Buce — Buch
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reich, scheint jedoch erloschen zu sein- — Der Frhr, v, Buccow,kais- General der Kavallerie, welcher 1761 in den böhm. Herrenstandaufgenommen wurde, scheint einer anderen Familie anzugehören.
(Vehsc, Gesch. d- Hof. u. Ad. in Braunschweig I. 27. — v. d. Knesebecks
Ducciini, Duzeliu de Bicheinout, eine alte, adliche, frhrl. n. gräfl.Familie, welche in Frankreich, Italien, Deutschland undFlandern in Ansehen stand. Einer ans diesem Geschlechte, Gabriel,gab die bekannten Stemmat. geneal- und die Germania sacra heraus.Die Familie wurde 1636 unter die neuen Geschlechter des nieder-österr. Ritterstandes aufgenommen; 1652 erlangte sie den Freiherrn-stand und trat unter die neuen Geschlechter des Hcrrenstandes, und1683 wurde sie in den Grafcnstand erhoben. Soviel den Ursprung derB. angeht, so gibt Gabriel B. an, daß das bei Metz gelegene SchloßRichemont deren Stammhaus sei. Den Aurelian v. R. soll KönigKlodeväus im I. 484 mit dem Schlosse Melün an der Seine unterdem Titel eines Herzogthums beschenkt haben. Der Enkel, B- l., sollKönig Thcobcrt's l. v. Austrasien Generalfeldmarschall (a la snite)gewesen sein. K- Klothar soll dem Geschlcchte all das Scinige wiederentzogen haben, weßhalb Ludwig v- R. sich zu Luxemburg ansässiggemacht und B- II. hinterlassen, der ein Stammvater aller B. inFrankreich, Deutschland und Italien geworden. Von dessendrei Söhnen hat Theudebert befohlen, daß alle seine Nachkommen denZunamen B. führen sollten. Johann B. erhielt vom Herzog zu Mai-land das Schloß Grun bei Bergamo. Markus war ein berühmterFeldherr; seine zwei Söhne, Bocacinus und Johannes, stifteten zweiLinien. Die Nachkommen des Bocacinus kauften sich im HerzogthumcKrain an; aus dieser Linie sind die obgenannteu Freiherren undGrafen entsprossen, die sich stets v. Richemont u. Grun schrieben;sie bekleideten die höchsten Ehrenstellen in Oesterreich. Die Nach-kommen des Johannes nannten sich ebenfalls B- v. N. u. G. undwohnten im Brescia nischen; auch sie standen größtentheils inkaiserl. Kriegsdiensten. Das Geschlecht hat sich auch nach Flandern ^verbreitet und ist nunmehr in allen Zweigen erloschen. Aus welcher
Linie Gabriel B., der Genealoge, stammte, ist nicht bekannt.
sGcmhe I. 199. — Bucclini III. 15 u. f. — Siebmacher III. 32. V. 5.— Wisgrill I. 496. — Schmutz I. 170. — v. Hattstein II. 49 u. f. —Zedier IV. 1730. — Vehse, Gesch. d. österr. Hofes u. Adels V. 75. — v. H.)
1. Duch, eines der ältesten Geschlechter der Altmark u. späterauch der Neumark. Die Familie erscheint schon 1196, gelangte be-sonders um 1276 zu großem Ansehen und bedeutendem Gütcrbcsize.Johan van B-, ridder, in Margraf Lndwig's Brief für Stendal1345 ff. Konrad de B. 1345 Probst zu Seehausen (Stendal).Her Jan van Buck Herr tu Garseifow ebellso 1345. sCod.'diPlibrand. XV. 113 ff.) Adolf Friedrich v. B., geb. 1687, hat zumTheil durch Einlösung die veräußerten Stammgüter wieder an dasGeschlecht gebracht. Aus dieser Familie ging der berühmte ReisendeKristian Leopold v. B. hervor. Das Stammhaus der v. B. ist dieehemalige Stadt Buch in der Altmark. Joh. v. B. bewies seinemLandesherru, Markgrafen Otto IV. von Brandenburg, um 1278 eineseltene Treue, indem er ihn, ob er gleich in Ungnade war, aus derGefangenschaft rettete und ihm einen Schaz zur Bezahlung des Löse-geldes in der Kirche zu Angermünde anzeigte. Er war es auch, dermit Glücksgütcrn überreich belohnt wurde. Nikolaus v. B., Truchseß,soll um 1364 zu den Verhandlungen über die Kaiserwahl nach Frank-furt geschickt und gegen die Vollmacht seines Herrn gestimmt, dafüraber den Hungertod erlitten haben. Doch ist diese Geschichte noch nichtklar erwiesen. Um 1346 beginnt die ununterbrochene Stammreihe der
Stammbuch des Adels in Deutschland.
