6
Adel — Aden
Gauhc, Ad.Lex. I. 2. — v. Krohne I. 19. — Archiv für die Gesch., dasStaatsrecht, der Rcichörittcrschaft, B. I. Heft t. Frkft. 1792. 8. — Jselin'shist. Lex. — v. H. — Cast, Adelsb. v. Württcmb. — Bucellini Stemm. —Crusius, schwäb. Chrou. — v. Hattstein II. !. IV. Suppl. — Gen. Jahrb.des deutsch. Adels, 1844 n f. — Sicbmachcr I. 112. — v. Meding I. 2. —Gen. Tasch. der gräfl. Haus., 1841 u. f. — Siebcukees I. I. S. 239. —Dvrfi, wiirtt. Wappenb. — Ersch u. Gruber, Encyclop. I. 402. — Tyroff,wiirtt. Wappenb. — Griesinger 12. — v. Hefner, württ. Adel S. I. T. 1.)
2. fi Adelma»» (Adlmann) zu Postpnur. Hr. Michael A. z. P.ist zum oberpfälz. Landtag 1707 geladen, aber ausgeblieben.
Avelsbach. Dieses schlesische Geschlecht hatte seinen gleichna-migen Rittersiz im Fürstcnthum Schweidnitz, besaß aber im13. Jahrh. auch im Breslauischcn Güter und erwarb nachgehendsBesizungen in den Fürstenthümern Münsterberg und Oels.
(v. Mcding I. 2. — Buccelin. — Schickfuß IV. 49. — v. Krahne I. It.
— Sinap I. 234. II. 591. — Gauhc I. 2. — v. H.)
Avelsbach, s. Bauer v. A.; Grimmer v. A.
1. Avclsbcrger v. Avelsbrumi. Im I. 1777 erlangte der österr.Kapitän-Lieutenant A. den Adelstand mit v. Adelsbrnnn.
(M. v. M. 239. - v. H.)
2. Avclsbcrger v. Illingcnthal. Der österr. Oberl. Andreas A.wurde 1828 mit v. I. geadelt. HA. A. Z. v. 1828.)
Adelsbrnim, s. Adelsberger v. A.
Adclsburg, österreichisch. Julius Ritter v. A. stand 1857als Untcrlient. im 16. Inf. Reg.
Avclsburg, s. Ettmaycr v. A.
Adelschwmig, s. Patz alt v. A.
1. fi Avclsvors, Adlersdvrf. Der Stammsiz dieses Geschlechtsbefindet sich in Ober- und Nieder-Adelsdorf im goldberg'schenKreise in Schlesien; Gottlieb Sigismund v. A. lebte 1865 alsProkonsul in Stadt Steinau.
(Sinap I. 234. — v. Zedlitz. — Gauhe l. 3. — Siebmacher I. 5. 6. —v. Krohne l. II. — v. Mediug I. S. 3. — v- Ledebur. — v. H.)
2. fi Adelsdorf, früher Othlochesdorf, kamen um 1132 inFranken an der Aisch vor. Im I. 1349 waren sie erloschen. Diev. Bibra besizen (1836) den Rittersiz.
(Haas, Gesch. des Slavenlandes an der Aisch. 226.)
Avelschr, s. Holzbecher v. A.
Adclsscld, s. Friedrich v. A.
Avelssricv, s. Wörndle v. A.
Avclsgrubcr v. Hcldcmimth. Johann Wilhelm A., österr. Haupt-mann, erhielt 1795 mit v. H. den Adelstand. (M.v.M. 23l. — v.H.)
fi Avclshaustn, Adolzhausen. (Im Schild ein Adler.) IhrStammhaus im Gericht Aichach in Bayern. Etliche Glieder wen-deten sich auch nach Sachsen. Freiherrn durch K. Ferdinand II.1636; 1635 fi Philipp Hektor Frhr. v. A. ultimus.
fOberb. Arch. VII. 145.) — v. Mediug II. 4. — v. Hattstein II. 1. imSuppl. - Hund III. 188. - Siebmacher I. 89. - v. H. - O. S.)
Adclshcii», Mölsheim, Adelzheim, Alsheim; fränkisches Ge-schlecht, soll von den Dinasten von Dürn oder Walddürn abstam-men, n. 1298 den Namen Adelsheim von einem erbauten Schlosse,das die Familie noch jezt besizt, angenommen haben. Die Familiewar den Reichsritterkantonen Odenwald u. Mittelrhein einver-leibt. Im Odenwald erscheint bereits 1483 Götz v. A., Ritter.
(R. gen. Handb. v. 1777 S. l u. 1778 S.2. — Bucclini Stcmmat. P. II.p. 55. — v. Hattstein III. I. — Biedermann, Odcnw. Tab. 189, wo dieganze Stammreihc zu finden ist. — Sicbmachcr I. 192. — Jselin, hist. Lex.
