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Geschichte der Burschenschaft Alemannia zu Bonn : Festgabe z. Feier des 50-jährigen Stiftungsfestes der Burschenschaft Alemannia
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und Paukanten schon einen Niegel vorschieben und eher Wandel schaffen als aufdie Art, die Rektor und Nichter im Wintersemester 1876/77 probierten.Sie beschieden die ersten Chargierten vor sich und pauksimpelten unsvor es waren beide alte Korpsburschen wie sie es früher gemachtHütten und wie man zur Verhütung der schweren Wunden die Paukereiwieder harmlos treiben und vor altem mit Mützen losgehen müsse.

Im Parieren und Gedecktschlagen haben wir uns aber immer geübt undnur, wer einem guten Schlüger gegenüber vu lznuc^us spielen wollte, versuchtewohl, gleich mit Anhieb ihm unter die Klinge zu kommen; denn auch dieAuslage war freier geworden. Ich kann nur nun die weitere Ent-wicklung so denken, daß jetzt mehr mit dem Kopfe als mit der Klingepariert wird, doch fehlt mir zum Vergleich die Beobachtung aus spütererZeit. Jedesfalls wäre eine solche Entwicklung der Verfall der eigent-lichen Kunst.Zu allen Zeiten, wo die Kunst verfiel, verfiel sie durch dieKünstler." Ich habe schon manchen alten Korpsstudenten darüber schimpfenhören. