Ebe — Eber
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E, „coguine nostre Magister" 1346 im Gefolge Markgraf Ludwig'svon Brandenburg, in Briefen für das Kloster Chor in in derUckermark und die Stadt Stendal. Das Geschlecht ist 1526 imMannSstamme erloschen. sO. S. — M. B. im Register. — Hund III-280. ^ Cod. brand. XIII. 250. XV. 122.)
2. 1 Ebciihaiiscil, Ebenhauser, )N E., ein anderes altbayer.Geschlecht, führte im Schilde zwei geästete Balken. Die E- 1. u. 2-werden häusig verwechselt. fO. S.)
Ebenhoch u- Hochenebc». Georg Franz v. E. wurde im I. 1762mit v. H. geadelt. )M. v. M., Erg. 272. — v. H.)
Cbenhoftn, f. Fuchs.
1 Ebeuhoscr, altbayer. Adel, führte im Schild einen auf-springenden Widder. Susanna E. uror Hanns Grießmair zuJnkhofen. sO. S.)
Cbcnhol), f. Felix.
Ebciiius, kais. Feldarzt, wurde 1662 geadelt. sN.T.A.R.)
7 Ebculeben, ein 1586 in Bayern begütert gewesenes Geschlecht.sO. S.) Gehörte vielleicht zu den Ebel eben (s. oben).
Ebensamb, Ebcnsam, kais. Zeugwart, erlangte 1621 den Adel-stand. sN.T.A.R.)
-s Ebenstem, tiroler Uradel. Der Schild von S. u. R. durch-aus mit Spizen gespalten. sO. S.)
-s Ebenstciter (im Schild die Schrägbalken mit drei Rosen be-legt), altbayer. Uradel. Tristan E- zu Ebenstat st 1466.Adolf E. 1496. fO. S. - M. B. I. 72.)
-s Ebciithal. Otto de Ebental Zeuge in einem Brief HerzogsFriedrich von Oesterreich für das Kloster Niederalteich 1243.Dieses Geschl. ist nach Wisgrill, II. 299, Anfangs des 15. Jahrh. st.sM. B. XI. 210. 333.)
Ebeuwald, s. Wimm er v. E-
st Ebeilwciter, ein altes schwäb. Rittergeschlecht auf der gleich-namigen Burg im württemb. O.A. Saulgau. Wernherus et Hen-ricus fratres de Ebenwiler testes 1269.sGriesinger 273. — Mone VI. 83.)
Cbcraii v. Cberharst, österreichisch. Arthur E- v. E. war1857 Hauptmann im 46. Inf. Reg.
st Überdach, Erbach, ein maiuz. Dicnstmannengeschlecht ausErbach im Rhcingau stammend. Primus Theoderikus de Eller-bach 1189. Dudo v. E., gen. Schade, Ritter, 1275, forte ul-timus. sVogcl 582. — Bodmann I. 307.)
1. st Eberdiiige», ein altes kaleuberg- Geschlecht, welches 1653erloschen ist, worauf seine Güter an die ll. Feuer schütz kamen,welche aber auch bald darauf ausstarben. sE. S.)
2- st Cbcrbiiigen. Das Stammhaus E. am Strudclbache, O.A.Vaihingen. Die v. E- waren Vasallen der Grafen von Calw u.kommen vom 12. bis 14. Jahrh. urkundlich vor. Heinrich ll. E.,Schultheiß zu Pforzheim, 1319. sMone V. 466 ff.)
st Ebcrsiug, Ebrolvingen. Das Stammhaus E- bei Weil-heim, Oberbayern. Die v. E. kommen 1696—1329 in den Ur-kunden der Monum. Boica vor.
st Ebcrgassuig, ein im 15. Jahrh. erloschenes niederösterr.Geschlecht, welches das Untcrtruchsessenamt daselbst bekleidete.sWisgrill II. 300 u. f. — v. H.)
1. Eberhard, lausitzer und schlesischer Adel.sCarpzov, Lusat. sup. II. 203. — Gauhe I. 354. — Sinap I. 340.II. 002. — Zedier VIII. 44. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 189.Sachs. Wappcnbuch III. 85. — Sicbmacher I. 54.)
