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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Braun — Brauns

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Hiernach ist der Schild in S> n> R> vierfach schneckenwcis gctheilt, ans demHelme zwei silb, Löffel, eine Mütze dazwischen.) Dermalen (1836)ist die Familie in Westpreußen auf dem Gute Sulitz seßhaft. Mitdiesen Angaben stimmt v. Ledebur, I. 99, nicht ganz übcrein. Ersagt, daß die Familie ursprünglich Bronka geheißen habe (wasauf eiue polnische oder ungarische Abkunft schließen ließe) und daßdas Wappen vicrtheilig sei: Im r. Felde drei silb, Rosen, im 2. u.3. gold, Felde zwei schwarze Schrägbalken, und im 4. bl. Feldeein aufwärts gekehrter gold. Halbmond. Diese lcztercn Angabenmöchten wol die richtigeren sein. S. Brau neck er.

Drauneck, s. Breuning und Hohenlohe.

Drauneck v, Scgiser, f. Brun eck v. S.

Nramicckcr. Anton B., österr. Rath, MilitärverpflegSdistrikts-direktor zu Preß bürg u. s. w., wurde am 27. Jan. 1791 in denungar. Adelstand und am 28. Juni 1892 in den R.Frei- undPannerherrnstand erhoben. (M. v. M, 40, — Tyroff II, 244, —Taschenbuch der frhrl. Hänser 1856,) 1836 stand ein Gustav v. B. im6. öfter r. Kür. Reg. sv. H.)

si Braune», ein altes schwäb. Geschlecht.

(Crusius, schwäb. Chronik II. 113, — Bucelini II. 14.)

f Draimciidal, ein adlicheS Geschlecht in Biberach, welcheswahrscheinlich den Adel von einem Comite pal. maj. erhalten hatte.Im Juli 1856 ist solches mit dem Advokaten v. B. abgestorben,sv. Hefner, württ. Adel.)

Brauner v. valtclin. Paul Jgnaz B., Rathsmann zu Olmütz,wurde im I. 1758 mit v. V. geadelt. sM, v. M. t65. — v. H.)

-s Draunfatk, Praunfalk (Stammwappen: Ein Arm hält dreiKleeblätter), waren steyerischer Uradel. Primus: Tiborg 1479.Eustach, sein Sohn, 1499. Hanns Adam B. v. Trautenfels,Pfandinhaber der Herrschaft Forcht enstein, erhielt 1636 vonK. Ferdinand den Freiherrnstand. Sie haben in Steyermark auchFalkenburg, Weiher u. Gstetten besessen. Besagter HannsAdam mnßte der neuen Lehre halber Oesterreich verlassen, zog,nachdem er seine Güter an die Frhrn. v. Schiffer verkauft hatte,nach Franken, und obwol er in seiner Ehe mit vier Söhnen und neunTöchtern gesegnet war, so überlebte er doch diese Söhne alle u, wurdeals der Leztc seines Stammes 1655 zn Nürnberg mit Schild undHelm begraben. Seine jüngste Tochter Barbara brachte ihr Erbtheilund Wappen an die v. Giech. sO-S. — v. Haustein III. 125. —v. Hesncr, bayer. Adel unter Giech.)

Praunftld, eine in den preuß. Nheinlanden jezt ansässige im-matrikulirte Familie, welche Bernd in seinem Wappenbuche der preuß.Nhcinprovinz Taf. XV, 29 anführt, sv. Ledebur I, 99.)

Braunftld, f. Teste v. Ebenberg u, Braunfeld.Draunhoftr u. Urannhoff, Martin Thomas Braun hoff er zuNadonitz in Böhmen erlangte im I. 1731 den böh m. Adclstandmit obigem Beinamen. >M. v- M., Erg. 251. — v. H-)

Drauniher v. Draunthal. Joh. Andreas, Mathias und Franz B.,Gebrüder, wurden 1766 mit v. B. geadelt. sM.v.M., Erg.251. —v.H.)Im I. 1836 war Franz Karl B. v. B. Feldkriegskommissär in U d iu e,und Benedikt B. v. B. war Ehrendomherr zu Görz u. Konsistorial-rath zu Trieft.

Dramimüht, Braunmüllcr ». Joh. Georg Jguaz Brauumüller,Oberamtmann des Reichsstifts Wettcnh außen, wurde am 6. Okt.1759 mit v. Braun mühl in den R. Adelstand erhoben. sM. v. M.S. 165. — v. Lang 392.) Um 1312 war Johann Baptist Georg

fugger'scher Direktor der Domänenkanzlci zu Boos, sein BruderFranz Josef Rittmeister, und Josef Joh. Ncp., eines Bruders Sohn,Ncntamtsobcrschrcibcr zu Noggenburg.— Gegenwärtig steht einv. B. in der Armee als Licut, sv, H. — v. Hcfner, bayer. Ad. S. 70. T, 78.)

