Chob — Ehra
23t
Chobran, s. Brabantsky.
st Chochcl. Bertholdus C. erscheint unter den adlichcn Zeugenin einer kiemsee'schen Urkunde 1180 u. wird daselbst ein ministe-rialis ccclesiae bririncnsis genannt. — 1313 schenkt Perchtolder Chochler dem Kloster Polling einen halben Hof zu einemSelgerät. Weiß nicht, ob er zu obigen Berthold's Stamm gehörte.sM. B. II. 339. X. 79-1
Chochlick u. Wasilewo-Wafilewski, wahrscheinlich galiz. Adel;Thaddäus Ritter C. o. W. - W. war 1835 kais. öfter r. wirkt. Gu-bcrnialrath bei dem k. k. Landesgubernium im Königreiche Galizicnund Lodomcrien.
Chochol aus Imiolki, im Posen'schen. W.: Ja strzembie c.so. Ledebur III. 227-1
Thocimicrskq, Chocimirski, in Schlesien begütert, gehörenzu dem angesehenen Hause Grabic in Polen und sind schon an400 Jahre im bricg'schcn und oppel'schen Fürstenthume angesessen.
so. Ledebur I. III. — v. Zedlitz. — Okolsky I. 534. — SinapI. 318. II. 563. — v. Meding III. n. 139-1
Chodacki, im Posen'schen seßhaft. Wappen: Dolenga.so. Ledebur III. 227-1
Chodau, ein böhm. Geschlecht, welches schon 1040 erscheint.Ferdinand Ernst v. C. Frhr. v. Jserle war 1670 kais. Kammerrathin Vöh in e n; Johann Anton war kais. Kammerhcrr. Am 29. Mai1092 wurde die Familie in den Grafenstand erhoben.
sGauhe I. 263. — Zedier V. 2169. — Weingarten, Fürstenspiegel 215.— La Sare galante, in deutscher Ucbersezung S. 136 u. f. — Paprocius,stemmat. Bohem. — v. H-1
1 Chasiug. Paldnin et Walter de C Hofingen testes in einemBrief des Klosters Herren-Kiemsce 1190. sM. B. II. 332-1
Choinski, im Riesenbur g'schen seßhaft gewesen. Wappen?sv. Ledebur III. 227-1
Chaiscul de Uhctcl, ein jezt ungar. gräfl- Geschlecht, welcheswahrscheinlich zum Stamme der Grafen u. Herzoge v. ChoiseulinFrankreich gehört. August Graf C. de R- war 1857 Ober-lieutenant unter den Instituts-Offizieren des Jnvalidenhanses zuTyrnau in Ungarn.
st Chaldarn. Friederikus de C. 1150. Chnnradus de C., mini-sterialis des Pfalzgrafcn Rapoto von Kraiburg 1241. Kolbern,
das Stammhaus, liegt im Gerichte Wolfcrzhausen an der Isar.sM. B. I. 167. II. 299-1
Chölcr, auch Chölcr. Der k. schwed. Licnt. Türe Chölcrwurde 1770 mit dem Jnkolate begnadigt u. in den R- Adelstand erhoben.sR. T. A. R.s
1. Cholcwa. Wappcnbeschrcibnng bei v. Ledebur I. 141.
2. Cholcwa v. Drynuicki. Johann C., tarnower Landrechts-Sekrctär, erlangte 1794 den galiz. Adelstand mit obigem Beinamen.
sM. v. M., Erg. 259. — v. H-1
's Cholsdors. Harwic de C. steht im weihenstefane r Tradi-
tionsbnchc um 1150. sM. B. IX. 423.1
Cholouicwslti, Nafael und Franz, Brüder, wurden 1793 in den
galiz. Grafenstand erhoben. sM. v. M., Erg. 19. — v. H-1
ChomcutomsKi, in Ostpreußen angesessen. Wappen?sv. Ledebur III. 227.s
7 Choncupach. Altoum de C. erscheint neben Graf Engelbert
v. Eschenau als Zeuge in einer Urkunde von Herren-Kiemsee 1140.sM. B. II. 398.,
Chaph, Coph, s. Kopf.
