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Ankern», s. Novatzky v. A. — Ankerkcrg, s. Epstein v. A.Aukcrknrg, s. Wagner v. A. — Ankcrbusch, s. Maendl v. A.Ankerfeld. Im I. 1794 stand ein Offizier v. A. im preuß.Heere. Weiteres ist nicht bekannt, sv. Ledebur III. 182.)
Ankcrhcim (gespalten, ein Anker und eine Traube), Anckers-heim, eine pommer'sche Familie, welche in der Person des KristianMath es ins, Bürgermeister zu Nochlitz, n. seines Sohnes glei-chen Namens, kurbrandenb. Oberamtmann in der Neumark,von Kaiser Leopold am 27. Juni 1699 mit „v. Ankerhcim" inden Adelstand erhoben wurde, welche Erhöhung der Kurfürst vonBrandenburg am 19. Sept. 1799 anerkannte.
>O. S. — Brüggcmann's Beschr. v. Pommern. — v, Zedlitz. — Mann-stcin, Ad. Ler. — v. Ledebur I. 12. — v. H.)
Aiikcrsscld, s. Pauer V. A.
Ankcrshoftn. Franz Benedikt Ho ff er, Oberpflcgcr der Herr-schaft Greiffenberg in Käruthen, erlangte 1754 von der KaiserinMaria Theresia den erblichen Adel mit dem Namen v. Ankershofen.Im I. 1783 wurde Gottlieb Karl v. Ankershofen in den östcrr.Freiherrnstaud erhoben. sHyrtl, die fürstl., gräfl. u. frhrl. Fam. vonOesterreich. — M. v. M., Erg. 4t u. 322. — Taschenb. der. frhrl. Häuser,1849 n. f. — R. v. Lang 383. — v. H. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 67.Taf. 72. - Derselbe, kramer Adel S. 4. Taf. l.)
Ankcrjlcin, s. Krüttner v. A. — Ankcrthal, s. Kokhl v. A.Ankcrwald, s. Strobel v. A.
Ankum, eine adliche Familie zu Danzig. sv. Zedlitz.) — Auchim Osnabrnckischen soll eine Familie dieses Namens im 13. u.15. Jahrh. geblüht haben, die gewöhnlich unter dem Namen Anchemvorkommt. — v. Ledebur I. 14 ist der Meinung, daß der 1827 impreuß. Heere vorkommende Lieutenant Heinrich Julius v. A. demwestfälischen Geschlecht angehöre.
Ankwih, eine gali zische Familie, aus welcher Stanislaus,Lorenz, Andreas, Michael, Johann und Mathias A. 1789 in denGrafcnstand erhoben wurden. sM. v. M., Erg. 8.)
Anmi v. Cclo. Der Doktor der Rechte, Johann Josef Antond'Anna erlangte 1749 den Adel mit v. Celo.
!.M. v. M., Erg. 235. — v. H.)
Anna, f. Spreng v. Sanct-A.
st Aniicnlicrg. 1318 erhielt Heinrich, ein Sohn Konrad's v. Th u rnzu Mcran, das Schloß Annenberg zu Lehen u. nannte sich dar-nach. Von seinen Nachkommen erhielten Mathcuö 1694 von KaiserRudolf den Freiherrnstand u. Hans Arbogast 1636 den Grafcnstand.Brigitta Gräfin v. A., die Lczte ihres Geschlechts, brachte Güterund Wappen durch Heurath an Karl Sigmund v. Schlandersberg1696. Das Schloß ist jezt in den Händen eines Bauern,sv. Mavcrh. Mos. — v. Hefncr, st tiroler Adel Taf. I. — Gauhc I. 21.
— Brandis, tirol. Ehrcnkr. - Bncclini, Stemm. P. II. 57. III. 72. IV.
— Seifert, Ahnent. unter Fucgger. — Zeitschr. d- Ferdinandcnms XI. 75.
— v. H. — Mannstcin, Ad. Lex.)
st Anncndors finden sich unter dem bayer. Adel im 12. Jahrh.(Ried, cod. dipl. ratiöb. p. 171.)
Annesley, ein englisches Geschlecht, aus dem ein Sprößling1828 im preuß. Heere stand, sv.Ledebur 1.14.) Vgl.unt. Ansley.
Anne) , Peter Franz, Lizcntiat der Rechte in Zillebckc, erhielt1714 am 16. März Adelöbestätigung. sC.)
Annich v. Lindau. Stefan Ann ich, österr. Oberlieut., wurde1329 mit dein Beinamen v. L. in den Adelstand erhoben. Ein Johannv. A. war 1835 Direktionö-Assessor bei dem k.k. Gold - und Silber -
- Ans
Einlösnngsamt zu Nagy-Banya in Ungarn. Vielleicht zu diesemGeschlecht gehörig. sM. v. M., Erg. 235. — v. H.)
