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— Humbracht Taf. 81. — Siebmacher I. III. III. 67. — V.Zedlitz. —v. Stemm III- 888. - v. Hattstein I. 101-107. III. 41. — GauheI. 266. II. Anh. S. 1418. — v. Mcding III. 133. 134. — v. Firks 153.
— Fahne I. 67. II. 24. — v. Ledebur I. 143.)
3. 4. Clol. Auch in der Schweiz gibt es zwei Familien diesesNamens, welche aber ganz verschieden von vorstehender sind u. auchverschiedene Wappen fuhren, sv. H.ss
1. Motz. Der Postvcrwalter zn Gretenmachern, JohannPhilipp Karl C., erlangte im I. 1763 den Reichsadelstand.
(M. v. M. 168. - v. 5z. — v. Ledebur I. 142. — Bernd XXIV. 47.)
2. Motz, Kaspar Josef, Bürgermeister u. Schösse zu Aachen,wurde 1792 in den rittermäßigen Adclstand erhoben. HR. T. A. R.)
Mo), Clotz. Der Graf Paris v. C. zu Tricnt erhielt 1821die Bestätigung des Grafenstandes. HM. v. M., Erg. II. — Oestcrr.Wappb- III. 63. — v. H.) Das Geschlecht ist verschieden von denGrafen Klotz v. Rosenburg u. Spreheim (s. d.).
Ctoudt (v. Pelden, gen. M). Die Familie gehört zum clevc'-sc hen Uradel, erscheint zuerst 1282 in gräflich v. mörs'schen Ur-kunden und führt ihren Namen von dem Weiler Pelden bei Bud-berg; 1682 wurde sie bei der köln. Ritterschaft mit 32 Ancn auf-geschworen. Wilhelm v. P., gen. C., war Drost und Gouverneurzu Meurs; sein Sohn Jost Wirich starb vor 1669.sFahnc II. 110. — Grote. — Bernd. — V.Zedlitz.)
s- Clowcn, kommen unter dem Adel des Fürstenthums Hildes-st ei m im 12. Jahrh. vor. sFalke, trad. corb. pag. 910.)
st Miwcr, Klüfer, ein altes bremen'scheö rittermäß. Geschlecht,das schon 1261 u. 1246 erscheint. Es besaß seit 1396 Ottcrsberg,Cleversborstel, ein festes Schloß, erbaut 1467 von Heinrichv. C., Cluvenhagen, Badensen, Clüvers, Börstel n. a.Joachim Paridon v. C. stand um 1764 in pfalz-ueubnrg'schcnDiensten als Kapitän. Mußhard, S. 182, gibt von Lcztcrcm die32 Anen an und eine ziemlich vollständige Geschlcchtsbeschreibung.sGauhe I. 269. — v. Mcding I. n. 150. III. S. 825. — Sicbm. I. 185.III. 168, wo der Name Klüfer geschrieben und die Familie unter denbraunschwcigischcn und preußischen Geschlechtern aufgeführt ist.)Weder v. Zedlitz noch v. Ledebur führen die Familie in ihren Adels-Lerikons auf. Im Anfange des 18. Jahrh. blühte sie noch imBremen'schen, doch befanden sich die Güter in anderem Besize.Ob sie noch in Licfland blüht, wohin sie sich auch verbreitet hat,ist Zur Zeit unbekannt. sHupcl, liefländ. Adelsgeschichte n. 153 oderS. 706. - Zedier VI. 476. - v. H.)
st Mur v. Ingelheim, rheinisch. Peter C. v. I. und FrauIrmengard, seine Mutter, 1382. Philipp 1381. Seine TochterGudichin C. v. I. war Nonne im Kloster Affol derb ach (Nassau)1387. sMone VIII. 312. 463I
Müsingen. Theodericns deClusingin et frater ejus HenricusZeugen in einem walkenried er Brief 1269. Hcinricus et Theodo-ricus sratres de Glüsinge 1229. Der Leztere auch 1236. Im Jahre1363 erscheint ein Thidericus dictus de Clusygen als famulus undcastellanus der Grafen v. Wenning er od e, zu Skartfeld.sllrk. Buch für Nicdersachsen II. 66. t25. 151. III. 23.)
Musutis v. Compi. Josef Dominik und Karl C., gen. Chiusolc,Brüder, erlangten 1773 die R. Adelsbestätigung mit dem Beinamenv. Campi. sM. v. M., Erg. 260. - v. H.)
st Clycni. Ebcrhardus de C. testis in einem Brief des HerzogsLudwig v. Bayern 1224 für's Kloster Aldersbach. sM.B. V. 376.ssst Micke, wurden in Görz am 6. Sept. 1541 unter die Land-leutc aufgenommen. sO. S.)