Draunrasch, Franz v. Paula, Hofagcnt, wurde 1793 in denreichsrittermäßigen Adclstand erhoben. sM. v. M. 192.) Im I.1836 war Beruh. Ritter V .B. Auditor beim 49. österr. Inf. Reg.

st Drauiisbach, altes schwäb. Geschlecht auf der gleichnamigenBurg im württ. O. A. Künzelsau, im 13. Jahrh. erloschen.

(Griesinger 173)

1. st Dramislierg. (Im Schild ein Fünf-Berg.) Das Stamm-haus oberhalb Lana in Tirol ist 1599 zusammengestürzt. Das Ge-schlecht ist schon zu Ende des 14. Jahrh, -s. sv. Mayerhofen, Mss.)

2. -s Draunsbcrg, Brunsberg, rheinisch, ursprünglich zurköln, Ritterschaft gehörig, später im Nassau'schen angesessen undd i e tz'schc Vasallen. Rüdiger v. B. 1248. Konrad v. B. 1377 Johann.Ordeusmeister in Deutschlan d. Dieter v, B. 's am 13. Dez. 1625als der Lezte seines Geschlechts. — Im Schild drei Wecken neben-einander, später geviertet.

(O, S. — Hattstcin II. 47, — v- Ledebur I. 99,)

1. -s Draimschweig, Brunswick. In Lüneburg blühten zweiGeschlechter v. B., welche zwei ganz verschiedene Wappen führten.Das eine, wovon hier die Rede ist, führte in Blair einen silbernenschräggelcgten Ast mit drei Blättern. Es hatte seinen Namen vonder Stadt Braunschweig. Thiderich ließ sich zuerst 1313 in Lüne-burg nieder. Zu Ende des 15. Jahrh. ist das Gcschl. mit Tibekkev. B, erloschen. (Büttner, unter Braunschweig h.)

2. -s Dramlschweig, ein adl. Geschlecht in Lüneburg, welchesaus Vorpommern und zwar aus Stettin nach Lüneburg umdie Mitte des 16. Jahrh. gekommen ist. Der Erste, der nach Lüne-burg kam, war David II. v. B. (Sohn des Bürgermeisters David I.in Stettin, gest. 1552). Er starb 1597 als Baarmcister. DiesesGeschlecht führte in Blau einen gold. zum Streit gerüsteten Löwen,auf dem Helme drei Straußfedern, gelb, roth u. grün. Am 4. April1793 ist die Familie erloschen, (Büttner, unter Braunschweig j.)Gleichbedeutend mit diesem Geschlcchte möchten die von v. Ledeburangeführten:

3. Br»»»schwcig, Brunscwigen, ein altes stettincr Stadtgeschl.,sein, welche schon 1269 daselbst in Urkunden vorkommen u. von welchenman glaubt, daß sie ihren Namen von der Stadt Braunschweig ha-ben und sehr frühzeitig (um 1189) von dort nach Stettin gekommenseien. Johans de Brunswick), ein adl. Bürger zu Stendal 1282.Der Schild ist gctheilt, oben in R. ein s. Löwe, unten 3 g. Sternein S. Simon, Rath des Königs von Polen, erhielt 1579 das Jn-digenat von Polen und ein Adelsdiplom für das ganze v. braun-schweig, Geschlecht, und Kaiser Ferdinand III, crtheilte ein gleichesam 12. Okt. 1648, welches am 24. April 1668 vom Kurfürsten vonBrandenburg anerkannt wurde. Um die Mitte des 17. Jahrh. erwarbdie Familie mehrere Landgüter, welche angegeben sind bei BagmihlI. 21 u, v. Ledebur I. 199. (Cod. dipl. Brand. XV. 27, — v, Zedlitz.

— Köhne, ausf. gen. Nachr. II. 90. — v- H. Sicbmachcr III, 166.

— Brüggcmann I, Th. 2. Hptst. — v. Hefner, mccklenb. Ad, S. 6. T. 3.)

Braunsftld, stammen aus der Champagne, hießen v. Lanouund sind ein Zweig der Familie Nivenoun. Sie erwarben denRittersiz Neuenhof durch Heurath u. wohnen in Köln noch in neuererZeit im Anfange des 19. Jahrh. (Fahnel, 48,woauchdasW ,angeg ,ist.)

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