2. st Eberhard, altbayer. Adel, kommen zu Ende des 12ten
Jahrh. in Urkunden vor. sM. B. VIII. XII. XIII.) Ihre Heimath
war, wie die Volkssage uns erhalten hat, gegenüber von Fürstcn-
feld auf dem Berge, „dort ist vor Zeiten ein Schloß gwcscn, darin
seindt gewesen Edelleuth, die Eberharden haben gehaisscn".sVergl. Oberbayer. Archiv VIII. >42 ff.)
3- Eberhard, Otto, österr. Oberst, wurde 1851 in den
rittcrmäßigcn Adelstand erhoben.
sA. A. Zeit. von I85l. — Oestcrr. Milit. Schcmat. von 1857.)
4. Eberhard v. Eichcnburg. Der österr. Artilleriehauptmann
Karl E- wurde 1815 mit v. Eichenburg geadelt.
sM. v. M. 175. — v. H.)
st Ebcrharting, das Stammhaus bei Neu markt (Mühldorf,.
Oberbaycrn). Eppo de Eberhartingen 1156 in baumburg'-
schen Briefen. Wernherus 1228. Eberhard u. sein Sohn Eberhard
1250. fM. B. I. 202. II. 197. III. 40.)
Ebcrhar), s. Dornkrcil ll. E.
st Ebering. Des Namens sind zwei Orte in Oberbaycrn inden Gerichten Haag u. Traunstein. Die v. E. kommen in denMonum. BoiciS zuerst mit Heinricus 1135, znlezt mit Ruodeger1203 vor. sM. B. V. 305. XII. 307. 308.)
Ebcritz, s. Ebcrz.
1. Eberl- Diese österr. Familie erhielt von K- Ferdinand I.am 5. März 1547 einen Wappen- u. am 19. Sept. 1612 einenAdelsbrief. sLeupold I. 264. — Sicbmacher IV. 51.) Der OberstRaymund v. E- wurde im I. 1815 Freiherr. sM. v. M., Erg. 40.
— Oestcrr. Wappenbuch XI. 28. — v. H.)
2. Eberl, Lukas, Postmeister zu Stockerau, u. sein BruderEngelhard Rudolf erlangten um 1618 den Adclstand.
sVchsc, Gesch. des ostcrr. Hofes u. Adels VII. 214.)
3. Eberl. Der niederösterr. Landschaftssekretär JohannMich. E- erhielt i. I. 1763 die Bestätigung des von seinen Vorfahrenim I. 1666 erlangten R. Adelstandcs. sM. v. M., Erg. 272.)
4. Eberl v. Ebciifcld. Anton Josef E. wurde von K. Franz I. imI. 1767 mit dem Beinamen v. E. zum Ritter erhoben.
sM. v. M. 100. — v. H.)
5. Eberl v. Wallenburg. Joh. Ferdinand E. erhielt von der Kai-serin Maria Theresia am 15. Dez. 1755 den erbländ. Adel mit demPrädikate v. W. sLeupold 205. — M. v. M. 175. — v. H.)
Ebcrlc v. Gnadcuthal. Karl Theodor E., ehemals sächsischerLieutenant, wende am 1. Dez. 1826 vom Fürsten von Hohcnzollern-Hechingen mit v. G- in den Freihcrrnstand erhoben,fv. Ledebur III. 244 ohne Wappen-Angabe.)
st Ebcrlcr, gen. Grülic»)weig (in G. ein r. Ebcrrnmpf), warenein altes basler Geschlecht. sWurstiscn 379.)
st Ebcrmnildcsdorf. Daö Stammhaus vielleicht Ebcrmannstorfin der oberen Pfalz. Primus Meriboto de E. 1126. Von da bis zuEnde des 12. Jahrh. kommen sie in Kloster Prüfling'schcn Briefen
häufig vor. sM. B. XIII. — Sic stehen auch bei Ried, cod. diplom.108 ff.)
1. Ellersbach, ausgestorbenes lausitz, und schles. Geschlecht,dessen Stammgut gleichen Namens unweit Görlitz gelegen.
sBucclini II. — Sinap I. 347. II. 003. — Sicbmacher l. 50. —v. Meding II. 202. — Gauhe I. 354. — Zedier VIII. 58. — v. Zedlitz.
- v. H.)
2. st Ellersbach, altbayerisch. Huch (Hugo) Eberspach1123, Wolfram de Eberspach 1173 in Briefen der KlösterPrüfling u. Weltcnburg. sM. B. XIII. 184. 332.) Waren