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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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. Dory Dra

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haben, v. Zedlitz gibt in seinem Adelslerikou ausführliche Nach-richten von diesem Geschlechte,so. Ledebur l. 177. Prcuß. Wappenbnch III. 7. v. H.)

Dory. Der Vizepräsident des Oberlandgerichts in Pesth, G.v. D-, wurde 1854 in den Frciherrnstand erhoben.

HA. A. Zeit, von 1354.)

Doschot. Josef D. wurde im I. 1811 Ritter.

HM. v.M., Erg. 134. Oestcrr. Milit. Schemat. 1857. v. H.)Dosmc. Der Feldkriegökommissär Peter Emannel Grainau D.wurde im I. 1765 Reichsrittcr mit Edler v.sM. v. M., Erg. 134. - v. H.)

1 Dossa. Hcnricus deD., miles, 1287, 1288 in branden-bnrg- Briefen. sCod. brand. VIII. 136. 224.) Gehört wahrschein-lich zu Dossen 1.

1. st Dojscn, Dosse, Dussner, alte pommcr'sche Familie, dieihre Güter im Stettin'scheu hatte. sMicrälius 480. GauhcI. 341. II. 212. Hartknoch 302. Siebmacher III. 160. - v. Die-ding III. 167. v. H.)

2. st Dossen, Doß, niederösterr. Geschlecht, das in derleztcn Hälfte des 15. Jahrh. erloschen ist. sLazins, Comment. de rcb.Vien. 137. Wisgritl II. 27577. v. H.)

3. 1 Dassen v. Ercldach, ein altcö, wie es scheint, fränk.Geschlecht- sv. Hattstein I- 24.)

4. Dassen v. Zternfeld. Der kais. Hauptmann Damian D. wurde1762 mit v. S. geadelt. sM. v. M. 173.)

st Dossenheim, das Stammhaus D- a. d. Altenbach. Sifritv- D-, genannt Haseler, schenkt dem Kloster Sch ön au, Heidel-berg , einen Weinberg 1285. Frau Elisabet v. D. 1297.sMone VII. 40 ff.)

Dossow, Dossau, ein altes pommer'sches Geschlecht, welchessein Stammgut 1735 an die v. Cnuow verkaufte,sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 177. III. 240.1

Dost ». Dostcnlicrg. Der lubliuer Landdrost Leonhard MartinD. wurde im I. 1868 Ritter mit v. Dostenberg.

M. v. M., Erg. >35. v. H.)

Dostoal v. Wogny. Der österr. Oberlicut. Joh. D- wurde im I.1821 mit v. W. geadelt. sM. v. M., Erg. 270. v. HIDostenlierg, s. Dost. Daten, s. Todt.

Doß, Toß, eine ursprünglich aus Schweden stammendeFamilie, aus welcher der Rath und Landschaftskassicr D. nebst seinenBrüdern, Georg Thomas Leonhard, Joh. Jakob Bernhard u. JosefBeruhard Anton, von K. Karl VI. am 22. Juni 1746 geadelt wurde,sv. Laug 320. v. Hefncr, bayer. Adel S. 74. T. 82. v. H.)Doßncr, s. Dossen.

Aoth, Paul, Hauptmann, wurde 1566 mit dem Rechte, sichvon seinem Sitze zu schreiben, geadelt. sR. T. A. N.)

st Dottcrnhauscn, schwäbisch. Das Stämmhaus im OberamtSpaichingcn. Heinricus de Todcru Husen testis in einemBrief des Grafen Konrad von Freiburg 1252. sMone IX. 336.)st Dottcnheü», fränk. Geschlecht.sSalvcr 527. Siebmacher II. 7g. v. Mediug III. 168. v. HIst Dottighoscn. Her Friedrich v. Tottinchoucn Zeuge ineinem Brief um den Verkauf der Burg Dunsel 1256. Hugode T. testis eodem anno. sMone IX. 334 ff.) Vergl. Dunsel.

st Dotzheim, Dotsenheim, Dozzeuheim, das Stammhaus beiWiesbaden. Schild von N. und G- gctheilt. Eine Nebenlinieführte als Beizeichcn oben drei Amseln. Er sig. Sicgfridi deD-1313. sO. S.)

