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Bär — Bai
Schnebelin, das auS Freiburg im BreiSgau stammte, n. nachu. nach eines der reichsten u. ausgcbreitetstcn Edelgeschlechtcr dortigerGegend wurde. Der „fromme Hanns Bern läpp vonFribnrg"wird bereits 1467 vom Abt von Reichenau belehnt, wie er undsein Bruder Dietrich schon früher von Abt Werner belehnt wordenwaren. Die B. haben sich in viele Linien getheilt, von denen sich vonihrem Siz Bollsweiler „Schnebclin genannt Bernlapp vonBollschweiler", später blos „Freiherrn von Bollsweil"schrieben (s. diese). 1446 wird in einer vordcrösterr. Urkunde KonradLapp (i. e. Bärnlapp) von Zarin gen als ö st er r. Schloßhaupt-mann zu Waldshut genannt. ßMonc V. 375.481.)
1. Dörtlv. Komiiiersberg zu Uohrmccg. Phil. B., bischöfl. briren'-schcr Kanzler, wurde im I. 1717 mit „v. S. zu N." in den Adel-stand erhoben. sM. v. M., Erg. 238. — v. H.)
2. Dörtl v. Iommersperg. Johann Anton B., SteuereinnehmeramEyssach, und Anton B., Pfcnnwerthsverwalter zuFragen -bürg bei Clausen, erlangten im I. 1737 mit v. S. den Adelstand.sM. v. M., Erg. 238. — v. H.) Wahrscheinlich stammverwandtmit den B. 1.
3. Dörtl v. Thurichof. Martin Franz B., Hofmeister des Bischofszu Neustadt, wurde im I. 1718 mit „v. T." geadelt.
sM. v. M. 159. — v. H.)
Dörtling, Georg Heinrich, snrstl. braunschw.-lüneb. geh.Justiz-, Hof- und Konsistorial - Rath, wurde am 19. Febr. 1723geadelt. (Archiv für Gesch., Geneal. n. Dipl- 1846. 2. Heft. S. 199.)
-s Dörwinkcl, Berwinkl. Guncelin u. Burkard v. Berewinkle,Lehenölcnte des Bischofs v. Halberstadt 1253. Borchard v. Veren-winkel, Ritter, 1369. Um 1666 stand ein v. B. als Oberst inbrandenburg. Diensten; der hinterließ nur eine Tochter.
sllrk. Buch s. Nicders. II. 299. III. 66. — v. Zedlitz, I. Suppl.) Vergl.unten Berwinkel.
-s Datschen, waren ein Geschlecht der Freien in Pommern,von welchem außer dem Wappen von den genealog. Schriftstellernnichts weiter angeführt wird. sMicrälius VI. 331. — V.Zedlitz. —Siebmachcr III. 162. — Mannstein, Ad. Lex. — v. Mcding III. 21. —v. H.) Vergl. unten Bartsch 2.
Döumcl u. Wnffcinvold. Anton B., k. k. Kapitän-Lieutenant, er-langte im I. 1812 den Adelstand mit „v. W."sM. v. M., Erg. 238. - v. H.)
Daumen. Am 1. Juli 1786 ertheilte der Kurfürst Karl Theodorvon Bayern dem Negiernngsrath und geh. Konfcrcnzsekretär JohannRudolf B. ein Adels - Erneucrnngs - n. Edelndiplom. sv. Lang 286.— v. Hefner, bayer. Adel S. 69. Taf. 75.) Blühen noch in Bayern.
Däninler. Diese Familie wurde vom rhein. Rcichsvikariat 1796geadelt, sv. Hefner, bayer. Adel S. 69. Taf. 75.)
st Daren, Batzen, Baren. Aus diesem in Geldern seßhaft
gewcs. Adel wendete sich ein Zweig im 16. Jahrh. in das Jülich'sche
u. B erg'sche. Die Mitglieder des Geschlechts erlangten daselbst durch
Heurathcn die Rittergüter Ar ff, Ben au und Sulzerhof; beide
crstcrc Güter kamen durch die Erbtochtcr Mar. Margaretha v. B. um
1626 an die v. Blittersdorf zu Birgel. Das Wappen war ein
rother Löwe in Silber. Molzens II. 250 n. f. - v- Zedlitz. — Fahne I.
19. n. II. 5. — v. Steinen I. 735. — Siebmacher V. 345. — v. LedeburI. 29. — Bernd II. 4. — v. H.)
st Daftndors. Hainricus miles dictus de B. ill einer salcm'schenUrkunde 1285. sMone III. 236.)
