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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Burck Burg

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würde, starb aber bald wieder aus. Johann Kristian August v. B-

auf tschau wurde im I. 1815 von der vcrwittwcteu Gräfin

v- Zech, geb. Freiin v. Zech, au Kiudesstatt angenommen, und

seine Söhne nahmen seitdem das Wappen der v. Z. an u. führen

den Namen Grafen v. Z--B. S. Zech. sv. Zedlitz I. 336. Sieb-macher I. 165. v. Schönberg II. 318 u. f. Mclisantos XII.Taschenb. der grcifl. Häuser 1836. v. Ncchtritz, Gcschl. Erz. I. 62.v. Krahne I. 126 u. f. v. Meding I. n. 136. 131- König II. 286 u. f.

- Ganhc I. 223 u. f. - Zedier IV. 1957. - v. Ledebur I. >23. III. 222.

v. Hcsncr, yreuß. Adel S. 37. T. 44; sächs. Adel S. 6. T. öst S. auchHesslcr.

Durckstallcr, Mathens, erhielt 1560 Adelsfreiheit. sR. T.A.R.sjDurdaö de Kopesan , österreichisch. Alexander B- v. K. war1857 Kadet im 45. k. k. Inf. Reg.

Durd-ics, ungar. Adelsgeschlccht. Ludwig v. B. stand 1835bei der ungar. adlichen Leibgarde in Wien.

st Durdiau, ein ausgestorbenes, im Kanton Baun ach begütertgewesenes Geschlecht; es schrieb sich ehedem Bnrjan oder Burgan.Um 1351 empfing Walter v. B- etliche Güter bei Bocklat vom Hoch-stifte Würzburg zu Lehen, und später auch solche bei u. zu Münner-stadt- Mit Hanns Kristof v. B. ist das Geschlecht am 9. Mai1617 erloschen. sBiedermann, Baunach Tab. LOXII. SiebmacherI. 166. - v. Hst

Durdiua v. Löwcnkamps. Der kais. öfter r. Hauptmann Joh. B.erhielt 1823 die Adelswürde mit v. L- sE- S.sj

Durdzinski. Es stand 1899 ein Lieutenant v. B. im prcuß.Heere. Wappen? so. Ledebur III. 222.s

-s Durck, eine alte, ehedem im Allgäu blühende adliche Familie,

die längst erloschen sein mag. sCrusius, schwäb. Chronik I. 12. c. 3.Bucelini, germ. l. P. II. P. 26. Zedier IV. I962.z

Durcfch u. Grcifcnliach. Franz Jgnaz v. B. erlangte 1749 Be-stätigung seines böhm. Adels mit obigem Beinamen.sM. v. M., Erg. 255. v. Hft

-s o. d. Durg. Ncinbot v. d. B., Eberhard's Sohn, Domherrzu Wornrs 1372. sMone VII. 54J

Durg, s. Ebing er v. d. B.; Enk v. d. B.

1. n. 2. -s Durgau. Ulrich, Graf V .Berg, erhielt um 1249 dieMarkgrafschaft Burg au als Erbe der Markgrafen von Rorspergund nannte sich davon, während sein Bruder sich Graf v. Schelk-lingen nannte. Mit Heinrich III. starb das Geschlecht 1319 aus;er trat seine Markgrafschaft an den Kaiser Albrecht ab; seitdem ge-hörte Burg au zu den österr. Erbländcrn, bis es in neuerer Zeitan Bayern kam. Die im 16. Jahrh. vorkommenden Markgrafenv. B. waren appanagirte Prinzen des österr. Hauses, Söhne desErzherzogs Ferdinand von Tirol und der Philippina Wels er,wovon der Eine, Andreas, als Kardinal im I. 1699, der Andere,Markgraf Karl, am 39. Okt. 1613 ohne Nachkommen starben.

sHübner II. 558. Sicbmachcr II. 6. v. Hcsncr, s schwäb. AdelS. 16. Taf. >4 S. auch Berg.

3. 's Durgau, waren stamm- und wappengenossen mit denenv. Knöringen. Bereits 1179 finde ich Albertus de Burengaucum urore sua Bertha in einem Brief des Herzogs Wels in Bayern.sM. B. VI. 489.ss Joh. Jakob, Kammcrrath u. Pfleger zu Aichach,wurde vom Kurf, von Pfalzbayern am 8. Aug. 1792 in den Frei-herrnstand vcrsezt. Sein Sohn wurde in den Grafcnstand erhoben,welche Würde mit ihm aber wieder erlosch. Klemens Desider HnberFrhr. v.B. war 1814 k. bayer. Kämmerer u. Kanzleidirektor desAltmühlkrcises. Mit ihm ist das Geschlecht im Mannsstamme -s.sDekretcnbuch. v. Lang 166. v. Hefner, bayer. Adel S. 29. T. 25 .s

Durgaucr-Itciscrtmrg, österr. Adel. Konstantin v. B.-S. stand1857 als Lieutenant im 5. Hus.-Reg.

