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Buche — Buchn
2. st Dschciibcrg, ein bei Konstanz seßhaftes Geschlecht, dessenAdel in dein fürstlich eich städtischen Abgesandten nach Wien zurLehnempfangung, Markwart Paris v. B., 1733 anerkannt wurde,
sR, T, A, R.)
st Duchcndorf (Gerichts Starnberg?). Bigibold dePnocha-radorf im tcgcrnsee'schen Traditionskodcr 1145. sM.B. VI.87.)Steht im Inder als Burkartsdorf, meine, der Name sei eher B.
Duchciirödcr, s. Bonchenröder.
1. st Duchcr. Die v. B. hatten ihre Hcimath in Schlesien.
(Sinap I, 302. — Das Wappen bei Siebmacher I. 64 und Spencr.)
2. st Dnchcr v. Lurcnbiirg, nassauisch — im Schild ein Schräg-balkcn mit drei Rosen belegt —, waren Burgmänner zu Monta-baur. Wilh. Wolf B. v. L. 1362, Borick sein Bruder.
(O. S. - Hist. trev. II. 7.)
st Diichcrcr, ein altes nürnberger Patriziergeschlccht, welcheslängst ausgestorben ist.
st Buches Büches, v. Staden, ein altes rheinländ. Ge-schlecht, welches in der Wetter au ansehnliche Besizungen, unterandern Wasscrloß, Staden, Lintheim, Bcrstadt, hatte. Eserscheint dasselbe 1222 mit Hermann de piiiquia, dessen Sohn Kon-rad sich v. B. schrieb, 1269. Im 14. Jahrh. erwarb Herdt v. B.Stade, welchen Namen das Geschlecht bis zu seinem Erlöschen mitWerner Philipp im 16. Jahrh. beibehielt. Das Wappen wurde zwarhinsichtlich der Figur gleich geführt, aber die Farben waren öftersverschieden; bald ein r. Kreuz in W., bald umgekehrt, dann wiederschw. Kreuz in S. Ein Zweig der Familie soll sich auch in P o m-
mern seßhaft gemacht haben. so. Meding III. n. l 18. — Schannat,fuld. Lehnhof 42. — Hmnbrcicht 186. — Siebmacher V. 126. 136. 173.— Zedier IV. >765. — Winkelmann, Hessen 161. — v. Ledebur I. 1l3.)
st Duchsührcr, ehemals Bartvl >>. Deck um 1488 in Schwaben.Von da wandte sich die Familie nach Freiberg in Sachsen, ver-tauschte ihren Namen mit dem „Buchführ er", vom Geschäfte ihrerVorfahren hergenommen, erhielt 1541 am 25. März einen neuen
Wappenbrief und ist 1648 erloschen. sM. T. Licben's Ehrengedächt-niß d. verblichenen buchführer. Familie. — v. Meding II. n. 137. — v. H.)
st Dlichhatden. Burchardus deBuchaldun in einer nellen-burg'schcn Urkunde 1292 als Zeuge. sMonc VI. 419.)
Duchhaustr v. Hcldenhcim. Joh. Baptist B. erlangte im I. 1712den Adelstand mit v. H. (M. v. M., Erg. 254. — v. H.)
1. st Puchheim. DaS Stammhaus am Kaiserstuhl bei Eich-st ä t t e n. (Im Schild zwei Balken.) Waltherns dcBuchhein tcstiS»in einem Brief deS Klosters Wonncnthal 1251. Derselbe wird.1256 als Ritter aufgeführt, muß also zwischen 1251—56 diese'Würde erlangt haben. (Mone VIII. 487. 492. IX. 325.)
2. st Puchheim, ein Dorf, Gerichts Starnberg, Oberbaycrn,vielleicht das Stammhaus. Ulrich v. B. 1149, Bernhard 1179, Kon-rad 1254 in Kloster Aldersbach'scheu Briefen.
(M. B. V. 124. 3lv. 466.)
Puchhoih, Bochholz, Bnchholz, s. Bocholz.
1. st Duchhol). Am Ende des 17. Jahrh. wird auf dem StammfizB. bei Stendal ein für rittermäßig geltendes Patriziergeschlcchtgefunden, welches in Blau einen auf einem Buchenstamme sizendcnFinken führt, sv. Ledebur I. 113.)
2. Duchhol), ein kurländ. Geschlecht, welches auch in Ost-preußen u. in Westprcußcn Besizungen hat. Es führt in S.einen schw. Balken, über welchem ein Vogel.
sv. Ledebur I. >44. — Hupel, Nachrichten aus Kurland 73. — Neimbt,kurländ- Wappenbuch n. 6.)
