Acha — Ade
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st Achamcr (Ahamer) v. Pftssciidors führten eine Reiseflaschc imSchild. Pfassen dorf liegt im Ger. Rottcnburg in Niederbayern.Sebastian A. v. Pf. 1400. fHund III. 188.)
Achurius v. Langenberg. Arnold Friedrich A. erlangte 1687 denAdelstand mit v. Langenberg. fR.T.A.N.)
Achbaucr, Johann Ncpomuk n. Franz A., Brüder, erlangten imI. 1818 den österr. Adelstand. fM. v. M. 155. — v. H.)
7 Achdorf (mit der Angel), bayerischer Tnrnicr-Adel, gesessenzu Achdorf bei Landshut. Achdorf wurde 1395 an Bayern verkauft.
(Hund I. 155. — Cinzinger v- Einzing, bayer. Löwe. — Ried, cod.ratisb., p. 829, 819. — Sicbmachcr II. 69.)
st Achcn, ein erloschenes braunschweig er Patriziergeschlecht.Es kommen nur wenige Personen davon vor; einige dienten im preuß.Heere, fv. Ledebur, welcher die v. Achen als clevesche Familie angiebt.)
Achcnraiil, s. Aschauer.
st Achill, Achilles. Ein auS Schottland stammender BaronWalter Achill v. Sticrling trat als Rath zu Güstrow in mecklen-burgische Dienste, begab sich hierauf in dänische Kriegsdienste u. fand1626 als Oberst in der Schlacht bei Lutter am Barcnberg seinen Tod.Mit seinem Sohne Hans Albert, herz, sachsen-merseburgischenHofmarschall, ist das Geschlecht 1663 in Deutschland wieder erloschen.
fv- Ledebur I. 2. — Siebmacher V. 23. — Frhr. v. Krahne I. 9. —v. Zedlitz. — Gauhe II. 3. — v. H.)
st Achlittc». Pcrnhard dcAholitanet filius RuodigerimKloster Tegernsee'schen Traditionskoder 1116. fM.B. VI. 62.)
Achter (Meter), ein tiroler Geschlecht st 1566, führte einenHirschrumpf im Schild. sO. S.)
st (Achtcriiunm; sollen in der Vorzeit zum Patriziat der StadtBraunschweig gehört haben.)
st Achtcvclt, ein im Cleve'schen um 1628 bekanntes adlichesGeschlecht. Sie schrieben sich v. Fanefeld gen. Achtcvclt.fv. Zedlitz. — v. Ledebur.)
Aciiml o. Hobichthol. Gottfried A., kurbrandcnbnrgischerRath, wurde 1661 geadelt. fR. T. A. R.)
st Ackc», gen. Schlickum, erscheinen 1366 u. waren noch 1517in Blüthe. Ihre Bcsizungen lagen im Bergischen und in der Graf-schaft Mark. fv. Ledebur I. 2.— Mannstein.)
st Ackcufchock, auch Lippborg genannt; westfälischer Adel.Der lezte bekannte v. A. war Bürgermeister in Staßfurt um 1796;seine Wittwc lebte noch 1865. fv- Zedlitz. — v. Ledebur I. 2.)
Ackerfeld, s. Ar and.
Ackcrhufcn; kommen unter dem braunschwcigischen Landes-adel vor n. haben ihren Namen wahrscheinlich von dem im Ganders-heim'schen gelegenen Kirchdorfe gleichen Namens.
Ackermann, Tobias, Marktrichter zu Gumpelskirchen, er-langte 1636 den Adelstand. sR. T. A. N.)
Acotmit (Acoluth) v. Folgersberg. Im 1.1713 erlangte JohannKarl A. den böhmischen rittermäßigen Adelstand mit dem Bei-namen v. Folgersberg. fM. v. M. t l7. — v. H.)
Acton ». Trcuciisclb. Die Familie stammt ans uraltem schotti-schen Adel; sie erlangte im I. 1714 in dieser Berücksichtigung undwegen Oesterreich treu geleisteten Kriegsdiensten in dem OberstenKarl Ludwig den Freihcrrnstand (wahrscheinlich mit dem Beinamenv. T.). Franz Frhr. v. A. v. T., k. k. Obrist bei Leopold Kürassiere,starb zu Dillingen 17. April 1769 (er Monumcnto).fM. v. M. 33. — v. H.)
