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's Anvcrs. Im I. 1771 stand ein Lieutenant v. A. im preuß.Heer. Die Familie war französ. Ursprungs, sv. Ledebur I. 15.)
1 Aimmltnigcr». Aimmlting, ein in Ober- u. Nicdcröstcrreichseßhaftes Nittergcschlccht, welches 1355 erscheint, um 1560 aber mitAlexander A. v. A. erloschen ist. Das Geschlecht besaß den EdclsizAnwalting in Obcrösterreich und Schloß und Gut Weinern inNiederösterrcich. sv. Hoheneck III. 28. - Wisgrill I. 138. - v. H.)
Aimmrth, s. Antwnrt.
7 Anwcil, ein altes Geschl. in Schwaben, welches die höchstenEhrenstetten bekleidete u. schon 1042 erscheint. sZedlcr, Univ. Lex. II.756. — v. Meding III. n. 7. — Bucclini, Stemm. P. II. p. 58. III. 232.
— Gauhc I. 22. — v. Hattstein, III. Snppl. S. 5. — Siebmacher II. 116.^ v. H.) Vcrgl. oben Andwyl-
's Anmilrc (Anwciler), ein pfälzisches adliches Geschlecht.Rudolf de A. 1180. Bcrtholdns de Annewilare 1211.
sMone III. 461. — Widder I. 316. II. 3843 Vcrgl. oben AnNwcilcr.
's Anzenbach, ein Weiler im BerchteSgadcn'schen war dasStammhaus. Kraft v. Ancinesbach im aldcrsbach'schcn Tradi-tionskodex 1170 unter den Siegelzeugen d. Grafen Hcinr. v. Scalahaoder Schall (Burghanscn). Derselbe Krafto deAncinspack) noch1198 in einem Brief des Klosters Metten. sM.B. V. 337. XI. 442.)
-s Anzcnkirchcn, ein Dorf, Gerichts Pfarrkirchen in Nieder-bayern, war das Stammhans des gleichnamigen AdelsgcschlcchteS.Heinrich v. A. und sein Sohn 1138, Gerolt (und) Sigboto v. A.1140 im Kloster Alderspach'schen Traditionskodex. Wernher 1231(Kloster Asbach), ein anderer dieses Namens in einer Graf Ortcn-b u r g'schen Urkunde 1282. sM. B. V. 26.145.300 ff.)
Apasy, Apafi, Michael, aus Ungarn, Graf und erwählterFürst v. Siebenbürgen, wurde für seine Person am 10. Juli 1701Neichsfürst mit dem Prädikat „Jllustris", seine ehelichen Nachkommenin den Ncichsgrafenstand, seine Brüder aber in den Rcichsadelstanderhoben. sO. S.)
Apnthy, ungarisch. Ein v. A. war 1835 k. k. Professor derArchitektur im Kollegium zu Saros-Patak. Stefan v. A. war1857 Unterlieutenant im 51. österr. Inf. Reg.
(Staats- und Militärhandbücher.)
Apcl. Den Doktor der RechtSgelahrthcit Friedrich August Fer-dinand A., Bürgermeister zu Leipzig, Bcsizer von Chrostcwitz u.Trautschcn, erhob der König v. Sachsen am 9. Febr. 1811 in denFreiherrnstand.
(Sächs. Wappenb. III. 16. — v. Hefncr, sächs. Adel S. 7. Taf. 6.)
's Apcldcrdcck, ein schon im 12. Jahrh. erloschenes adlicheswestfälisches Geschlecht, sv. Zedlitz.)
-s Apeldorn, ein ausgest. pommer'scheö Geschlecht, sv. Zedlitz.)
Apcll, s. Appel.
-s Apcllcs u. Löweiistcr» aus Langciihof. Der aus Bennstedtim Oelsnischen 1594 gebürtige Matheus Apelles schwang sich biszum kaiserl. und hcrzogl. ölsnischen Rath empor, erlangte 1634den Adel, starb aber 1648 ohne männl. Nachkommen zu hinterlassen.
(Sinap II. 562. Olsnogr. I. 673. — Henel, Silcsiogr. C. 7. p. 337.
— Nova litcr. germ. A. 1767. p. 13. — v. H.)
-s Apcii. Die v. Apen, welche wahrscheinlich ausgestorben sind,waren oldenburg'sche Dienstmannen, wurden aber auch zum Adeldes Hcrzogthums Bremen gerechnet. Die oldenburg'sche undbrcmcn'schc Linien führten zwar ziemlich ähnliche, doch nicht ganzgleiche Wappen; die eine Linie führte einen Affen im Schild, dereinen Spiegel in der Hand hält, die andere einen auf einer Sack-
- Apf
pfeife blasenden Affen. Das Geschlecht erscheint um 1270; nach1542 wird dasselbe nicht mehr erwähnt. sMußhard, Brem. u. Verd.Rittersaal S- 79. — v. Meding I. II. II. n. 17. — Mannstcin, Ad.Lex. — v. Steinen, wcstfäl. Gesch. III. 479. Dieser Schriftsteller hält diewcstfäl. (Brem. n. Verd.) v. Apen u. die oldenburg'schen v. A. für zwei ver-schiedene Geschlechter. — Hamclmann in Proocm. Chron. Oldcnb. — v. H.)
