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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Bai -

Daich v. Waradia. Der Gutsbesizcr Th. B. in Ungarn wurde1857 mit v. W. von Oesterreich geadelt, sA. A. Z. von 1857-1Daicr, s. Beer.

1. Daillet, Karl, Toparcha in Merlcmont u. Präfcct ?c. desFürstbischofs zn Löwen, wurde am 2V. Sept. 1740 geadelt.

sArchiv für Gesch., Gencal. und Dipl. 1846. 2. Heft. S. 193.f

2. Dailict v. Latour, ein östcrr., aus Belgien stammendesGeschlecht, welches im I. 1674 die Erlanbniß erhielt, das Wappender Familie v. Boucourt anzunehmen und am 10. März 1710 in

den Grafcnstand erhoben wurde. sGencal. Taschcnb. der gräfl. Häuser,1844 u. f. Hyrtl l. Bd. >850-1

Dailliodz, eine schweizer Familie aus Neufchatel, welcheauch Baillot geschrieben vorkommt, deren Mitglieder häufig inpreuß. Militärdiensten standen, wovon sich etliche im preuß. Staateniederließen. In jüngster Zeit um 1836 lebte nur ein Spröß-ling noch, der k. preuß. Nefercndär im Forstdepartemcnt Eduardv. B. Das Geschlecht hat sich von den ältesten Zeiten her in seinemHeimathlande besonders ausgezeichnet.

sv. Zedlitz. Leu, schweizer Lex- S- 51. Abrege de l'hist. de Neuf-chatel et Valengin, 1787. p. 161. v. Ledebur I. 33.j

Dailiou. Die Baillou, Baliol, Baillcul, sollen von König Jo-hann Balliolv. Schottland, welcher von 1230 bis 1295 regierte,abstammen. Johann de Bailliol kam nach Frankreich, wo erim I. 1364 von Karl V. naturalisirt wurde. Von seinen Nachkommentrat Johann de Bailliu in toskan. Dienste u. kam später mit demGroßherzog nach Wien, wo er 1758 starb, und die beiden SöhneLudwig und Josef v. B. hinterließ. Ersterer, welcher Direktor desNaturalienkabinets in Florenz war, u. sein Bruder Josef, Präfektdes Münzkabinets ebendaselbst, wurden im 1.1766 in den R. Frei-

hcrrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 42. Taschenb. d. frhrl. Häuser auf1354 u. f. - Archiv f. Gesch., Gen. N .Dipl. 1846. 2. Heft. S. 193. - v.H -1st Daist», Baysen, genannt Zayliiigcn, sollen aus Frankenstammen. Die Z. kamen mit dem deutschen Orden nach Preußen,erwarben das in Ermland belegene Gut Baisen, Bazhin, nanntensich davon, in Polen Vagen Ski, und starben 1612 aus.sv. Ledebur III. 186. Siebmacher V. Zus. 51.1Daist», s. Lauterbach.

Dajalics v. DajahW. Der k. k. österr. Oberst Adam B. u. derHauptmann B., sein Bruder, erlangten im I. 1782 den Freiherrn-stand mit dem Beinamenv. B."sM. v. M. S.35. Tyroff, österr. Wappcnb. XV. 73. - v. HstDa.jaictov, österr. Adel. Philipp v. B. war 1857 k. k. Oberstim 3. Grenz-Inf. Reg.

Dajol >>. Treuzberg. Joh. Franz Joses B., k. k. Rath, Kammer-und Hofzahlmeistcr der Kaiserin Eleonore, erlangte im I. 1712 den

reichsrittcrmäßigen Adelstand mit v. C. >M. v. M., Erg. 120.Archiv für Gesch., Gencal. u. Dipl. >846. 2. Heft. S. 139. v. H.f

Da.M, österreichisch. Paul v. B. befand sich 1835 unter denk. k. Hofkanzlisten der allgemeinen Hofkammer aufgeführt.

DaZath, österr. Adel. Michael v. B. befand sich 1857 unterden unangestellten k. k. Obersten in Wien.

Daji-ith v. PöM, nngar. Adel, aus welchem Rudolf B. v. P.Sekretär bei dem k. Gubernium in Finnre und dem gesummtenungarischen Küstenlande war.

Dakats, österr. Adel. Nikolaus v. B. stand 1857 als Uuter-lieutenant im 52. Inf. Reg.

