Druckschrift 
1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
304
Einzelbild herunterladen
 

304 Dürr -

Rath u. Lcibmcdikus, wurde 1690 geadelt. fR. T. A. R0 Dieserscheint der AnHerr der weit verbreiteten D. zn sein. fv. H0

2. Dürr v. Dürrcuthul. Der österr. Major vom Militärfuhr-werk, Sebastian D., wurde 1856 mit v. Dürrenthal geadelt.fA. A. Z. v. 1856. Oestcrr. Milit- Schemat. v. 1856 u. 18570Dürrcnbcrg, s. Seeg er. Dürrcuhugen, s. Haye de la.Merheim, Esel v. Ihr Stammhans D. in der Baar. Waltheruöde Dnrriheimqui vocatur Esil" 1133 in Briefen des KlostersHerrcnalb. Walter der Esel v. Durrcnhain ain vri man 1280Lehcnsmann des Grafen v. Fürstenbcrg. sMone l. 321. IX. 4750-f Dürricgct ». Uicgclstci», ein erloschenes Geschlecht, das imfränk. Ritterorte Gebürg Güter hatte.fBicdermann, Gebürg Tab. 314. v. H0

h Dürrnthliicr, ausgestorbenes nicdcrösterr. rittcrl. Geschlecht.fWisgrill II. 293. v. H0

Dürfch ». llohrbuch. Den kais. Truchscssen Josef Jgnaz v. D.erhob K. Karl VII. mit Zulcgnng des rohrbach'schcn Wappensin den Freiherrnstand am 23. Juni 1742. Die zweite Linie diesesStammes, die zu Steinbach, ist erloschen. Die erstere in Bayern

cristirt noch. fv. Lang 116; Suppl. 46. M. v. M., Erg. 53.v. Hcfner, bayer. Adel S. 32. Taf. 29. v. H.fh Dürschuabet, schles. Geschlecht.fSiebmacher 1. 59. Sinap I. 345. v. H.j

Dürviiie. Der Oberstwachtmcister Karl D. wurde im I. 1779Freiherr. fM. v. M., Erg. 53. v. Hst

1 Düruning, altbayer. Adel. Ihr Schild dreimal getheilt,auf dem Helm zwei Horner. sO. S.sj

Düsbcrg, Staatssekretär, wurde am 15. Okt. 1840 vom Königvon Preußen mit Einschränkung in den Adelstand erhoben,fv. Zedlitz. Dipl. Jahrb. für den preusz. Staat 1841. Abth. 2. S. 77.

v. Ledebur I. 1840

-f Düscdov, ein ausgestorbenes Uckermark. Geschlecht.fGrundmann's uckermärk. Ad. Hist. v. Ledebur I. 186. v. Hst

1. -s Düjfcl, eine Schöffenfamilie in Köln, 1683.fFahnc II. 35. v. Ledebur I. I86st

2. Düffel. Herr Joh. Gottfried v. D., kurbayer. LandschreiberimBer g'schen 1784. fStaatskalst Gehört vielleicht zu Düssel 1.

Düsseldorf, Ferdinand, knrköln. Hofrath u. Zollschreiber zuAndernach, nebst seinen drei Brüdern, Heinrich, Gebhard undJohann Hugo, wurden 1790 geadelt. sR.T.A.R. Fahne II. 35,welcher das Geschlecht zu den alten Familien zählt. v. Ledebur I. >86.

Bernd XXXII. 630

1 Düjlerhop, altes schaumburg. Geschlecht, welches am Endedes 14. Jahrh. nach Lüneburg gezogen, dort zu dem Patriziat ge-rechnet und am 19. Mai 1673 mit Georg Friedrich v. D. im männ-lichen Stamme erloschen ist. sBüttner w.s

Düstcrloh, Düstcrlho, ein adlicheö Geschlecht, aus welchem inneuerer Zeit mehrere Sprößlinge im preuß. Heere gedient haben.ES stammt aus der Mark und kam ein Jahrzchend vor Säkula-risation dcS OrdenS nach Liefland. fv. Firks, Ursprung d. Adelsin den Ostsccprovinzcn 164. v. Zedlitz. Fahne I. 85. v. LedeburI. 186. III. 2420

Düjlcrunild, s. Händek.

f Düßdors, eine abgestorbene thüring. Familie, die Oester-körnern besaß, dieses aber 1117 an das Kloster Volkenrodaverkaufte. fGotha dipl. II. 269. Brückner I. 237. v. H0Du Faur, s. Fabcr.

