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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Apf App

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Sigmund A., Pfleger zu Frauustein am Inn 1445. Sigmund,sein Sohn, Pfleger zu Braunau 1515.

(O. S. Hund III, 215. Wisgrill I. 145, v. H.)

st Apfenthol (im Schild ein Balken mit drei Acpfeln belegt),altes bayer. Tnrnierergeschlccht. Jmma dcAphctal schenkt demKloster Ranshofen einen Acker 1140. Chuno, maritus, Ulricnset Megcngotus, silii. Thoman der Apfentaler, Ritter 1379. GeorgA. st 1529. Hans, sein Bruder, hat nur Töchter gehabt, ist mit ihmdas Geschlecht im Mannsstamm erloschen, (v. Mcding III, n. 8,Salver S, 269. v, Hefncr, 1 bayer. Adel S, l, v, H, Hund I.167 ff, M. B. III. 254, Daselbst noch viele Edellcutc dieses Namens,weiß nicht, ob hichcr oder zu den Apfclthalern gehörig,)

st Apio». Peter A., der berühmte Mathematikus (er hieß eigent-lich Bennewitz), kam aus Leißnitz in Sachsen nach Ingolstadt,wo er Professor wurde. Er wurde wegen seiner großen Verdienste,nebst seinen Brüdern Gregor, Niklas und Georg, von K. Karl V.geadelt dd. Negensbnrg, 20. Juli 1541. Im Diplom wird er durch-gchends Apianus, dagegen seine Brüder nur Bencwitz genannt.Sein Sohn Philipp behielt auch d. Namen Ap ian bei. Sein Wappen:In Gold ein blauer Wolkenkranz, darin ein schwarzer Doppeladler.

(O. S.)

st Apol. Dietrich v. A. als Zeuge 1214 in einer Urkunde deSKlosters Bronnb a ch (Werthcim a. d. Tauber). sMone II, 3023Apolda. Es gab in älteren Zeiten zweierlei Familien, welche denNamen Apolda als Beinamen gebrauchten; sie nahmen ihn von demStädtchen Apoldabei Jena her. Die eine dieser Familien waren dieSchenk v. Apolda, die andere die Vitzthum v. Apolda. Neberlezteres Geschlecht siehe den Art. Vitzthum, und über ersteres denArt. Schenk v. Tautenburg, sv. H3

Apor v. Al-Torso, ein ungar. freihcrrl. Geschlecht, welchesseinen Stamm über das 12.Jahrh. hinausführt. Die Frcihcrrnwürdeerlangte es 1713. Lazarus Frhr. A. v. A., k. k. Kämmerer und

siebenbürg. Hofrath 1835. (Hyrtl, die fürstl-, gräfl. u. freihcrrl.Familien Oesterreichs, II. 1852. S. 173- Taschcnb. der frhrl. Häuser,1349. S. 14. Staatshaudbuch.)

App, Kristian Ulrich, aus einer österr. Fabrikanten-Familie,wurde im I. 1785 in den Adelstand erhoben.

(M. v. M. 157. Lcupvld I. 32. v. H.)

1. st Appel, ein lünebnrgisches u. ostfricsländischesaltes, erloschenes Geschlecht. Anton v. A. lebte 1554 im Kloster zuSt. Michaelis in Lüneburg. Bnrchard v. A. war unter prcuß. Herr-schaft in Ostfricsland 1754 Drost zu Stnkhausen n. Heinrich v. A.starb 1760 in derselben Stellung. Die Familie besaß in OstfrieslandMascndorf n. Midelnm. Schild: In Silber ein schw. Bärenkopf.

(v. Ledebur I. 15. v. d. Knesebeck S. 366. v. Meding I. 11 u. 12.)

2. st Appel, ein brandenburgisches Adclsgeschlecht, das mitEberhard v. A. sich im vor. Jahrh. auch nach Ostfriesland wendete.Es scheint erloschen zu sein; denn mit Johann Karl Maximilianv. A., einem Sohn des k. prcuß. Kammerhcrrn Ludwig KristianGünther Frhrn. (wie er sich schrieb) v. Appel, verschwinden dieMitglieder dieser Familie um 1750. Die Güter waren schon 1724an die v. Einsiedel verkauft worden. Schild gethcilt, oben eineTaube mit dem Oclzwcig, unten in S. ein g. Apfel.

(Pfcffinger in der brannschweig. Historie II. 13. Gauhe I. 23.v. Mcding I. n. 18 u. f. Siebmacher V. 142. v. H. ^ v. Zedlitz.v. Ledebur I. 15. Kneschkc.)

