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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Brunn — Bruns

Brief 1254 vorkommt, gehört vielleicht auch zu diesen V. vor'mGebirg, (M. B, il, 321, V. 466.)

9. Brun», Der oberste Leibarzt des Kurf, von der Pfalz, Joh.Konrad B, zu Düsseldorf, wurde 1711 in den Adclstaud erhobenrmd mit H a m m erstcin im Herzogthum Bergen belehnt. sE- S.)

19. Drmi». Der geh. Btcdizinalrath Dr. Johann Wilhelm B. inKöthen wurde 1835 vom Herzog Heinrich von Anhalt zu Köthenin den Adelstand erhoben. Als Wappen erhielt er in Blau einengold. Ziehbrunnen mit Eimer und Dach w.sAns dem Diplom. — v. Hefner, anhalt. Adel Taf. I.)

11. i Armin, gen. Hopstnch, ein schwäbisch-h aller Geschlecht.(Siebmacher V. 258.)

12. 1 Armin zu Laim, auch de Fönte, Tiroler, sind schon früh-zeitig, um 1358, mit Heinrich v. B. zu L. f. sv. Mayerh., Mss.)

Arnim, f. Eben n. Brunn; auch Prunn, Prunner,Brunucr u. f. w.

1' Arunncck (eine Lilie von zwei Widerhaken beseitet), rcuß.Adel. (?) (O. S. er sigillo novo.)

F Druiinciliinch. Junker Ulrich v. B. wird eines Todtschlagshalber 1356 aus der Stadt Lahr verbannt. sMone VII. 6.)

h NruiiNliiheiill. Chunradus de Prunnenheim in einem Briefdes Klosters Baumburg neben Anderen von Adel aus der Gegend(von Trostberg) 1279. sM. B. II. 207.)

Dr»»nc»i»ayr, Joh. Anton, Landgerichtsschreibcr zu Hemmau,wurde 1792 von dem Kurfürsten Karl Theodor von Pfalzbahern alsNeichsvikar geadelt, sv. Lang 305. — v. Hefner, bayer. Adel S. 7l.Taf. 79. - v. H.)

1. Animier v. Armiiiberg, österr. Adel. Friedrich B. v. B. war1857 k. k. Auditor zu Lemberg.

2. AriiNiier v. Armiiieiifttd. Von dieser Familie steht das Wappenin Siebmacher, Suppl. XI. 8.

3. Animier v. Lchiistei». Die Gebrüder Nikolaus, Michael undFranz B. erhielten von Kaiser Karl V. am 13. Sept. 1531 einenWappenbrief und den Beinamen v. L. Die Nachkommen erwarbenDobis und Mücheln im Saalkreise und wurden unter die Erb-sälzer zu Halle aufgenommen; doch konnten sie ungeachtet ihreram 28. Marz 1745 eingelegten Bitte die Erneuerung des Adelsnicht erlangen. (Siebmacher III. t37, wo solche unter dem oberpfälzerAdel aufgeführt sind. — v. Ledebur I. 112. III. 219.) Ob die v. B.auf Rosinko in Preußen zu dem vorstehenden Geschlechte ge-hören, ist dicßorts unbekannt.

4. F Drmmer n. Thathaim. (Schild getheilt, oben ein Löwe,unten drei Sterne.) Arsazi B. v. Th. war freising. Kanonikusund Probst zu St. Petersberg auf der Matrau (Fischbach amInn). Er starb 1559.

5. f Drmmer zu Thuthlmsen und D. zu Pcthmiscn. waren einesStammes, haben Beide einen Schöpfbrunnen im Schild geführt, aberauf dem Helme die Einen einen Flug, die Anderen zwei Hörner. —Altbayerisch. sO. S.)

6. h Drmmer v. vasottsberg, st eher. Uradel (zediertet, ein Ein-horn und ein Fähnlein auf einer Mauer), haben sich früher auch B.v. Brunhofcn geschrieben. Primus: Heinrich B. 1363. Vonseinen Nachkommen war KolomannuS, 1566 kaiserl. geh. Rath undVizcdom in Steyermark. Sein Sohn Hanns erfreute sich dreierEnkel in Adam, Johann u. Wolfgang. Den Beinamen V. nahm

die Familie nach Erwerbung des gleichnamigen Gutes an; sie besaßnoch Königsberg und Sachcrberg. (O-S. — Siebm. III. 81. —Gauhe I- 198. — Bncelini, stemmat. — Schmutz IV. 249. — v. H.)