Cob
Cnoblauch, s. unten Knoblauch.
Cnoliloch, Friedrich Sigmund, geboren zu Freistadt an derUnstrut, Großhändler in Wien, erlangte am 36. März 1838 vomHerzog von Sachsen - Altenburg den Adel mit dem Titel eines Frei-herrn. sv. Hefner, sächs. Adel S. 8. Taf. 7.)
Coadc, Mathias, in Diensten des Herzogs v. Assot, wurde1571 in den Adelstand erhoben. sR. T. A. N.sj
st Coli, Cobb, Coob, von Neyding. Die Familie soll sichehemals v. Krähen genannt haben und aus Böhmen stammen,von wo sie sich nach Schlesien wendete und sich daselbst begüterte.Nach Bucelini sängt die Geschlechtsreihe bereits 1287 mit einemAnonimus an, dessen Sohn Johann Trnchseß bei dem böhmischenK. Johann gewesen und von ihm mit Neu ding beschenkt wurde.Einer seiner Nachkommen, Wolfgang Friedrich, war kais. Gencral-Feldmarschall-Lieutenant, wurde am 16. Aug. 1653 in den Reichs-Freiherrn- und am 2. April 1673 in den Grafenstand erhoben.Die Familie soll erloschen sein, obgleich Wolfgang Friedrich mehrereSöhne hinterließ. sGauhe I. 269. — v. Ledebur I. 143. III. 228. -Sinap II. 54. — Zedier VI. 521. — Bucel., stemm. P. IV. — v. Zedlitz.)
st Cobbcndrodc, westfälisch. Swarte v. C. unter den adlichcnZeugen der Stadt Volkmarsen 1426. sMone VII. 418I
Coliclli v. Freudeiibcrg. Hyacinth C., Seidenfabrikant zu Ro-vercdo, erlangte 1781 mit dem Beinamen v. F. den österreich.Adelstand. sM. v. M., Erg. 260. — v. H.)
st Cobcnzl, Kobenzl, Cubencel, Cobentsl. Diese Familiestammt ursprünglich aus Kärnthen, von wo sie in die Graf-schaft Görz kam und daselbst 1698 das Erbtruchsessenamt, dann1715 das Erbfalkenmcistcr - und 1719 das Erbfchenkenamt erhielt.Seit 666 Jahren beweist das Geschlecht seinen guten alten Adel,und bekleidete durch 366 Jahre die vornehmsten Hof - und Staats-ämter. Schon 1269, 1272, 1362 kommen die C. in Urkunden vor.Aufgezeichnet findet man besonders Joh. C. zn Prossegg u. Mossa,welcher um 1586 Gesandter Kaiser Marimilian's bei dem Groß-fürsten in Moskau u. um 1587 erzherzoglich östcrr. Kanzler, geh.Rath, Präsident inSteyer m ark n. Deutsch - Ordens - Ritter war,dessen Bruder Ulrich den Stamm fortpflanzte. Johann Kaspar er-langte die Stelle eines kais. N. Hofraths, wirkl. geh. Raths u. Ober-KämmererS und wurde Ritter des gold. Vlieses. Am 16. Juli 1564wurde die Familie von K. Ferdinand I. in den Freiherrn- u. am13. März 1675 von K. Leopold I. in den Grafcnstand erhoben.Johann Kaspar wurde 1722 Reichsgraf. In neuerer Zeit zeichnetesich besonders Joh. Philipp Graf v. C. als kais. wirkl. geh. Rath,Konferenzminister u. Kämmerer, aus, der 1779 k. k. Bevollmächtigterbei dem Friedenskongresse in Teschen war. Mit dessen SohneJohann Ludwig Josef, der den Tod aller seiner Kinder überlebte,starb das Geschlecht im Mannsstamme aus.
fO. S. - Wisgrill II. 93 u. f. - Gauhe I. 783. - Hübner III.T. 991. — Wurmbrand, collectan. 316. — Jmhofs, not- proc. Jmp. inMantissa. — v. H.)
st Coberg, altbayerisch. Schild zediertet, in jedem Plazeeine Fahne. sO. S.)
st Cobstctt, kommen 1227 bis 1363 in Cobstett u. zu B isch-leben im Gothaischen vor. (Brückner I.TH. 2s St. S. 22. 25. 2ö St.S. 8. III. Th. 4s St. S. 41. - v. H.)
1. st Coburg, eine f r än k. Adelsfamilie, welche im FürstenthumeKoburg blühte. Arnold v. C. kommt 1317 vor; er besaß das DorfBlumen r o d e. Im I. 1346 findet man Dietrich v. C-, der wegen