3. Appel, Apell, Kristof Friedrich, landgräflich Hess. Kriegs -und Domäncnrath zu Kassel, wurde am 11. Nov. 1779 geadelt.

sE. S. - Tyroff II. 53.)

4. Appel, Johann Ncpomuk, knrbayer. Rath, aus einemingolstädter Bürgergeschlccht, wurde vom Kurf. Karl Theodor vonPfalzbayern am 25. Aug. 1790 in den rittcrmäßigen Adelstand er-hoben. (v. Hefncr, bayer. Adel S, 67. Tas. 72. v. Lang, bayer.Adclsb. S. 281.

5. Appel, Josef, oft e r r. F. M. L. in der Armee, wurde 1851geadelt. Seine Nachkommen befinden sich größtentheilö im österr.Heere. sA. A. Z. von 1851. Ocstcrr. Milit. Schein. 18513 DerFrhr. Kristian v. A., derzeit k.k. Feldzcngmcister, wird wol zu einemandern Geschlecht gehören oder vielleicht Personal StandeScrhöhnngerhalten haben.

st Appclgord, eine alte mecklenburgische und dänische adlicheFamilie, die aber in der Mitte des 17. Jahrh, erloschen ist.

(Gauhe I. 23. Zedier, Univ. Lex- Suppl. B, II. S. 53. Alaunstein,Ad. Lex. v. Krahne I. 47. v. H.)

1. Appclmami. Leopold Wilhelm A., Postverwaltcr zu Brünn,u. sein Bruder Ferdinand Jgnaz wurden im I. 1726 in den böhmi-schen Adelstand erhoben. Leopold Wilhelm v. A. erlangte 1732 denRittcrstand. V .Zedlitz gibt Vorstehende als Edellcutc aus Schwedisch-Pommern an. sM. v. M. 97. Derselbe, Erg. 235.)

2. Appclmomi. Der Kammer - Concipist Johann Eustachius A.erhielt im I. 1753 (?) ein Adelsdiplom. (R. T. A. N. Vehse, Gesch.des österr. Hofes und Adels VII. 214. v. H.)

Appcltouer, K., österr. Landrath in Gr atz, wurde am 24. Sept.1842 in den Adelstand erhoben. (A. A. Z. von 1842. Kneschkc,)

st Appcndors, bayerisch. Ist eins mit Apfcldorf? (S. oben.)Eberhart de Appindorf unter den adlichen Zeugen im TraditionS-koder von Au am Inn um 1135. sM. B. I. 1543 Bem.: Ichfinde außer dem untcrfränk. Appendorf keinen Ort dieses Namensin Bayern, wol aber ein Apfeldorf bei Schongau am Lech, wel-ches lezterc allen übrigen Anzeichen nach das Stammhaus muß ge-wesen sein.

st Appenheim, rheinisches Geschlecht, das noch im Anfang des17. Jahrh. geblüht zu haben scheint.

(Sicbiuacher I. 132. Kneschkc.)

Appcrgcr, tiroler Adel. Katharina v. A. war 1335 Stifts-fräulein in dem Fräulcinstift zu Hall in Tirol.

Appotd, Appolt. Es ist nicht wahrscheinlich, daß sie von denobengenannten Herren v. Apolda herstammen. Gotthard Freiherrv. A. aufTrendcl, ansbach'schcr geh. Rath u. Präsident 1753. Siebesaßen verschiedene Güter im Kanton Alt mühl. Das Wappen scheintnicht sehr alt zu sein, hat einen Mohren mit Bogen, einen Schräg-balkcn mit Kreuzen w. w. (Biedermann, A., Taf. 148. Sakvcr 2!7. Gauhe II. 16. Neues gen. Handb. von 1777. S. 4. u. von 1778S. 5. v. H.)

st Appoldc, ein thüringisches alteS Geschlecht. Herrmanusde A. in einer Urkunde des Stifts Walkenried 1289.

(Nrk. Buch für Nicdcrs. II. 330. Zedier II. 64. - Mannstcin)

1. Appolt, Georg Nikolaus, erlangte am 20. Mai 1726 denAdelstand. (R. T. A. R.) Vielleicht der AnHerr der vorstehendenFrhrn. v. Appold.

2. Appolt Edler v. Fronimio», Johann Friedrich Appolt wurdeim I. 1764 von K. Franz I. mit dem Beinamen v. F. in den Adcl-stand erhoben. (M. v. M. 157. v. H.)

Apponp, ein ungarisches Geschlecht, welches schon 1305 inUrkunden vorkommt. Früher nannten sich die A. Peczh; nachdemdie Familie aber die Herrschaft Appony im neutracr Komitate im

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