Bürgin
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's Durgmitching (drei Blätter im Drcipaß zusammengestellt),hießen ursprünglich Ichuhbar, Schutzsper, v. Milching, erkanftcn 1566vom lezten v. Wilhelmsdorff alle Güter, wurden 1569 vonK- Marimilian II. gefreit (Wappen bei Sicbmacher I. 19.) u. nann-ten das wiederaufgebaute Schloß Wilhclmsdorf: Burg Milching.Sic sind mit Heinrich Hermann Frhr. v. B--M. am 31. Jan.1656 's. sO. S. — Archiv des historischen Vereins für Mittelfrankcn.)Vergl. nntcn Schntzbar.
-s Durgrhain, ein Dorf Gerichts Wasserburg a. I. Hainrichde Purchreinc unter anderen adlichcn Zeugen in einem Brief desMarkgrafen Engelbert von Jstrieu, Grafen zu Sulzbach, fürdas Kloster Baumburg (Trostbcrg) 1165. sM. B. II. 189.)
Durgsdorf, Borgsdorf, ein Geschlecht aus der Mark Branden-burg. Peter v. B- war 1424, Ludwig 1484 zu LebuS und Arnold1486 Bischof zu Brandenburg. Die ordentliche Stammreihe fängtmit Georg v. B- auf Mall entin in der Mark an, dessen Stammdurch seine drei Enkel, Kristof Ulrich, Alexander Magnus und ErnstLudwig, bis auf die Jeztzeit sich fortgepflanzt hat. Von Kristof Ulrichwar ein Ur-Enkel, Kristof Ludolf auf Voigtstädt u. Görzberg,1726 sachsen-zeitz'scher geh. Rath und Domdechant zu Zeitz; desAlexander M. auf Zieten, kurbrandcnburg. Landeshauptmann,gest. 1626, Ur-Ur-Enkel, Georg Kristof auf Oegeln u. Hohcn-zieten, war um 1736 fach f.-Merseburg. Oberamtsrath, der4 Söhne hinterließ, und von Ernst Ludwig auf Derzow undZieten lebten im Anfange des 18. Jahrh. 2 Ur-Enkel, welcheden Stamm fortsezten. Die Familie hat sich auch nach Schlesien
verbreitet. sGauhe I. 146. — C. W. L. D. Scinlilla, memoria? Burg-dorf. in destinat. lit- et sragm. Lns. XII. Th. P. 1153 u. f. — Seifert,Gencal. adl. Eltern und Kinder 1716. S. 29 u. f. — Sinap I. 233. —König It. 299 n. f. — Diencmann, vom Joh. Orden 257. — v. LedeburI. 125. III. 222. - Siebmachcr I. 57. 178. — Zedier IV. 1977. — Spencr,thcor- ins. p. 249. — v. Mcding III. n. 122. — v. Zedlitz. — v. llechtritz,dipl. Nachr. III. 66 u. f. — Vehse, Gesch. des preuß. Hofes u. Adels. —v. Hefncr, sächs. Adel S. 23. T. 24.) Vergl. oben Burgdorf.
1. f Durgstast. Der Name bedeutet heutzutage den Plaz, woeine Burg oder ein Schloß gestanden war, manchmal nennt manauch die Ruine eines Schlosses einen Burgstall. In Oberbaye r uallein gibt es sechs Orte dieses Namens, darunter zwei in den Ge-richten Traunstein und Trostbcrg. — Ich finde Sigcboto dePurchstal als adlichen Zeugen in einem Brief des Klosters Herren -Kicmsee um 1156. Sein Mitzeuge war Dietmar v. Greim-harting (Ger. Rosenhcim). Es steht darum'zu vermuthen, daßSigcboto v. P. auch aus der Gegend war. Es wäre dabei nochdie Bedeutung des Namens Burgstall um die Mitte des 12. Jahrh.in Betracht zu ziehen, namentlich, ob das Wort damals nichtvielleicht eher eine wirkliche, als eine verschwundene Burg bezeichnethabe. Uebrigeus ist der Name B. auch in Norddeutschland üblichgewesen, denn ich finde vom I. 1466 und ungerade eine Urkunde,daß sich drei Brüder v. Bismark „to Borchstal" schreiben unddaselbst auch wonhafftlich sind.
sM. B. II. 305. - Cod. dipl. Brandenburg. XV. 139.)
2. )-Durgstast, ein tiroler Geschlecht, -s 1369, hat im Schildeinen auffliegenden Vogel geführt. Vielleicht mit den vorigen v. B.stammverwandt.
