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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Braun

Braune

1722 in den N. Adelstand erhoben. Wappen: In Bl. ein g. schräg-gestellter Anker; auf dem Helme eine r. Rose an einem Stiele mit 2Blättern. Das Diplom befindet sich im tari s'schen Archive zu Re -gensburg. sAus Privatmittheilungen.sj

13. Drau», Johann Adam, Konsul zu Liegnitz, wurde 1737

in den böhm. Adelstand erhoben.

HM. v. M,, Erg. 25 l. — v. Ledebur I. 98. — v. H.)

14. Drau», Johann Gottlieb, Buchhalter der österr. General-kassendirektion, wurde 1762 geadelt. HM. v. M. 165. — v. H.)

15. Mann, eine angeblich seit dem 14.Jahrh. vorkommende thü-rin g. Familie, welche ihre Güter, meist zu Gispersleben, an denerfurter Stadtrath verkaufte, in Verfall gerieth, und bis zumBauernstand herabgesunken sein soll. Aber Mathias Nikolaus nahmden Adel u. das Familicnwappen wieder auf, hielt jurid. Vorlesungenin Jena, wurde 1718 manSfeld. Hof-, Konsistorial- u. Bergrath,und starb zu Eis leben als Kanzleidirektor. Von seinen 6 Söhnenwurde Karl Adolf, Reichshofrath, 1764 in den R. Freiherrnstauderhoben und starb 1795; sein Bruder Joh. Philipp trat in Holland.Kriegsdienste, und starb 1799 zu Langensalza, privatisirend.

HErsch und Gruber XII. 297. — Allg. litter. Anzeiger. Leipzig 1899.Nr. II. S. 195. — Siebmachcr, Suppl. XII. 19. ^ M. v. M., Erg. 47.

— v. Ledebur I. 99-1

16. Dran». Peter v. B., k. k. Truchscß u. Vizedirektor des Hof-theatcrs in Wieu, erhielt 1795 den Freihcrrnstand.

HM. v. M. 49. — Oesterr. Wappenbuch X. 21.)

17. Drau», Johann Baptist, aus Freiburg, erlangte 1861den rcichSrittermäßigen Adelstand. HM. v. M., Erg. 126.s> Hierhergehört vielleicht das Wappen in Tyroff's Wappenw. III. 82. hv. H.^

18. Ar»»». Der k. württ. geh. Rath und Kreisgesaudte zuNürnberg, Georg Ernst Friedr. B., u. der fürstl. hohenlohe'schegeh. Nach und Reg. Direktor zu In gelfingen, Brüder, wurdenam 31. März 1868 vom K. von Bayern geadelt, welche Standes-erhöhung vom König von Württemb erg 1834 bestätigt wurde.HCast, Adclsb- von Württemberg. — Archiv für Gesch., Geueal. :c. —

— v. Lang 391.1 Die Familie hat sich auch nach Sachsenverbreitet, hv. Hcfner, württ. Adel S. 14. Taf. 18; bayer. Adel S. 79.Tas. 77; sächs. Adel S. 22. Taf. 22-1

19. Drau», ein in Bayern seßhafter Adel. Der K. von Bayerncrthcilte am 26. April 1813 der Familie ein Adelsauerkennnngs-diplom. Sebastian Franz v. B. war 1813 k. bayer. General.Seine Vorfahren, Vater u. Großvater, waren schw äb. Kreisoffiziere.

hv. Lang 392. v. Hefner, bayer. Adel S. 79. Taf. 77.)

26. Drau». Der Kammerpräsident zuBernburg, N. N. B.,wurde 1836 vom Herzog von Anhalt - Bernburg geadelt. HE. S.^j

21. Drau», K., kais. österr. Oberst, erlangte 1856 den Adel-siand. HA. A. Z. von 1856.1

22. Drau». Unter diesem Namen führt v. Ledebur, I. 99. III-214, noch ein stralsunder Geschlecht an, welches Güter in Pom-mern und auf Rügen bestze. Wappen: Gespalten, vorn in S.drei bl. Schrägbalken, hinten in Bl. zwei übereinander gestellte g.Sterne. HSiebm. IV. 29. — Bagmihl IV. 19. — v. Meding II. n. 129-1Im I. 1588 erhielt das Geschlecht Adelserneneruug. Diese Urkundemöchte wol zum hannövr. Geschlechte gehören. — Aus dieser Fam.stand in neuerer Zeit ein Hauptmann v. B. in preu ß. Diensten.