Drumictie. Ein v. B. kommt im prcuß. Heere zwischen 1813—1815 als Edelmann vor. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 111. 111.219.)

h Drmmiugcr v. Schilling. (Im Schild ein Galgcnbrunuen.)Das Stammhaus Brünning liegt im Gericht Laufen a. d. Salzach.Rudolf de Prunniugen übergibt dem Kloster Bau m bürg einGut in gedachtem Orte (Schüriug) um 1135. Ich finde keinenOrt dieses Namens in Bayern; derselbe war wol im Salzbur-gischen gelegen, da Gottschalk v. P. 1197 in einem hochstift'schenBrief als Zeuge erscheint, ebenso Heinrich v. P., Ritter, 1243 inNaitenh aslach. sM. B. III. 19. 223. 556.)

uu der Arminleitc», regensburgcr altes adlicheS Geschlecht.Greimold a. d. B. 1296, hat im Schild einen Kamm oder Rost.

1O. S.)

h Arunnrieii. Marcwardus de Bruningenrieth, Ortolfuset Chounradus fratres 1160. Albcro de Prunesriet 1236 imbenediktbcurer Traditionskodex. sM. B. VII. 73. 80.)

-s Armmthalcrzu Brünnthal (Burghauscn). Lanfridus de Brune-tal Zeuge in einem ranshofen'schen Brief 1180. sM. B. III.265.) Wilhelm P. zu P. steht in der bayer. Landtafcl 1490.

F Arunntabter zu DrunntM, attbayerisch; führten einen hal-ben Löwen im Schild. sO. S.)

Arunow, Brünnow, Bruno, Brunov, eines der ältesten Ge-schlechter in Pommern, welches bereits 1307 mit Hanns v. B.,Erbherr auf B runn o w, erscheint. Aus dieser Familie war Nikolausv. B. pommer'scher Kauzler zur Zeit des Anfanges der Refor-mation. Um 1569 lebte Michael v. B. als Plenipotentiarius desHerzogs von Kurland bei der Einverleibung von Kurland undScmigallien in das Königreich Polen. Im 30jährigen Kriege thatsich ein v. B. als schwed. Oberst hervor, u. in neuester Zeit hatein v. B. die Stelle eines kais. Botschafters am großbrittau.Hofe bekleidet. Auch nach Württemberg hat sich im Anfangedes 19. Jahrh. ein Zweig gewendet. Uebcrhaupt theilte sich dieFamilie im 16. Jahrh. in zwei Linien, in die Pommeresche u. indie kurläudische. Die pommer'sche theilte sich im 17. Jahrh.abermals in die pommer'sche und braunschweig'schc Linie,welche noch blühen, während die Stammlinie erloschen ist. DieFamilie hat Befizuugcn in Pommern, in der Neumark, in

Ostpreußen u. in Kurland. (Gauhe I. 198. — Siebmacher III.165. — Micrälius VI. 335. — v. Zedlitz. — v. FirkS 152. — Brügge-mann I. Th. Ils Hptst. — v. Ledebur I- >12. III. 219. — Bagmihl II.T. XXXII.)

Drmiscr, s. Bronsart. — Arunjcrt, s. Bronsart.

Aruusich, Edle u. Arun. K. Franz I. bestätigte am 22. Juni1752 dem mecklenburg-strelitz'schen geh. Rath Hartwig HeinrichB. den ererbten R. Adclstaud mit Erthciluug des Beinamens Edlev. B., und erhob denselben in den R. Ritterstand. Seinem Brudcrs-sohn Heinrich B., kurhannövr. Amtmann zn Nienover, wurdevon K. Josef II. am 23. Febr. 1780 der ältere Adel mit dem Bei-namen v. B. anerkannt und bestätigt. Beide erhielten mit unbedeu-tenden Abänderungen einerlei Wappen. Unter den Vorfahren hatteHattich v. Brun aus der Obcrpfalz, von adlichen Eltern geboren,1539 als Obrister in kaiserl. Diensten gestanden, war dann nachNiedersachsen gezogen, woselbst sich sein Sohn Brunsius,dessen Nachkommen aber Brunsich nannten.