1. -s Apcnlwrg, Apenburg, eine alte in der Mark Brandenburg
und in Pommern seßhaft gewesene adliche Familie. Sic soll schon
im I. 926 nach Vertreibung der Wenden in die Mark gekommen
sein und daselbst Stadt und Schloß Apenburg erbaut haben, und
wendete sich später nach Pommern, wo sie unter dem Namen
Apen borge vorkommt. (Micrälius, altes Pommcrland S. 336. —Gauhe I. 29 n. f. — v. Zedlitz. — Angeli, märk. Chron. S. 36. — Sicb-macher III. 161. — Mannstcin, Ad. Lex. — Vanselo, Pom. HcldcnwegS. 2. — Brnggemann I. Th. 2. Hptst. v. Ledebur I. 15. III. 182. —Bagmihl I. 62.)
2. st Apculwrg, Abbenborg; ich finde ein Geschlecht dieses Na-mens im Patriziat von Lüneburg, z. B. 1388 Hartwich Apenborgund Johann Abbenborg im Vertrag wegen des SalzwerkcS, als„radmanne der stad Lnneborg". Vielleicht ein Zweig der obigen v. A.
sllrk.Buch für Niedersachsen III. 261.268.)
Apciidors, Georg Nikolaus, erlangte am 20. Mai 1726 denReichsadelstand. sN. T. A. R.)
Apcrgcr v. Fricdhcimb. Johann Heinrich Aperger, oberösterr.Hofkammerrath, erlangte im I. 1707 den Adel mit v. Friedheimb.sM. v. M., Erg. 235. — v. H.)
Apsaltcrcr, Apfaltern (ein Apfelbaum), ein uraltadlicheS Ge-schlecht, welches in Oesterreich, Steycrmark und im HcrzogthumKrain sich verbreitet hat. Es erscheint solches schon 1165 und wurdevon Kaiser Leopold I. 1675 in den Freiherrnstand erhoben.
sGauhc I. 23- — v. Krahne II. 393. — Sicbm. III. 86. — v. HattsteinT.III, sol. 76. — Taschcnb. d. frhrl. Hänser, 1848 n. f. — Schocnlcbcn,Stemm. 1. Th. — Wisgrill I. 139. — Schmutz I. 6l. — v. Hefncr,krainer Adel, S. 3. — v. H. — Hund III- 214.)
ff Apsaltcrsbcrg, altbayer. Uradel, führen einen Schild wieApfenthal, doch in den Farben verkehrt. Ulrich der Apholt er-ber g er verschreibt sich dem Probst zu Baumburg als Schnzmanu1318. sO. S. — M. B. II. 221 ff.)
-s Apfclau. Das Stammhaus A. lag bei Laimnau (Tetnang,Württemberg). — Hermann und Konrad v. A. (de Aphclowc) 1253in einem Stiftbricf des Klosters Salem. Kommen bis Mitte des14. Jahrhunderts in Urkunden vor. sMone III. 471.)
-s Apfcldorf. Das StammhausA. im Gericht Schongau. 1355Hermann und Ulrich v. A., Gebrüder, verkaufen zwei Güter zuEpfach am Lech. sHund III. 215.) Chuonrad de Aphcldorf 1313.Kunrad der A. u. Hans, sein Bruder, 1358. Sie führten im Schildein Büffelsgchörn. sM. B. VII. Tab. 3. X. 86. 136.) Vcrgl. untenAppcndorf.
Apscinnuiii. Die Gebrüder Simon und Wilhelm A. erhielten1620 Bestätigung ihres adlichcn Standes. sR. T. A. R.)
-s Apfelstädt, Apfclstcdt. Der fürstl. schwarzb.-sondcrsh. geh.Rath Dr. Ernst August A. vom Fürsten Heinrich von Schwarzbnrg-Sondershauscn geadelt am 25. Aug. 1742. Schild gevicrtet miteinem Apfelzweig und Löwen. sO. S.)
-s Apfclstcdt, ein adliches Geschlecht, welches bei G otha ange-sessen gewesen sein soll, u. von welchem nur ein einziges (?) Mitglied
im I. 1336 vorkommt. (Bruckner, Sammlungen zu einer Gesch. desKirchen- u. Schnlstaates im Herzogth. Gotha. 2 Th. 2. St. S. 19. und3. St. S. 95. — Mannstcin. — v- H.)
-s Apsclthalcr (Apfenthaler), ein nied erösterr. Geschlecht.