Dusoi, Johann, aus Luxemburg, wurde 1722 geadelt.M. T. A. R0

- Dul

1. Dufour v. Fcroncc. Jakob Ferdinand D., welcher aus eineralten Familie in Languedoc stammt, war mit einer v. Feronceverhenrathet, und erhielt am 4. Sept. 1816 vom K. von Sachsendie Freihcrrnwürde mit v. F. fv. Hefner, sächs. Adel S. 9. T. 80

2. Dllsour li. Hionim. Der Probst zu Nicolspurg, NikolausD., wurde im I. 1781 mit v. V. in den Ritterstand erhoben.

fM. v. M., Erg. 135. - v. H0

Dusrcsiic. Der Hof-, Kammer-, Kommerziell- u. PolizeirathFranz Jgnaz D. wurde mit dessen Sohne, in bayer. Dienstenstehend, vom Kurf. Mar. Josef am 8. Juli 1745 in den Adelstanderhoben, fv. Lang 322 u. f. v. Hefner, bayer. Adel S. 74. T. 8ZstDie D. sind auch in Bern, Schweiz, verbürgcrt. fBern. Wappeu-buch 18290

Duggut v. Duggatsburg. Der österr. Rittmeister Kristian D.wurde im I. 1758 mit v. Duggatsburg geadelt.fM. v. M. 174. - v. H0Duggatsburg, s. Duggat.

Dugit, gen. Karbmi, ein fulda'sches Geschlecht, das mit denenv. Dehren ein ganz gleiches Wappen hat.

fScbaunat, fuld- Lehnhof 69. De Gudcnus, Cod. dipl. Tab. II.p. 290. v. Mcding III. n. 177. v. H0

Dugnani.italienisch. Theresia v. D. war 1835 Sternkreuz-ordensdamc.

4 Du Hamcl, Marquis, war ein französ. Flüchtling, dersich nach Preußen wendete, daselbst General und Gesandter inVenedig wurde u. um das 1.1703 wahrscheinlich ohne Kinder starb.fVehse, Gesch. des preuß. Hofes und Adels I. 2130

Du Haiiimcl dc Clucrlonde, wahrscheinlich niederländ. Abstam-mung; Alois Ritter Du H. de Q. war 1857 Hauptmann im 27stenösterr. Inf. Reg.

Dichau de Zand»», Lehrer und Freund Friedrich's des Großen,K. von Preuße». Aus der französ. Kolonie entsprossen. Ver-schieden von den Grafen Duhan de Martigny, wie man glaubt;beide Familien führen ganz ähnliche Wappen. Im I. 1806 standenmehrere Offiziere dieses Namens im preuß. Heere,fv. Zedlitz. v- Ledebur I. 184. III. 2420

Duimovich o. Chmihcim. Michael D., österr. Hauptmann, wurdeim I. 1759 mit v. E. geadelt. fM. v. M., 174. v. H0

Duir, eine in Schlesien, Böhmen und anderen österr.Provinzen vorkommende adliche Familie, fv. Zedlitz. v.Ledcb. 1.1S4.fDuisburg, ein adliches Geschlecht in Ostpreußen, aus welchemin neuester Zeit einige Mitglieder als Offiziere im preuß. Heeregefunden werden, fv. Zedlitz. v. Ledebur I. 1840

Duit, Düthe. Kristian Bernhard v. D. kommt 1783 in derGrafschaft Mark vor. fv. Zedlitz.s Die meisten Güter der Familieliegen jezt im Hannövrischen und Oldenburg! schcn.fv. Ledebur I. 186. v. Steinen, Taf. XVIII. 2.f

Duka, wahrscheinlich ungarisch. Emil Frhr. v. D. stand1857 als Lieut. im 3. österr. Ul. Reg.; Kolomann D. v. Duka-falu war Kadct im 19. Inf. Reg.

s- Dulac, ein adliches bayer. Geschlecht, besaß 1772 das land-tagsfähige Gut Milb erzHofen bei München. Im I. 1739 kommtJosef Klemeut Du Lac, kurfürstl. Hofrath und Salzbeamtcr inMünchen, und dessen Schwester Maria Theresia urkundlich vor.fv. Zech, Anzeige w. Obcrbayer. Archiv VIII. 258.f

Dulemba, ein schles. Geschlecht, 1854.fv. Ledebur III. 242 ohne Wappen - Angäbest