23. Dran» v. Draunstorf, Johann Ferdinand, erlangte 1725 denböhm. Ritterstand. HM. v. M., Erg. 126. — v. H-1

24. Drau» v. Prau», österr. Adel. Alexander B. de P. stand1857 als Hauptmann im 2. k. k. Inf. Reg.

25. st Drau» v. Schmibblirg, ein erloschenes trier'sches Ritter-geschlecht. Es blühte noch am Schlüsse des 16. Jahrh. u. führte einenWolfshaken, umgeben von 5 und 4 Ziegeln, hv. Ledebur I. 99-1Stammsiz S chmidberg oder -bürg auf dem Hundsrück.

26. Drau» u. Ichwanscld. Ernst B., Gutsbesizer zu Seubers-dorf und Rittmeister a. D., wurde 1835 vom K. von Preußen mitobigem Beinamen mit Beilegung des v. Schwanfeld'schen Fam.-Wappeus in den Adelstand erhoben. HA.A.Z. — v. Ledebur I. 99.—Preuß. Wappb. IV. 59.1 S. auch Sarto-rius v. Schwancnfcld.

27. Drau» v. Sternhell». Josef Franz Alois B., Fändrich beiErzherzog Ferdinand Infanterie, wurde im I. 1763 mit v. S. in denAdelstand erhoben.

HM. v. M., Erg. 251. — Siebmacher, Suppl. X. 9. — v. H-1

Drunn, s. Ob er kamp.

-h Dramm«. Ihr Stammhaus war die Stadt, resp. das SchloßBraunau am Inn. (Ihr Schild getheilt, oben drei Spizen.)Sic waren ein Herrcngeschlecht (jedoch nicht Dinasten) und hattenihr Stift im Kloster Ranshofen, in dessen Briefen man die v. B.auch häusig findet, z. B. Eberhart de Prunowe 1125, Altmann1136, Ulrich, Fridrich u. Konrad 1186, Leupold 1225. 1225 wirddem Friedrich v. B. der Titel „Dominus" gegeben und er zugleich alsein Vasall des Grafen Babo v. Löwenberg (Leonberg) bezeichnet.Noch 1316 kommt Friedrich, uxor Offemia, vor. Um diese Zeitwerden sie wol abgegangen sein.

HM. B. III. 241 ff. 397. - Hund I. 393.)

Drannbchrens, Karl Anton, Amtsrath, wurde 1811 vom Herzogvon Anhalt zu Kothen in den Adelstand erhoben. Er starb, ohneKinder zu hinterlassen. Der folgende Herzog adelte hierauf 1835dessen Vetter Kristian Heinrich Anton B. auf Giersleben, eben-falls Amtsrath. Wappen: Zwei silb. Schrägflüsse in Schwarz.

HAus dem Diplom. — v. Hefner, anhalt. Adel Taf. 1.)

7 Dr,Ilmberg. Otto, Karleins Sun von Praunberch steht in

kiemse e'schen Briefen 1347. — Ist vielleicht Brannenburg.

HM. B. II. 436.)

1. 7 Brauneck, das Stammhaus bei Ansbach, waren ein Zweigdes Hauses Hohenlohe, der den Namen von dem Befizthume geführt.Die Herrschaft B. gelangte nach Absterben des leztcn Gottfried v. B.(7 als Domprobst zu Mainz 1391) an Joh. III. Grafen v. Harbeckund Burggrafen v. Magdeburg. Dessen Sohn Michael verkaufte

sie 1448 au den Markgrafen Albrecht Achilles von Brandenburg.

HSiebmacher II. 36. n. 5. V. 24. — Gauhe II. 95. — Salver 225. 239.233. 236. — Pastorius in Franconia rcdiv. p. 386. — Spencr, hist. ins.Lib. I. p. 42. — Hall. Litt. Zeit, von 1828. v. Hefner, hoher AdelDeutschlands unter Hohenlohe.)

2. Drauneck. Mathilde Freifräulein v. Brenning, Tochter deswürttemb. Generals gleichen Namens, erhielt, als sie sich mit demPrinzen Friedrich v. Hohenlohe - Oehriugen 1844 morganatischvermählte, vom K. von Württemberg für sich und ihre Nachkommenden frhrl. Namen v. B. HGothaer Hofkalender 1859. S. 128.)

3. Drauneck, Edelleute v. B., welche von den Grafen v. B. ab-stammen sollen, was jedoch nicht erwiesen ist. Den Grafentitcl sollensie mit dem Verluste der Herrschaft aufgegeben und sich hierauf nachSachsen, nach der Schweiz, nach Braunschweig und Preußen ver-breitet haben. Im I. 1775 war Georg Heinrich v. B. kursächs.Kammerjunker, Oberförster u. Wildmeister im Erzgebirge, und seinBruder Kristian v. B. Oberforstmeister bei dem Landgrafen v. Hessen-

Rothenburg. hv. Zedlitz. — N. gen. Handb. u. XXXV. 1919. —Siebma cher II. 36. n. 6. — Trier, Einleit. in die Wappenkunde S. 7t.