Adam v. Ehrcnport. Leopold A., Regierungs-Tarator n. Erpcditor
in Wien, wurde von Kais. Josef II. am 6. Juni 1781 (n. a. 1782)
in den Adelstand erhoben. fRitt. v. Lang 276. — M. v. M. 230. —Tyrofs, bayer. Wappenb. IV. 56. — v. Hcfner, bayer. Adel S.65.T.7I.)
st Adamch. Der Oberamtsadvokat und Univcrsitäts-Sindikuszu Breslau, Johann Franz A., wurde 1743 in den Adclstanderhoben. fM. v. M. 239. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 2.)
Adammiics; wahrscheinlich galizisch. Anton A. v. Csepin war1835 kais. österr. Kämmerer.
Adda, ein italienisches Marchesengeschlecht. Der March. FeboA. war 1835 kais. österr. w. geh. R. und Vizepräsident des mailänd.Landesgub., n. Paul Marchese d'Adda Dienst-Kämmerer bei Erz-herzog Rainer von Oesterreich.
st Adebar. Dieses alte pommcr'sche Geschlecht ist zu Anfangdes 18. Jahrh. mit Kaspar v. A. erloschen. Dessen Güter kamen andie v. Wcdell und Blankenburg.
fSlcbmacher III. ltit. — v. Medlng I. l. — v. Zedlitz. — Micrael,Pommerlandc VI. 462. — Maunstcin, Ad. Lex. — ».Ledebur 1.2.)
Adcfchelm. Die Gebrüder Blasius und Nikolaus A. wurden1623 geadelt. sR. T. A. N.)
Adel v. Adclstcin, s. Ad eist ein.
1. Adctburg (im Schild ein Bär), ein altbaycrisches Geschlecht,von dem ein Zweig auch in München gewesen zu sein scheint, dennHeinrich der Adelberg siegelt daselbst 1362. sO. S.)
2. Adctburg, s. Abramovich v. A.
Adelebsen. Domini Bcrtoldus et Dethmarus de Adcllevessensiegeln eine Urkunde des Stifts Walkenried 1364.fit. B. f. N. III. 25.)
(Die Adeler, Frhrn. v. Adlers pnrg, einer Herrschaft inSeeland, gehören zum Adel in Dänemark.)
Adelfcld, s. Wertich v. A.
st Adelharting. Acibo de Adalhartingin im banmbnrg'schenT raditionskoder 1126, item Wezil v. A. Acibo v. N.; ebenso 1166,und Azwiu v. A. 1176. fM. B. III. 13. 15, 56, 88.)
Adelhaufen, s. Pendtcrieder v. A.
Adclhcim, s. Staad er v. A.
Adcling, ein altes adliches Geschlecht in Lithanen. fv.Zedlitz.—Mannstciu, Ad. Ler- — Sicbmachcr V. 156. — v. Ledebur I. 3.)
Adclips, Adelepsch, AdclepS, Adelefzen. Diese uralte braun-schweig- und märkische Familie erscheint 1233, 1234 u. 1239;der älteste Lehnbrief ist aus dem I. 1347. Sie bcsizt noch ihreStammburg bei Göttingen und ansehnliche Güter daselbst.
fMannstcin, Ad. Lex. unter Adclcfzcn. — Kocuig u. Humbracht?c. Hau-stein w. — Walch, Beiträge z deutsch. Recht, Th. 8. — Gauhe l. l. —Behrens, Bcschr. d. Hauses v. Stcinberg, Anh., n. l. — Jselin, hist. Ler-— v. Krohne I. 9. u. 325. — Sicbmachcr I. 179. u. III. 192. — v. Me-diug I. S. 1. — Hörschclmann II. — Schannat, fnld. Lehnhof 39. —Geistert, Gcneal. hochad. Elt. u. K- S. I. - Kuchcnbcckcr, von den Erb-hofämtcru in Hessen S. 14- — Grote, hannövr. Wappenb. K. II. —v. d. Knesebeck, Taschcnb. d. Adels in Hannover. — v. Ledebur I. 2. — v. H.)
1. Adclimimi v. Adelmaiiiisscldcn. Das Stammschloß Adel-mannsfelden lag in Franken. Die Familie war dem ehemaligenNitterkanton Kocher in Schwaben, wo ihre Güter lagen, einver-leibt, und besaß das Erbmarschallamt bei der gefürsteten ProbsteiEllwangen. Im I. 1679 erlangte Wilhelm v. Adelmann, Erb-marschall von Ellwangen, die Freiherrnwürde, und 1796 wurde dieFamilie durch das bayerische NcichSvikariat in den Grafenstand er-hoben. fv. Zedlitz. — N. gen. Handb. t778. I- l. — Hist. topogr.stat. Nachr. v. d. Herrschaft Adelmannsfelden im Archiv für die Geschichte. —