1. st Dasor. (Im schwarzen Schild ein silb. Rad.) Die B.,
eigentlich Bawor (Bavarus, Bayer v. Strakonitz), gehörten zu dengrößten Hcrrengcschlechtern Böhmens, in dessen südlichem Theilesie Strakonitz besaßen. Wie eö scheint, stammen sie von den Land-grafen v. Lenchtenberg ab. N. Bawor stiftete im I. 1243 dieJohanniter-Kommende in Strakonitz, ans welcher, nach demTode Bavor's III. , dessen jüngerer Bruder Wilhelm das GroßprioratStrakonitz bildete, indem er als der Lezte seines Geschlechts die ganzegroße Herrschaft um 1336 an den Orden vergab. In Schlesienwar dieses Geschlecht nicht begütert. sQuellen s. Bafor 2.)
2. st Dasor. Der von Sinap und Gauhe angeführte Balthasarv. B. — 1666 — gehört einer ganz anderen Familie an.
sv. Zedlitz. — Sinap II. 519. — Gauhe, Anhang S. 1369. — Hall.Litt. Zeit, von 1828. — Lcissentritt v. Juliusbcrg, cursuS vitac ercns. in fol.p. 5. — Balbini, misccll. Dec. 1. lib. 8. n. Dec. 2. lib. I. — v. H.)
Dogciislri (Wappen: Nepowron), eine pomnier'sche adliche Fa-milie. sv. Ledebur I. 39. III. 186. — v. Zedlitz.)
Dagewih, eine früher Lithauen ungehörige, seit Anfang des15. Jahrh. auch in Brandenburg und P o m m ern ansässige Fa-milie. Um 1628 erwarben die B. ansehnliche Güter auf der InselRügen. Mehrere Mitglieder haben sich im preuß. Staatsdienstehcrvorgcthan. Die Familie scheint übrigens erst im 18. Jahrh. geadeltworden zu sein; denn 1742 erlangte Gustav Gottfried B., k. schwed.Hofrath in Pommern, den Adclstand und am 12. Okt. 1741 wurdeKarl Kristian B. ans Stralsund vom sächs. Vikariat in den Adel-stand erhoben. Dessen Schild: Ein wilder Mann mit Köcher undBogen, und ein Rosenstrauch geviertet. sO.S. — ».Zedlitz. — Mann-stcin. — Archiv für Gesch., Geneal. u. Dipl. 1846. 2. Heft. S-199. —v. Ledebur I. 39. III. 186.)
Dogge as Doo, eine aus den dänischen Inseln stammende undaus Dänemark nach Schweden gekommene Familie, die sichfrüher bloß B. schrieb, ausgezeichnete Seeheldcn hervorbrachte u. wo-von zwei Mitglieder sich in neuerer Zeit nach Sachsen u. Preußenwendeten, ohne jedoch Nachkommen zu hinterlassen. Das Geschlechtist dermalen vorzüglich in Kurland angesessen,sv. Zedlitz. — v. Hefner, preuß. Adel S. 34. Taf. 39.)
Doglincco, italien. Geschlecht, aus welchem Johann BaptistEdler v. B. 1835 Sekretär bei der k. k. Delegation zu Como war.
Dogiii oder de Dagiw. Diese Marchesen u. Neichsgrafen stammenvon Guido, des Markgrafen inTuscicnTigrini Sohn, welcher 1617lebte, ab. Das berühmte fürstliche Hans Guidi (welches den Namenscines Stammherrn beibehalten hatte und sich Gnidi di Bagno oderde Bagni nannte) ist erloschen. Der eigentliche Stammvater derjezigen Grafen ist Neichard Guidi de Bagno, welcher bei den innerenUnruhen in Hetrurien die Grafschaft Bagno verlor, mit seinenSöhnen im I. 1467 in die Lombardei zog und sich im Mailä irdi-schen seßhaft machte; Leztcre ließen sich weiter im HcrzogthumMantua nieder. Auch in Nicderöst erreich erwarben sie Be-sizungcn, und Scipio Marchese de Bagni, R.Graf, k.k. Gencral-Feldmarschall :c., ward am 17. März 1698 in die nieder öfter r.Landmannschaft aufgenommen. (Wisgrill I. 299 u. f. — Jmhoffiigeneal- XX. ill. ital. fam. Amstcl. 1719.)
Dogniewski auf Warszemicc in Ostpreußen. W.: Bawoll.sv. Ledebur III. 186.)
Daiüctto, österr. Adel. Adolf v. B. 1857 Oberst im 5. Grenz-Jnf.Reg., und Peter v. B., Bürgermeister zu Bellovar an derwaraödincr Militärgrenze und Major.