1. -s Durglicrg. Das Stammhaus lag bei Willing en. Dietrichv. B. verkauft seine Leibeigene, Junta v. Weiler, dem KlosterSt. Georgen im Schwarzwalde 1283. Hugo dictus deB. testisin einem fürstenbcrg'schen Brief 1393. sMone IV. 285. VII. I63ft

2. Durgbcrg, oder vielmehr du Moni de Dcausort v. D., freiherr-lich, in Oesterreich, wahrscheinlich nicderländ. Abstammung.August Baron du M. de B. v. B. war 1335 Kassier bei derk. k. Universal-Staats- und Banko - Schuldenkasse.

Durgdorf. Sechs Brüder de Borchtorp verzichten ans ihreAnsprüche an's Kloster Walkenried u. siegeln alle selbst 1316.sUrk. Buch f. Nicdcrs. III- 195.ss Da die Siegel nicht beschrieben sind,läßt sich nicht wol bestimmen, ob diese B. zu den oben angeführtenBurchdorf oder zu den unten folgenden Burgsdorf gehören.

1. -s Durgcr, ein altbayer. Geschlecht, führten eine Rose mitStiel und Blättern im Schild. sO. S.ss

2. s Durgcr, altbayerisch, führten aus einem Dreibergewachsend einen Mann mit Streitkvlben. sO. SJ

3. Durgcr, Melchior, erlangte 1692 den Adel. sR. T. A. R.sj

4. Durgcr, Dietrich, kurmainz. Kammerrath, wurde 1661geadelt. sN. T. A. R.fj

5. Durgcr, Dr. Fr. M., kais. österr. Staatsrath u. Statt-halter in Stey ermark, erlangte 1851 den rittcrmäßigcn Adelstandund 1854 die Freiherrnwürde. sA. A. Z. v. 1851 u. 1854.sj

6. Durgcr ». Dnrghcim. Paul B., Magistratsrath zu Brünn,wurde 1795 mit dem Beinamen Edler v. B. geadelt.

sM. v. M. 167. v. Hst

7. Durgcr aus Flos u. Holzhammer. Die Familie stammt ausSachsen; im I. 1584 erhielt dieselbe ein Adelsdiplom, welches1684 von K. Ferdinand II. u. 1796 von K. Josef I. bestätigt wurde.Am 19. August 1799 wurde Karl aus diesem Geschlechte, bayer.Hofkammerrath, als Ritter ans F. n. H. ausgeschrieben. Sein SohnNik. Jakob Josef Sigmund war bayer. Major beim 3. Chevaur-legers-Regiment, so. Lang 366. Sicbmachcr V. 49. v-Hefner,bayer. Adel S. 71. Taf. 79. v. H.fs

8. s Durgcr sive v. Durg zu Frciftng, altbayer. Adel, führteneine zweithürmige schw. Burg auf e. Dreibüchel im Schild. sO. S.sj

1. Durgcrmcistcr v. Dccrburg. Franz B., österr. Hof- u. Prä-sidialsekretär , wurde 1816 in den rittcrmäßigcn Adelstand mit v. B.erhoben. sM. v. M. 163. - v. H4

2. Durgcrmcistcr v. Dourgcmaitrc u. Biltarsburg. Josef B., Ober-Amtmann in Böhmen, wurde 1764 mit v. B- v. V. in den Adel-stand erhoben. sM. v. M., Erg. 255. v. H4

3. Durgcrmcistcr v. Dcqzisau. In den ältesten Zeiten gab esHerren». Deizisau, die sich gewöhnlich B. v. D. n. dann auchbloß v. B. nannten. Sie übersiedelten sehr bald nach Eßlingenund sollen von Marqnad v. D-, einem Bürgermeister daselbst, denNamen erhalten haben. Ein Kraft B. v. D. wurde im I. 1374auf einem Turniere zu Eßlingen zum Ritter geschlagen. Von 1411an ging die Familie ihrem Verfalle entgegen; das Spital zu Eß-lingen kaufte ihre Güter und das Dorf kam bald ganz an Eßlingen.

, Die Familie ließ den Adel fallen- Zwei bekannte Rcchtsgelehrte,. j I. Stefan und Wolfgang Paul, erhoben sich aber wieder, daherihnen auch der Kaiser Leopold im I. 1794 ihren Adel erneuerte.> In Württemberg blüht die Familie übrigens nicht mehr.

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