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des Ritterguts Waldsachsen mit dem Grafen v. Henncbergeinen Tausch getroffen. Gontz nnd Heinrich v. C. waren 1441Assessoren deS Hofgcrichts zu Koburg; Albrecht, Martin u. Kuntzv. C. öffnen 1377 ihr Schloß dem Markgrafen Heinrich von Meißen.Abel v. C. zog 1545 dem Kurf. Johann Friedrich von Sachsenzum schmalkald. Kriege mit 6 Pferden zu. Die Familie scheint er-loschen zu sein. fSiebmacher II. 76. — Gauhe II. 134. — Hönn,koburg. Chronik. — v. HO
2. Colmrg. Der natürliche Sohn des Prinzen Ludwig vonSachsen-Koburg-Saalfeld und der Demoisclle Briedel,Emil, geb. um 1785, wurde uuter dem Namen C. geadelt undwurde Regierungspräsident und Oberst-Stallmeister.
sGruner I, 209. 22S. 363. II. 3. 37. 38. — v. Saller, kleine Beitr.zur Gesch. von Sachsen. — v. Hcfner, sächs. Adel S. 9. Taf. 7.s
j- Colmrgcr, ein gerichtsfähiges Geschlecht zu Nürnberg, dasvon Gauhe, II. 134, zum Adel gerechnet wird.
Cocastclli, ein italienisches Marchesengeschlecht, ans welchemFriedrich Conte C., Marchcse v. Montiglio, 1835 Deputirter beider Provinzialkongregation zu Mantua war.
s- Corres, Cocceji. Der geh. Rath und Professor zu Frankfurtau der Oder, Heinrich C., erlangte am 7. Sept. 1702 den pr eu ß.Adelstand; sein Sohn, Samuel v. C., preuß. geh. Staatsministerund Chef der Justiz, wurde am 8. Nov. 1749 mit Cocceji in denpreuß. Freiherrnstand erhoben. Nach Vehse war es Samuel v. C.,welcher durch Kaiser Karl VI. im Jahre 1713 gefreit wurde. DieFamilie hieß ursprünglich Koch und gehörte der Stadt Bremen an.Der Großvater Johann C., geb. 1603 zu Bremen, war reformirterPrediger daselbst, dann Professor zu Leiden, gest. 1669. Sein SohnHeinrich C., geb. 1644 zu Bremen, wurde 1672 Professor derRechte zu Heidelberg und kam hierauf nach Frankfurt a. d. O.;erstarb 1719. Dessen Sohn Samuel war 1679 zu Heidelberggeboren und starb 1755. Er erheurathete ansehnliche Güter; docherlosch im MannSstamme das Geschlecht mit seinem Sohne KarlLudwig am 12. Juli 1808. Lezterer hatte die Sängeriu Barberinizur Frau. sv. Zedlitz. — Siebmacher, Suppl. IV. 9. — Tyroff II. 3.— v. Ledebur II. 143. — Vehse, Gesch. des preuß. Hofes u. Adels IV.25t. — v. Hefner, preuß. Adel S- 39. Taf. 460
Cocchctti, kais. Oberstlieut. bei dem neuburg., damals in Mainzliegenden Regiment, wurde 1692 in den Nitterstand erhoben.sR. T. A. RO
Cochciihauscii, General in kurhess. Diensten, welcher 1793 ineiner Schlacht in den Niederlanden das Leben verlor, soll inden Adelstand erhoben worden sein. Sein Sohn war 1836 Oberstu. Direktor der Kriegskanzlei in Kassel. Unter dem K. von Westfalenwar ein EskadronSchef Baron v. C. erster Untcrdirektor der Pagen.Das Geschlecht ist im Kurfürstcnthumc gegenwärtig noch angesessenund bedienstet. sWestfäl. Staatshdb. v. I8ll. — v. Hefner, Hess. AdelOi Cockjlcdc, eine in der Uckermark und im Anhalt'schenseßhaft gewesene Familie. Sie kommt schon 1286 und 1293 inUrkunden vor. fGrundmann, Uckermark. Adclshistorie 360
Cocqle, Graf v. Hmnbeckc, eine brabanter Familie, welcheaus Frankreich stammt und am Niederrhein begütert waroder noch ist. sL'erection de toutes lcs tcrres du Brabant p. 1270
Cocqs. Peter de C. v. Nerynen u. Blois, kais. Truchseß,erhielt 1684 ein Reichsritterdiplom. jsR. T. A. R.sj Ob derselbe etwazu der Familie der Co er v. Onssel gehörte?
