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Das folgende Wintersemester verlief eingezogener und ruhiger; bliebendoch von den älteren Semestern überhaupt keine außer Bertelsmann,von Inaktiven kehrten nur Stein und Philippi zurück, von den7 Füchsen waren nur drei geblieben: Spickes, wie er bald allgemein inBonn hieß, schon älter, würdig, gesetzt und untersetzt; später eine derpopulärsten Gestalten der Bonner Studentenwelt, stets ehrfurchtsvollals Herr Doktor von den Nosselenkern und anderer Bevölkerungdes Marktes begrüßt, deren einer einst, als er ihn bandagieren sah,meinte: „Wenn ich der Arm hätt, lüß ich mich en paar Veen drußmanche." In vielem sein Gegenstück war Willy Thümmel. Groß undschlank, hat er sich wohl selbst in seiner Bierzeitung Spickes gegenüber gestellt,wie Müller und Schulze im Kladderadatsch. Er war der lebhafteste vonuns dreien. Nie um eine Antwort oder eine Anzapfung in Verlegenheit,hat er auch die gemächlichsten Karpfennatnren dazu gebracht, die Flossenlebhafter zu regen. Was er an tollen Einfüllen, Gcdankensprüngen und Ver-gleichen (bei der Fäßchenpauke 1871 z. B.) losließ, macht ihm so leichtkeiner nach. So pflegte er auch in seiner Bierzeitung (Wintersemesterl 874/75, Sommersemester 1875, Wintersemester 1876/77) mehr in Prosaals im Vers das Drastische und hatte auch damit in seinem FastnachtsspielWintersemester 1876/77 eine durchschlagende Wirkung.
Von den Füchsen des Winters ging der „lange" Auler leider schonnach einem Semester, er ist aber später zurückgekehrt und für seine treueAnhänglichkeit 1881 mit dem Bierzipfel belohnt worden. Es war eineNatur reich an trockenem Humor, den er in unverfälschtem Kölsch ge-mächlich sprudeln ließ. Dann Müller, dessen Art und Verdienste obenschon hervorgehoben sind. Drittens Pferdekümper, Westfale, aber sehrlebhaft, hellstimmig im Disput, zwei Semester im Amt als Kassenwartgleichverdient wie Onkel Heinke.
Die geringe Zahl — auch die Kneipgüste waren auf die Hälftezurückgegangen — hielt aber in diesem Winter nicht minder zusammen,wie im Sommer. Abends versammelte der getreue Diez mit dem ein-silbigen Ruf: Skat? oft eine standhafte Runde um sich. Besonders inder Erinnerung ist mir dann noch eine mehrtägige Fußwanderung durchdie Winterlandschaft. Sie ging über Meckenheim und Altenahr in dieLochmühle, dann rheinaufwärts nach Oberwesel und zurück bis Boppard,wo Mötkes dort arztender Onkel das gestrandete Schiff wieder flottmachen mußte.
Während dieser beiden Semester hatten wir die Kneipe noch beiLöllgen an der Ecke der Josefsgasse. Das war doch ein rechter Gegen-