— Gauhe I. 3. — v. Krahne I. 12. — Cast, Adelsb. v. Württ. — Zedier,Ilniv- Lex- I. 487. — Humbracht?c. — Retter, Hess. Nachr. — Cast, Adelsb.v. Baden. — Gen. Jahrb. des deutsch. Adels, 1844 u. f. — Taschenb. der
frhrl. Häuser, 1843 u. f. — Dorst, württ. Wappenb. — Griesinger, Univ.Lex. v. Württ. unter Dürn. — Tyroff, württ. Wappenb. — v. Ledebur I. 2.
— v. H. — v. Hcfner, württ. Adel S- 5. T. 5.; bayer. Adel S. 25. T. 2.
- Mone I. 434.)
Adelshctm, s. Dunst v. A.
fi Adelshofen, altes bayerisches Geschlecht; sein Stammhausim Landgerichte Bruck in Oberbayern. Sie waren Ministerialender Grafen von Andechs. Waltherus de Adelhnngeshoven schenktseine Mühle bei Mammendorf (Bruck) dem Kloster Scheftlarn1176; ebenso im selben Jahr Ondelrich de A. ein Gut in Adels-hofen selbst. Sie sind in der ersten Hälfte des 17. Jahrh. erloschen.
fO. S. - Mon. Boiea VIII. 424 ff.)
fi Avcisrcnthe, Adelsreut. Der edle Mann Guntram v. A.hat 1134 Kloster Salem gestiftet und mit der Villa Salmanns-weil er begabt. Adelsreute, das Stammhaus, liegt bei Ravens-burg, aber im Badnischen. fMone I. 316. — Sicbmachcr II. 25 unterAdelsricdt. — v. Meding I. S- 3. — v. H.)
Avclstciii, ein in Schlesien noch um 1836 seßhafter Adel.Wolfgang und Ambros, die Adel, ersterer beider Rechte Doktor undSchrannenadvokat zu Laibach, lezterer kais. Kornet, erlangten am11. Okt. 1569 einen Wappcnbrief, und der Generaleinnehmer zuGr atz, Georg Adel, am 4. Mai 1622 den rittcrmäßigen Adelstandmit dem Beinamen v. Adelstein. Die Familie wurde 1636 in dieLandschaft inSteyermark aufgenommen. Georg Adam und WolfFerdinand erlangten 1689 den Freiherrnstand.
»Zedlitz. - Taschenb. d. frhrl. Häus., 1848 u. f. — Jahrb. d-deutschenAdels, 1848. — Schmutz I. 5.)
Adclstci», s. Lilienhof v. Adelstein.
Avclstciii, s. Ullerich v. A.
Adcistcril, s. Partsch v. A.; Seidl v. A.
fi Adelstetten. AbunduS Adlstetter zu Haimerlin gen (Weis-senhor») steht in der bayerischen Landtafel 1496.
Adelsmerth, s. Rieder v. A.; Fischer v.A.; Hübel v. A.
Adelung, Friedrich, geb. 1777 in Pommern, Brudersohn desberühmten Sprachforschers, soll als Hofmeister des Großfürsten Niko-laus von Rußland 1813 geadelt worden sein. sv. Zedlitz.)
fi Avelungshosc». Die v. Adelshofen erscheinen in alten Ur-kunden auch als v. Adelungeshoven; es gab aber noch ein geson-dertes Geschlecht obstehenden Namens in Bayern, von dem Ulrich1332 u. Markwart 1388 u. 1466 in Urkunden deS Klosters Fürsten-feld vorkommen. sM.B. IX. 168, 335 ff.) Diese Adelungshofenführten nach der dem gedachten Bande der M. B. beigegebenen Siegel-tafel: Schräg gctheilt, oben schreitend ein Bär.
Avelwang, ein oberösterreichisches Rittergeschlecht, welches inStey ermark Besizungen hatte; namentlich soll ihm das gleich-namige Dorf daselbst gehört haben. (Schmutz I. 5. — v. H.)
fi AVclzreiter v. Tcttciiwcis. Der berühmte bayer. Kanzler Jo-hann A., geb. zuRosenheim als der Sohn eines NestlerS, wurdegeadelt. Er starb zu München am 11. Mai 1662. War Prunns etultimus stirpiS, hat nur Töchter hinterlassen. Tettenw eis kam durchErbheurath an die v. Ionncr, welche sich noch davon schreiben.
(O- S. — v. Krahne I. 18.)
Adeiilys, ein nied ersächsisch es Dinastengeschlecht, welchesim 12. Jahrh. sehr zahlreich erscheint, und im 14. Jahrh. ausstarb.
(Scheid, Nachr. vom Adel, 59, 65, 85, 268, 348.)
fi Avcn. Die Familie gehörte zu den Patriziern der Stadt Dort-