Cocr v. Vnsscl, ursprünglich niederländ. Geschlecht, aus
welchem Servatius C. v. O., kais. Fäudrich, zur Zeit der ReligionS-Unruhen im I. 1660 die österr. Niederlande verlasscn n. sich nachTr oppau in Oberschlesien begeben, dann sich nach Olmütz inMähren gewendet, und daselbst zwei Söhne hinterlassen, die sichwieder nach Schlesien verfügt und ihren Stamm fortgcsczt haben.Der bei Mastricht gelegene Stammst; Oussel war schon 1570verloren worden. sGauhe II. 135. — Zcdlcr VI. 558. — v. McdingII. n. 156. — Sinap I. 329 u. f. II. 564. — v. Ledebur I. 143. — v. HO
Codclli v. Codcllislicrg und Flihiicuscld. Martin Codell diente alsOffizier in Neapel uuter K. Karl v. Anjou. Einer seiner Urenkelerbaute im Friaul auf einem Hügel ein Haus, gen. CodelliSberg.Seine Nachkommen erhielten 1654 Bestätigung ihres hergebrachtenAdels und Wappens mit dem Beinamen v. CodelliSberg. Im
I. 1688 erlangte die Familie den Reichsritterstand mit den Bei-namen v. Stern greif n. Fahnenfeld. Augustin v. C. v. F.wurde 1749 in den Freiherrnstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 49. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1848. — v. Schön-feld II. >74. — v. Hcfner, krainer Adel S. 260
j- Codcvc. Der k. französ. Oberst u. Adjutant des Marschallsv. Sachsen, Joh. Heinrich C., wurde 1748 von K. Friedrich II.von Preußen in den Frcihcrrnstand erhoben,fv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 144. — Preuß. Wappenb. II. 390
Codroipo, Franz, wurde 1771 in den Ritterstand erhoben. ESist eine görzcr Familie, die seit 1741 landständisch ist. Grafenseit 1700. fM. v. M., Erg. 139. — v. H. — v. Hcfner, krainerAdel S. 260
Töckcllicrghe, eine österr. adliche Familie. Karl Ritter v. C.zu Dietzeln war 1835 Rechnungsrath bei der k. k. Staats-Kredits -nnd Centralhofbuchhaltung, und Robert Ritter v. C. Vizehofbuch-halter bei der k. k. Hofbuchhaltung polit. Fonds.
Cöhor», eine niederländ. Familie, welche von dem Urheberder Mcnnonitensekte, Menno Simonis, herstammt. Ein C. trat,gegen die Grundsätze dieser, in Militärdienste, worin er sich, be-sonders um 1703, sehr hervorthat und hierauf in den Frcihcrrnstanderhoben wurde. Sein Sohn starb 1732 als holländ. Oberst.
sEurop. Fama Tom. I. II. ^ Holländ. Lowe. — Gauhe II. t36, woauch das Wappen angegeben ist. — v. HO
Cöler, Joh. Heinrich, k. preuß. Lieutenant im Drag.Reg.Mannstein, wurde 1803 in den Adclstand erhoben.
1v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 144. — Preuß. Wappenb. II. 98. f
Cölclli» v. Freyscld, Josef KaSpar, Wirthschafts-Inspektor inBöhmen, erhielt im I. 1794 die Bestätigung des Adelstandes.sM. v. M., Erg. 269. - v. HO
Cölleda, Kölleda, eine alte adliche Familie, von welcher dieSchriftsteller angeben, daß sie von den ehemal. Grafen v. Beich-lingen abstamme — vielleicht mittels eines natürlichen Sohnes.Es könnte übrigens diese Familie eine rechte Linie der gedachtenGrafen sein, weil Leztere die Herrschaft C., auch Köln genannt,besaßen, und eine Linie, welche daselbst ihren Siz nahm, sich davonmag geschrieben haben. Die neueren Grafen v. B. gründen ihreAbstammung auf die v. C., welche schon 1266 vorkommen sollen.Die Familie scheint jedoch unter diesem Namen nicht mehr zu blühen.sGauhe I. 279. — v. Falkenstein, thüring. Chronik II. 1263. — Sinap
II. 564. — Knauth, origin. Bcichlingianac 17930
Cölln, Cöln, Köllen, Colner. Ueber die verschiedenen Familien,welche diesen Namen führten und vielleicht noch führen, ist vorzüg-lich nachzusehen v. Ledebur I. 144. Dieser gediegene Schriftstelle