Annonns. Bei dem stettiner Art. Korps stand 1773 ein Lieut.v. A., dessen Adel aber in Zweifel gezogen wird. sv. Ledebur I. 14.)
Anns. Dem Bürgermeister zu Rcgcnsburg, Johann WilhelmA., und seinem Bruder Georg Ludwig A., Großhändler, wurde am9. Mai 1824 vom König von Bayern der von ihren Vorvordern ge-führte adliche Stand bestätiget n. erneuert; Mathias AnS, Lizentiatder Rechte zu Löwen in den Niederlanden, hatte — sammt seinerGattin — am 14. Febr. 1696 den Adclstand erlangt.
sK. bayer Reggs. Bl. von 1824. Nr. 16. — v. Hefncr, bayer. Ad. S. 67.Taf. 72.; auch frankfurter Adel S. 7. Taf. 6.)
st Annuicilcr. Baldcbert v. A. (Annewilloer) Zeuge in einer Ur-kunde des Klosters Salm 1254 und 63. sMone IV. 246. 248.)
st Anrns liegt im Pustcrt h a l im Brirnischen. Kristian v. A.erscheint 1319 urkundlich. Otto v. A. 1325. Mit Konrad v. A.(st 1494), Domherr zu Jnnichen, verschwindet das Geschlecht,sv. Mayerh. Mss. — v. Hefncr, st tiroler Adel Taf. 1.)
Anrcittcr». Ziernstld. Georg Joachim v. Anreitter erhielt i. I.1736 als künftiger Nachfolger des Franz Leopold Frhrn. v. und zuZier nfeld die Erlaubnis), Namen und Wappen dieses lezteren undzwar mit Ritter Edler v. Ziernfeld führen zu dürfen. sM. v. M.,Erg. 118.) Nach v. Hefner, tirol. Adel S. 1, erhielt K. Ludwig A.im I. 1674 die Rittcrwürde und von K. Joses I. den Freiherrnstandim I. 1799. Aus der zu Briren noch blühenden Linie erlangtenKarl und Kristof die Anreiter 1694 den Adel. sv. Hefner.)
Anrcpp, Amrepp, Anrippe, eine liefländische Familie, welcheauch in P o m m e r n und Schweden angesessen ist, wo sie auf demNittcrhanse zu Stockholm im I. 1635 unter Nr. 236 eingetragenwurde. Sie scheint aus Westfalen zu stammen, da der Ort An-rcpen im Paderborn'schen noch 1463 einer gleichnamigen Familie
gehörte, sv. Stiermaun, Matrikel ?c. — Wappen bei Eederkrona undCarlskiold. ^ Hupel, liest. Anzeigen, Nr. 8. S. 122. — v. Zedlitz. —Gaühe II. 15 n. Anh. S. 1350. — Mannstcin, Ad. Ler- ^ v. Firks, Ur-sprung des Adels in den Ostsceprovinzcn, 147. — Pauli, Leben großerHelden II. 264. — v. Ledebur I. 14. — v. H.)
st Auskam», ein erloschenes österreichisches Geschlecht.sSiebmachcr II. 74.)
Anschnu, ein altes niederöstcrr. Hcrrengeschlecht, welches nurzwischen den Jahren 1229 bis 1298 vorkommt. Aus einer Urkundev. I. 1273, 18. Dez., scheint hervorzugehen, daß die v. Starchen-berg und die v. Anschau eines Geschlechtes waren.sWisgrill I. 137. — v. H.)
Anselme, alter französischer Adel, aus welchem Karl undHeinrich v. A. zwischen 1789 n. 1829 im preuß. Heere standen,sv. Ledebur I. 15. — v. Zedlitz. — Kneschke.)
st Ansikruch, eine pfälzische adliche Familie, die wol längsterloschen ist. (Widder III. 171 — 174.)
Aiisidci. Nenegold Ludwig Graf Ansidei ist 1784 kurbayer.Kämmerer geworden. sStaatskalender.)
stAnsillon. Johann v. A., kurbayer. Truchseß, dessen FrauMaria Josefa, geb. v. LeSpillicz, starb zu München 1766;ihre Tochter Maria Magd. v. A. starb ebendaselbst 1771. MariaKatharina v- A. war die Frau des kurbayer. Hofkammerraths undOberbaudirektors, auch Lehrers der schönen Künste an der Akademiezu Düsseldorf, Karl v. Löspilliez, und starb zu München am25. Jan. 1789. (Der Schild Ansillon: in Roth drei silb. Schlüssel,darüber ein g. Haupt mit drei s. Sternen.)