Dakkcr, kamen aus Liefland nach Preußen,sv. Ledebur III. 186.1

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Daltonisi, ungarischer Adel. Emerich Freiherr v. B. ist 1835unter den k. k. Feld-Marsch. Lieutenanten und als Kommandant vonKomorn aufgeführt.

Dakowsky, MatheuS, galizisch er Edelmann, erlangte im I.1782 den galizischen Grafcnstand. sM. v. M., Erg. 8.1 v. Le-debur I. 30 führt einen preuß. Hauptmann v. B. 1847 an,ohne Wappenangabe, sv. H.s

Alias, ungarischer Adel. Emanuel v. B. ist 1835 unter denGarden der nngar. adlichenLeibgarde aufgeführt. Zu demselben Ge-schlecht? möchte der nngar. Assessor zu Temcswar, Josef Walasv. Sipck gehören. Ob aber die 1826 von Oesterreich in den sie-beubürgifchen Ndelstand erhobenen BallaS (f. d.) mit denBälas gleichbedeutend sind, bleibt noch zu untersuchen.

DalÄlstzy, ein ungarisches Geschlecht. Johann V.B. war1835 Comitatsgerichtstafelbeisizcr.

Dalassa (Valascha). Dieses freiherrliche Geschlecht, welches auchin Schlesien sich aufhielt, gehört zn den berühmtesten alten Adels-geschlcchtern Ungarns. Es erscheint solches bereits im I. 1229mit dem frhrl. Titel. Johannes B., Frhr. v. Gyarmat u. Kck-I,war Obcrgespau der Grafschaft Zolin. Sein Sohn Valentin warKommandirendcr in Tokay und blieb unter Kaiser Mar. II- in derSchlacht wider den Tartar-Chan im I. 1594. Des Leztercn Bruder,Franz B., Frhr. v. Gyarmat, zeichnete sich als Soldat u. Dichteraus und starb für das Vaterland bei Erstürmung des Schlosses Granim 1.1594. Er hinterließ Johann B. Frhrn. v. G. als einzigenErben. Derselbe wollte seine Studien in Breslau fortsezen, starbdaselbst am 18. Dez. 1601. sSinap I. 220. u. II. 238. - v. H.1

Daiastq, in Siebenbürgen, woselbst Johann B. v. K-Iszonund Jmperfalva 1835 Beisizer bei der Gerichtstafel zu Maros-Vasarhely war.

Dabist, ungarisches Adelsgeschlecht, aus welchem 1835 Augu-stin v. B. k. nngar. Hofkammcrrath zn Ofen war.

Dalliach v. Gastet. Joh. Friedrich B., fürstcnberg-stühling'-schcr Rath und Landvogt, erlangte am 21. Jan. 1694 den Adclstandmit v. G., als dem Namen seines Schwiegervaters.sArch. f. Gesch., Gen. u. Dipl. 1846. 2. Heft. S. 193-1

1. Dalbi, eines der vornehmsten Geschlechter zu Genna, aus demsich Joh. Friedrich V.B. nach Preußen wendete, unter Friedrich II.in Kriegsdiensten stand und dessen Nachkommen noch in den preuß.Staaten leben. Siebmachcr IV. 96. 2., wo die Familie unter dieMarquis gezählt wird, und IV. 26, wo sie unter den Geadelten vor-kommt, bcidemale aber die 3 Fische im Schild zn sehen sind. Obleztercs das Wappen der genueser Patrizier sei, ist zur Zeit nochnicht sicher bekannt, sv. Zedlitz, Ad. Lex. Diplom. Jahrb. f. den preuß.Staat. 1343. S. 312. v. Ledebur I. 30-1

2. Datlii, eine Patrizierfamilie in Venedig. Denn KarlB., Pa-trizier daselbst, wurde im 1.1828 in den österr. Freihcrrnstand er-hoben. Es scheint dieses Geschlecht, welches im I. 1381 wegen seinergegen die Genueser bewiesenen Tapferkeit mit dem veneti anischenAdel beehrt worden ist, in keiner Verbindung mit der genueserFamilie zu stehen, da es ganz andere Wappen führt; die eine Liniehat einen schwarzen Fuchs in Gold. Ein anderes Geschlecht diesesNamens zu Venedig führte einen Balken, gold-blau gespalten in R.

sE. S. Wagenseil, der adriatischc Löwe. 1706. S. 14. Tyroff, österr.Wappenb. IX. 42 enthält leztercs Wappen-1

si Dalck, ein uraltes Geschlecht, welches ursprünglich aus West-