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Drach — Dran
5. Drach, Hartmann, kais. Rath u. kurmainz. Agent, wurde16t 8 geadelt. sR. T. A. R.)
6. Drach v. Itcrnfttd. Der pcnsionirte österr. Rittmeister Ma-thias D. wurde im I. 1798 mit v. S. geadelt.
sM. v. M. 174. - v. H.)
ch Drachenlmrg. Der Lezte dieses alten sichermärk., vom1.1249—1464 in Urkunden vorkommenden Geschlechts, Kristofv. D.,lebte noch um das I. 1966. sO. S. ^ Schmutz I. 268. — v. H.)
Drachcnlmrg, s. auch Dragallovich v. D.
Drachcnfttd, s. Draganchitz.
1. Dracheuscts, rhcin. Adel, eines Herkommens mit denen».Breitzbach. Die v. D. in Kurland wollten bereits 1626 ihreAbstammung von den Burggrafen herleiten, was auch dem Wappennach nicht unwahrscheinlich ist. Nach Fahne sind die v. D. im 16. Jahrh.ausgestorben. Es scheinen also die v. D. im Hessischen eine an-dere Familie zu sein, dem freilich die Gleichheit der Wappen wider-spricht. In Kurland blüht das Geschlecht jedenfalls noch, und vondorther kamen auch die v. D. in Hessen. Ihr Freiherrnstand istdurch ein Attestat der Hess. Negierung anerkannt.
sv. Ledebur I. 179. III. 240. - Frhrl, Taschenb. v. 1856. — v. H.
— v. Firkö, Ursprung des Adels in dm Ostseeprovinzcn 150. — FahneI. 8 l. lt. 32. - v. Hefner, bayer. Adel S. 3l. T. 28; Erg. Bd. S. 12.T.5; Hess. Adel S. 8. T. 7. - v. Zedlitz.)
2. 1 Drachcnftts, Jurgenfon genannt v. D. Joh. Jurgenson,fürstl. kurländ. Rath, ist um 1636 mit „v on D.", oder „genanntv. D." geadelt worden. Er war 1654 auf dem Reichstag zu Regens-burg. Diese seitdem wieder erloschene Familie hat keinen geneal.Zusammenhang mit D. 1. und führte auch ein ganz verschiedenesWappen. sO. S. — v. Hcfncr, bayer. Adel sub Drachensels; Erg.Bd. S. 12.)
Drachcnhcii», schles. Geschlecht, das von K. Josef I. am 25. März1767 in den Reichsritterstand erhoben wurde.sSinap I. 34l. — v. Meding III. 170. — Gauhe, Anh. S. 1439.
— v. Ledebur I. 179. — v. H.j
Drachsdorff, Trardorff, ließen sich 1296 in der MarkgrafschaftMeißen nieder, und wurden am 26. Mai 1678 in den Freihcrrn-stand erhoben. Die Familie soll, ehe sie sich nach Meißen wen-dete, zum clsäss. Adel gehört haben. (Gauhe I. 343. — v. Schön-berg I. sol. 323. b. — v. Ledebur I. 179. — Tyroff I. 172. 227. —Siebmacher I. 152) Die Drachsdorffe auf Adelsberg inBayern sind seit 1666 frcihcrrlich. sv. Hcfner, preuß. Adel S. 40.T. 48; bayer. Adel S. 32. T. 28. - v. Lang, Suppl. 39. - Zedier VII.
— v. H.j
1. 1 Drachstndt, Draxstädt, im Braunschweigischen, inHessen n. Schlesien, die von einem Tempelherrn, dem einzigennoch übrig Gebliebenen seines Geschlechts, nach erlangter Vermählungs-erlaubniß, abstammen. Sie erhielten vom Kaiser 1559 ein Diplom,welches ihren Neichöadclstand bestätigte und das der große Kurfürstvon Brandenburg 1663 anerkannte. sv. Ledebur I. 179. — Neuesgeneal. Handb. 1778. II. Th. S.261. Nachtr. II. 144. - Gauhe, I. 342,hält sie für längst ausgestorben.)
2. 1 Drachstiidt, ein schles. Geschlecht, das nur zwischen 1554u. 1599 vorkommt. sSinap I. 341 u. f. II. 594 u. f. — GauheI. 342. — Schickfuh III. Buch. S. 202. — v. H.)
1 Drackc, ein vorpomm. Geschlecht, das sich nach Schwe-den wendete. sGanhe II. 215. — v. Zedlitz. — v. H.) Nicolausdictns Drake, miles, 1289 Vasall der Herzoge von Pommern.sCod. d. braud. XIII. 487.)