st Chorckc, ein im Lauenburg-Bütow'schen seit dem 17ten
Jahrh. angesessenes, aber ausgestorbenes adliches Geschlecht,sv. Ledebur I. 141-1
Chorinsky, ChorcnSki, ein altes adliches Geschlecht in Mähren,Schlesien und Böhmen, welches von Okolöki, Orb. Pol. P. I.,zu dem alten adlichcn Hause Habdank in Polen gezählt wird. Alsdie Familie zuerst von dort nach Mähren gekommen, erwarb sie dasRittergut Ledske, wovon sie den Namen annahm. Sic wendete sichdann nach Böhmen, und erlangte daselbst 1710 die frhrl. Würde.Auch erhielt die Familie das böhm. Erbpanieramt des Hcrrcnstandcs-Im I. 1701 am 12. Dez. wurde dieselbe in den crbländ. Grafcn-stand erhoben, welcher am 30. Nov. 1703 vom K. von Preußen be-stätigt wurde. sGauhe II. >31. — Leupold, A. A. A. I. 179 u. f. —Sinap II. 563. — M. v. M. 15; Erg. 49. — Tyrbfs I. 6t. — v. Schön-seld II. 56 u. f. - Taschenb. der gräfl. Häuser 1849 u. f. — Dipl.Jahrb. für den prcuß. Staat 1843. S. 247. — v. Zedlitz. — Hyrtl II.v. I. 1851. — v. Ledebur I. 141. — Ocsterr. Wappenb. II. 55. IX. 89.— Siebmacher, Suppl. VI. 21. — v. H-1
Choanizki, pommer'scher Adel; ungewiß, ob noch blühend-sv. Ledebur I. 141. III. 227-1
Chotcck (Khoteck) v. Choikoma und Wognin, ein sehr altes ad-liches böhm. Geschlecht, besten Mitglieder in neuerer Zeit zu denhöchsten Würden und Staatsämtern gelangten. Sein StammhausChoteck ist heutzutage ein Dorf und verfallenes Schloß im rakonitzerKreise. Am 11. Juli 1550 erhielt dasselbe die Freiherrnwürde und1702 die Beinamen v. C- u. W. Wenzel Anton C- Frhr- v. C.u. W. wurde im I. 1723 in den böhm. u. 1745 in den R.Grafen-stand erhoben. Im I. 1755 erhielten Rudolf und Joh. Grafen v. C.das Erblandthürhüteramt in Oesterreich ob der EnnS und 1705das Erblandthürhüteramt in Oesterreich unter dcrEnns alsErblehen. sSchmutz I. 198. v. Schönfcld I. 64 u. f. — Wisgrill II.49 u. f. — Gauhe II. 132 u. f. 527; Anh. 1416 u- f. — Taschenb. dergräfl. Häuser 1844 u. f. — Jahrb. des deutschen Adels 1847 u. s. — HyrtlII. B!x 1851. - Oestcrr. Wppb. II. 56. - Siebm., Suppl. VI. 3. VII. 8.VIII. II. IX. 1. — v. H. — v. Hcfuer, krainer Adel S. 6. 26-1
-f Ehotieiii), Chotcniz, Choöienz, eine ursprünglich böhmischeFamilie, welche aber bereits 1390 sich in Schlesien ansässig gemachthatte und aus welcher um diese Zeit Jancko v. C- Landeshauptmannder Fürstenthümer Schweidnitz u. Jauer gewesen ist. Zanke v. C.war 1440 Herr auf Fürsten st ein, und sein Eidam war HannsSchaf, auf dem Kinast gesessen. Seinen Namen erhielt diesesGeschlecht von dem im kaucrzim'schen Kreise Böhmens gelegenenRittergute Chocienitz, u. war mit dem ersten böhm. Fürsten Czechoaus S l a v o n i e n dahin gekommen. sSinap II-563. — v. H-1Chotlwwski, im Posen'schen bcdienstet. Wappen: Ostoja.sv. Ledebur III. 227-1
Chotomski, v. Dicnheim-C. auf Grotkowo, im Posen'schen 1070seßhaft. Wappen? sv. Ledebur III. 227-1
1 Chausclhovcn, Neinpoto de, übergibt zum Altar des MartircrsQuirinns dem Kloster Teg crusce seine Leibeigenen 1187.sM. B. VI. 142.1
Chrapihki, u. Krappih-C. aus Zcnslau, in Westpreußcn.Wappen: Rola. sv. Ledebur III. 227-1
Chrapkicwih, ein in Westpreußcn angesessenes Geschlecht.Wappen: Pogonia IV. sv. Ledebur I. 141-1Chrnpko, s. Kropievniki v. C.
st Chrayer, Crayer, Kroyer, ein österr. Geschl., welches zwischenden Jahren 1527 u. 1502 als Crayer oder Kroyer zu Moller -storf, Crayer zu Pierbaum vorkam, von K. Friedrich III.im I. 1451 geadelt wurde, aber längst, wahrscheinlich um 1590,erloschen ist. K. Ferdinand I- hatte die Brüder Michael, Lucius,