Douglas. Von dieser bekannten engl. Familie hat sich ein Ast aufder Insel N ü g e u seit langen Jahren seßhaft gemacht. Die KöniginKristine von Schweden erhob den General Robert v. Douglaßam 23. Mai 1654 in den Grafenstand. Durch Vcrhcnrathung miteiner Gräfin v. Langen st ein im I. 1848, welche Erbin ansehn-licher Güter war, wurde das Geschlecht auch nach Baden verpflanzt.sTaschcnb. der gräfl. Hauser 1853. v. Ledebur I. 177. III. 240.v. Hefuer, prentz. Adel S. 40. Taf. 48-1 Viele Sprößlinge standenim prcuß. Heere, sv. Zedlitz.)

Doussa, Kapitän der 6. Art. Brigade, wurde am 12. Aug. 1818vom König von Preußen geadelt, sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 177. Preuß. Wappenbuch III. 8. v. H.)

Doro, v. Morcg. Diese im Waadtland ansässige Familie istgriech. Ursprungs. Bei Eroberung des Pclopouues durch MahomctII.im I- 1463 flohen drei Brüder Dora nach Italien. Späterkehrte einer der Brüder zurück, der andere begab sich nach Spanienund ward der Stifter des gräfl- Hauses Doxa daselbst. Der dritteließ sich in Italien nieder und bald darauf siedelte er nach derSchweiz über, wo sein Stamm bis heute blüht. Für Anhäng-lichkeit an das ErzhauS Oesterreich wurden zwei Brüder, Johann^ Peter Klaudius, Jakob Ludwig, und Josef Doxa, ihr Anver-wandter, 1647 in den Frciherrnstand erhoben. Samuel HeinrichEmauuel Frhr. v. D., in engl. Kriegsdiensten, kaufte sich imKanton Waadt an, und starb 1838. Mehrere Sprößlinge dieserFamilie stehen in bad. Kriegsdiensten. Morez ist ein ihr gehörigesRittergut im schweizer Kanton Bern. sNeue curop. Fama III. 521.Ganhe II. 213. Cast, Ndelsbuch von Baden. v. H.)

st Doggi, Doczi, Freiherren v. Schcrnomih, die, ursprünglich auöSiebenbürgen, sich später besonders in Ungarn niederließen,auch zu Ende des 16. Jahrh. in Oesterreich seßhaft waren, aber1641 ausgestorben sind. sWisgrill II. 277 n. f. v. HI

DralM, österreichisch. Ludwig Edler v. D. war 1857 Rech-nungsosfizial bei der Militärrechnungsbranche.

Drabitius. Einer v. D. bcsizt das Gut Zels im prcuß. KreiseRothenburg. Der Name kommt auch DrabiziuS geschrieben vor.Geadelt wurde vom K. von Sachsen am 1. Juni 1811 der Gcneral-akzisinspcktor Joh. Wilhelm Benjamin D. in der Niederlausitzauf Tröckcudorf, wo der Name auch zuweilen DrabiciuS ge-schrieben wird. sSächs. Wappenb. V. 47. v. Zedlitz. v. Hefncr,scichs. Adel S. 25. T. 26. v. Ledebur I. 179. III. 240.j

1. st Drach, Trach, schles. Adel. (W.: In Blau ein silb., auchin Gold ein schw. Drache, wahrscheinlich zweierlei Linien.) DieseD. waren noch 1686 mit Brzczie daselbst angesessen.

sv. Ledebur III. 23. Sicbmachcr II. 52.)

2. st Droch, Trach-Giiinski (gespalten, ein Drache und 2 oder3 Schrägbalkcn), auch schles. Adel, um 1766 st.

sv. Ledebur III. 23 )

3. st Drach und Dirka». (Wappen in Figuren wie bei D. 2.)AuS dieser Familie haben Karl v. T. 1686, dann Johann, Friedrichu. Georg die D. 1699 und Karl Joh. v. D. u. Birkau 1764 denFreiherrnstand erhalten. Wappen u. Namen ist bereits 1757 vondenen v. Not h kir ch angenommen worden, sv. Ledebur a. a. O.».Zedlitz. v. Hefncr, sächs. n. prcuß. Adel unter Rothkirch. M.v. M., Erg. 108. - v. H.)

4. Drach. (Wappen wie D. 2., doch in den Farben verschieden.)Zu diesem Gcschlcchtc gehören die im Hessischen bcdicnstcten v. D.

sv.Hefncr, Hess. Adel S.8. T.7. Vergl. Ledebur 1.179 unter Drache.)