3. Duchhol). (Drei Rosen aus einem Drciberg.) Im I. 1684wurde das kais. Adclsdiplom für Gottfried B. im Salzburgi-schcn ausgeschrieben. Rudolf v. B. st zu Salzburg 1711. Fräul.Maria Katharina v. B. st 1737. sO. S. — v. Schallhammcr.)
4. Duchhol), Abraham, k. prenß. Hofrath, wurde nebst seinenSöhnen Karl u. August am 5. Dez. 1765 in den Rcichsadclstanderhoben. sO. S. — R. T. A. R.) W.: Drei Buchen nebeneinander.
5. st Duchhol), Heinrich Ludwig, Legationsrath u. Resident zuWarschau, später Gesandter und prenß. Staatsminister, wurdeam 5. Juli 1784 in den Adelstand erhoben. Er starb 1811 ohnemännliche Erben.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. ll4. — Preuß. Wappenb. II. 9l. — v. H.)
6. Duchhol), Georg Adolf, aus Mecklenburg, kaiserl. russ.Kammerrath zu Riga, erhielt 1785 den R. Adelstaud. sR.T.A.N.)
7. Duchhol), Gottfried Kristof und Joachim Kristian, Gebrüder,wurden 1787 geadelt. sR. T. A. N.)
8. Duchhol). Die Gebrüder Franz und Ludwig B. in Niedcr-öst erreich wurden 1799 mit Edler von geadelt. sM. v. M., Erg.254.) Vielleicht gehört hicher das W. bei Siebm., Snppl. IX. 11.
9. Duchhol), Joachim Dietrich, Jnstizrath, wurde 1835 vomK. von Preußen geadelt.
sv. Zedlitz. v. Ledebur I. tt4, wo das Wappen angegeben ist.)
19. Duchhol) v. Wcllbcrgcu, Franz Beruhard, österr. Lcgations-kommis bei der Gesandtschaft am Bundestag zu Frankfurt a. M.,erlangte 1817 den Nitterstand. sM. v. M., Erg. 127. — v. H.)
st Duchhor», Bnchorn, ein altes Grafcngcschlecht inSchwabe n,dessen Stammhaus B. am Bodensee liegt u. welches in neuesterZeit in Fried richshafen (von K. Friedrich I. von Württemberg)umgetauft wurde. Diese Grafen sollen aus einer von Kaiser Karld. Großen absteigenden Linie stammen. Zuerst kommt Aribo Grafv. Buchorn u. Schale um 888 vor, welcher von Kaiser Arnulfdem Markgrafen von Oesterreich zum Bekämpfen der vordringendenHunnen zur Seite gegeben wurde; dann findet man Burkard GrafV .B. u. Lintzgow, welcher zu Kaiser Konrad's I. Zeiten trefflicheDienste gegen die Hunnen und andere Feinde leistete, wofür er dieverwirkten Landschaften der Lcztcrcn zur Belohnung empfing, Herzogvon Schwaben wurde und zu Hohcntwiel wohnte. DaS Ge-schlecht blühte nicht sehr lange; denn mit dem Grafen Otto v. B.n. Lintzgau, des Richr's Sohn, starb dasselbe 1191 auS. DieGüter fielen an die welf. Herzoge und Grafen zu Altdorf undauch an die Abtei Weing'arte n. sLucä, uralt. Grafensaal 878. — v. H.)V - -'st DuchhoiF, KarkFriedr.? im Inf. Reg. Braunschweig Haupt-mann, erlangte vom Ki vow Preußen am 15. Jan. 1775 den Adel;mit ihm ist das angehende Geschlecht wieder erloschen.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 114. — v. H.)
Duchingcr, Franz, Konzipist bei der kais. ReichshofrathSkanzlci,wurde 1686 in den rittermäßigen Adelstand erhoben. sR. T. A. N.)
1. Duchncr, Puchncr, ein adl. Geschlecht, welches in Franken n.in der Mark, auch in Thüringen u. in Meißen blühte. HeinrichB. (ein Sohn Friedrich B's u. Enkel Jossas B'S., der 1349 lebte),auS Koburg stammend, erhielt von Kaiser Friedrich III. dd. Graz39. Nov. 1479 einen Wappenbrief, und im I. 1554 am 4. Mai er-theilte Kaiser Karl V. den Brüdern und Vettern Andreas, Ulrich,Moriz, Peter und Sebold B. ein Adelsdiplom mit Wappcnbcsse-rung. Sigmund B. v. Rohensaß, geb. zu Nürnberg, war deskais. Reichskammergerichts zu Speier Beisizer u. starb 1698. Die