-s Burgstetten. Adalbertus de Purchstetten 1186 u- 1266.Eberhard 1196. Ott v. B. 1312 in ranshofer und raiten-haslacher Briefen. sM. B. III. 226. 263 ff.)
1. -s Durgthal. Die Stammheimath B. im Gericht Müldorf
am Inn. Hartwicus de Borchtalle et frater ejus Otto, tcstesim aldersbach'schcu Traditionskodex 1146. sM. B. V. 297.)
2. -s Durgthal. Niwinus de Burctal im salem'schen Tra-ditionskodex um 1186. sMonc I. 334.)
1. -s Durgthor. (Im Schild ein Balken von drei Flügeln be-seitet.) Thilman de Borgdor, milcs (de Lorche), ist unter densechs rhein. Rittern, welche 1366 der Stadt Straß bürg einenRevers ausstellen, daß der gefangene Edelknecht Johann Keller-Hals von Trechtingshausen, ihre, der Straßbnrgcr, Kauf-leute in Zukunft ungeschoren lassen werde. sMone VII. 449.)
2. -s Durgthor, ein sch w äb. Geschlecht, führte in Schw. einensilb. Wecken. sO. S. — Sicbmacher V. 328.)
3. 's Durgthor, schweizer. Adel, führten den Schild gcthcilt,oben ein eckig gezogener Balken, nnten leer. sO. S.)
4. 's Durgthor. Ein Siegel Hannsens v. B. vom I. 1389 zeigteinen Schild, darin ein offenes Thor. Weiß nicht, wo dieser Hannsv. B- zu Hause war. sO. S.)
Burgwedel, eine adliche, Mecklenburg angehörende Familie,aus welcher in neuerer Zeit mehrere Mitglieder in preuß. Kriegs-diensten standen, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. t25.)
1. Duri, eiu italien. gräfl. Geschlecht. Scipio Conte B. wurde1819 k. k. östcrr. Kämmerer; 1835 war Hicrouimuö Conte BurriDeputirtcr bei der k. k. Delegation zu Verona.
2. Duri, Fr. Karl, fürstl. isenburg'scher geh. Rath u. Reg.-Direktor, erlangte 1753 von K. Franz I. den Reichsadel; er erwarbNeuhof bei Offenbach. (Fortges. n. gen. u. histor. Nachr. Th. 124.S. 253—255. — Sicbmacher, Suppl. X. 10. — v. Hefncr, Hess. Adel.)(Im Schild Rechen und Sichel geschrägt.)
Duri»» v. Dcdiu», östcrreichis ch. Georg B. v. D. war 1857k. k. Kricgskanzlist zu Verona.
Durich, Duriä v. Pournay. Ad. Franz B. v. P. , kaiscrl. österr.Major, erlangte 1779 die Freiherrnwürdc. (M.v.M., Erg. 48. — v.H.)Die Familie ist ein ungar. Geschlecht, das aus Bosnien stammt,wo ein v- Burlo im 15. Jahrh. die Stelle eines Bans deö festenSchlosses Cettin bekleidete. sTaschcnb. der frhrl. Häuser 1857.)
-s Durji, Burej, eine ursprünglich englische Familie, auSwelcher Anton Hieronimus Frhr. v. B., kais. österr. Oberst ausder Lombardei, 1652 in den nieder österr. Herreustand auf-genommen wurde; er starb, ohne Nachkommen zu hinterlassen.sWisgrill I. 422. - v. H.)
Durk, s- Borck.
-s Durkurt v. Luchen, Pfalz. Adel. Lachen bei Neustadt a/H.Im 14. Jahrh.: Heinricus Borkart, armiger, Borkart, miles,Pater ic. v.Lach en beinannten sich auch die Falken, Gänsbiß,Greven, v. d. Keren, Klüpfel, Meilan, Ottcu, Schie-de r und Schnittlauch, alle Pfälz. Adel. sMone VIII. 399.)
-s Durkarting. Eberhardus de Burchartingen testis 1146 imaspach'schcn Traditionskodex. sM. B. V. 167.)
1. Durkhurd, Buxckhaxd, Kaspar, zu Nürnberg, wurde 1616geadelt. sR. T. A. R.)
2. Burkhard, Burkhardt, Bartholomäus, erhielt 1654 einAdelsdiplom. sE- S.)
3. Burkhard, Joh. Konrad Ludwig, österr. Rittmeister, erlangte1795 den Adelstand. sM. v. M., Erg. 254. — v. H.)
4. Burkhard, Leopold, kais. Artilleriehauptmann, wurde 1823in den österr. Adelstand erhoben. sE. S.)