrich E.wurde im I. 1738 in den böhm. Adelstand erhoben und 1759Ritter. (M. v. M. 107; Erg- 273.)

2. Eger. Der Staats - u. Konferenzrath Friedrich v. E. wurde1779 in die krainer, 1789 in die kärnthuer Laudstandschaft auf-genommen, und 1796 in den Freiherrnstand erhoben. (O- S- M.v. M. 46. v- Hefncr, krainer Adel S. 27. Taf. 24. v- H-)

3. Eger n. Jecck. Der'niederösterr. HandgrafenamtsrcgistratorJohann Georg E. wurde im I. 1754 mit Edler v. S. geadelt.

(M. v. M-, Erg. 273. - v. H-)

st Egerbcrg, waren ein gräfl. Geschlecht in Böhmen.

(Grosser, laus- Merkwürdig?. V. 46- Zedier VIII. 293.)

st Egerdach. DaS Stammhaus dieses altbayer. Geschlechtswar wol E. im Gericht Laufen a. d. Salzach oder im GerichtTraunstein. PrimuS: Offo de E. um 1129 in banmburg.

Briefen. Ultimi: Ulrich de E- et filins ejus Liebhard. 1419.

(M. B. III. 5 ff. 228. VII. 475.)

s. Hei dl er v. E.

1. Egerer, Kolmann, wurde 1572 geadelt. fR. T. A. R.)

2. Egerer oder Egcr, Hanns, Veit und Jakob, aus Tirol»wurden 1692 in den Adelstand erhoben. (R. T. A. N.)

st Egersdorfs, Egcrstorpp, ein altes Magdeburg. Geschlecht»