1. 1 Driichstl. (Im Schild ein Stern.) Marguard D., aus einem
der ältesten Münchner Geschlechter, war Kanzler K. Ludwig's desBayers. Peter derDrächsel war landsässig zu Purkstall 1356,Grimolt D. 1386. sv.Hefncr, Münchner Geschl. — M. B. X. 122 ff.)
2. Drächlcl, auch Drärel, Gebrüder, wovon der eine kais. Hat-schier war, erhielten 1596 ein Adelsdiplom.sR. T. A. R. — Siebmacher V. 90.)
s Drächsthcim , Drarlhaimb, niedcrbaycrisch; der Schildmit Spizcn gethcilt. Primus: Rikkerus de Drahslheim 1166inreichersbe r g'schcn Briefen. Konrad de Drechselheim ibidem1266. Dann 1366 ebendaselbst drei Otto: Vater, Sohn u. Enkel.sO. S. - M. B. III. 479. 515. IV. 504.)
Drägcr v. Düngern, österreichisch. Josef D. Ritter v. D.stand 1857 als Oberlientenant im 59. österr. Inf. Reg.
Drägcr, s. D reg er.
1. ch Driirlcr. Hanns D. 1449 Pfleger zu Unterkap fenb ergin Steyer u. 1446 beim Aufgebot gegen die Ungarn. 1566 KristofD. zu Stubenberg. Hanns Jakob D., der Lezte seines Stam-mes, ist 1612 im Zweikampf umgekommen. Ihr Schild: Ein Astmit zwei Rosen. sO. S. — Schwarz I. 273. — v. H.)
2. Driirlcr n. Carin. Philipp D., Kanzlcidirektor beim kaiserl.österr. Obersthofmeisteramt, erlangte 1853 den rittcrmäßigen Adel-stand mit v. C. sA. A. Zeit. v. 1853.)
Dragaltovich o. Drachcnlmrg. Der österr. Oberstlieutcnant Joh.D. wurde im I. 1822 mit v. D. geadelt. sM. v. M., Erg. 276.
— v. H.) Der Geadelte wird 1857 als k. k. Generalmajor u. Bri-gadier im Banat ausgeführt.
Draganchih v. Drachcnfttd. Die Brüder Anton Mathias, JohannJakob und Veit wurden im I. 1746 mit v. Drachenfeld geadelt.sM. v. M., Erg. 270. — v. H.)
Draganviö v. Drachcnfttd, wahrscheinlich kroatisch. Rudolf D.v. D. stand 1857 als Kadct beim 6. österr. Grenz-Inf. Reg.
Draht, eine in Hessen, in der Wetter au u. in Preußenbegüterte Familie. sGauhe II. 215. — v. Ledebur III. 240. — v.H.)Vielleicht die Troye bei Siebmacherl. 135.
Drahoücit, s. Cr oein.
-s Drahotilsch, eine alte, seit der Mitte des 16. Jahrh. bekannte,um 1656 s s chle s. Familie, deren Stammhaus n. Städtlcin gleichenNamens 3 Meilen von Fulnek in Mähren liegt. Nach ihrem Ab-gange haben die v. Morawitzki das Wappen ererbt,sv. Hcfner, Erg. Bd. S. 8. - Sinap II. 327. — Gauhe. I. 342; Anh.S. 1440. — Paprvcii spec. Morav. 148. — Lucä, schles. Chronik 733. —Henel, Siles. VIII. p. 483, schreibt sie irrig Drahomschii. — v. H.)
Drais, s. Dreis.
Drakiitiö v. Merfingrad, wahrscheinlich kroatisch. Daniel D.v.M. war 1857 kais. österr. Major u. Plazhanptm. zu Agram.
Draminski, eine im Großhcrzogthume Posen seßhafte Familie.Wappen? sv. Ledebur III. 246.)
s Draiidorss, Trandorf. August Adolf v. T., sächs. Oberster,wurde dd. 4. März 1644 von K. Ferdinand III. in den Frei - undPannerhcrrnstand erhoben. Im Diplom werden namentlich seine Ver-dienste bei der Belagerung von Leipzig 1637 rühmend erwähnt.sEr dipl. copia. — Diplom. Jahrb. f. den preuß. Staat 1841. II. 7ö.
— v. Zedlitz. — Zedler VII. 1403. — v. Ledebur I. 179. III. 240. -Sächs. Wappcnb. III. 82. — v. H.)
-s Dransdorf, ein noch im 18. Jahrh. blühendes köln. Patrizicr-geschlecht. W.? sFahne I. 83. - V .Ledebur I. 179.)
s Dransfeld , Dranesvelde, kommen schon im 12. Jahrh. unterdem im Braunschwcigi s ch c n angesessenen Adel vor. Justus v. D-,