v. B. Um diese Zeit wurde die st o l p'sche und die wodo w'sche Liniegestiftet, und um 1757 wurde Kristian Georg Vollrath der Stifterder mecklenbu r g. Linie, die noch blüht. Die Hoffnung der m ä r k.Linie beruhte 1814 auf einem einzigen Sprößlinge, Alexander. DasWappen ist in N. ein schreitender silb. Löwe. (v. Zedlitz I. 318, woeine ausführliche Abhandlung zu finden ist. — Gauhe I. 204, wo dieFamilie Buck genannt ist. — Sinap I. 302, wo sie — unrichtig — mitanderen Familien dieses Namens vermengt wird. — v. Meding Uli n. 116;das Feld ist daselbst irrig grün angegeben. — Klüver 607. — Spangcnbcrg,Adelsspiegcl II. Th. — Mccklenb. Wappb., wo der Lowe roth u. das Feldsilb. ist. — v. Ledebur I. 113. — v. Hefner, mecklcnb. Adel S. 7. T. 2.)
2. -s Puch, ein anderes Geschl. in der Altmark, welches Quer-balken im Wappen führte u. am Ende des 14. Jahrh. erloschen ist.
(v. Ledebur I. 113.)
3. 's Duch, ein altes th üring er Grafengcschlecht, deren Graf-schaft gleichen Namens au der Unstrut gelegen. Kristian war von1164 bis 1186 Erzbischof und Kurfürst von Mainz, Heinrich über-wies sein Erbtheil 1143 dem Kloster Pforte; HugolG erscheint 1263als Zeuge in einer Urkunde, desgleichen die drei Brüder, Otto derAeltere, Otto der Jüngere und Gumpert, Grafen v. B., in einer Ur-kunde von 1333, von welcher Zeit an die Familie nicht mehr vor-kommt. sv. Falkenstein, thür. Chronik II. 783. — Gauhe II. 108. —Schamel, vom Kloster Memleben. — v. Ledebur I. 113.)
4. Auch. Ludwig v. B., hanau'scher Amtmann zu Wörth,Niederbronn und Lemberg 1671. sO. S.)
5. Duch. Ein frhrl. Geschlecht v. B. in Oesterreich.
(Gauhe I. 205. — Sinap I. 302 am Ende des Artikels.)
6. Auch, ein längst ausgestorbenes schles. Geschlecht.
(v. Meding III. n. 117. ^ Siebmacher V. 70. — Sinap I. 301.)
7. Duch. Ein Wappen eines schweizer Geschlechts bei Sieb-macher II. 136. V. 197.
8. Duch, in Schwäbisch-Hall, genannt Klingensels.
(Siebmacher V. 256. 262.)
1. Buchau, Paul Wenzel, erlangte von K. Ferdinand III. am9. Nov. 1651 den Adelstand. sv. H.)
2. Buchau, Jomcs, Lcinwandgroßhändler zu Rumburg inBöhmen, erlangte 1793 den N. Adelstand. (M. v. M., Erg. 254.)
Bucha«, s. auch Printz v. B.
-s Duchcck (im Schild drei Rosen übereinander), das Stammhausim solothuru. Amte Buch egg (davon stand 1322 noch ein Thurm,der als Gefängniß benüzt wurde) war ehedem eine reichöfrcieHerrschaft.Graf Heinrich v. Buchegge Zeuge in einem basler Brief vom I..-'1282. Berthold Graf v. B., des Obigen Sohn, war 1328 — 29"Bischof zu Speier. (Mone I. 469. IV. 357. VI. 203. - Lutz 116. —Bucelini, Germania sacra.)
-s Büchelberg, ein altes fränk. Geschlecht, welches schon im13. Jahrh. bekannt war. sZedler IV. 1764.)
-s Buchenau. Das Stammhaus lag 4 Stunden von Fulda.Die Stammrcihe säugt 1346 mit Weigand v. u. zu B. an. Albertv. B. war 1418 Fürstabt zu Hersfeld und Hermann 1446 Abtund Fürst zu Fulda. Das Geschlecht war im Kanton Rhön undWerra angesessen und ist 1813 erloschen. (Gauhe I. 202 u. f. — Bie-dermann, Rhön u. Werra Taf. 259 u. f. — Siebm. V. 16; Suppl. IV. 9.
— Wellmich, Unters, der Abtei Herren-Breitnngen. Weimar 1722. 4. —Rommel, Hess. Gesch. I. >66. 182. 205. 215. 219. 251. 269. 273. 274. a. 85.122. 138. 141. 159. 163. 164. 246. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 113.
— v. H.)
1. s- Büchenberg, ein fulda'sches, mit Theodor v. B. im I. 1413erloschenes Geschlecht. (Schannat, fnld- Lehnhof 60.)
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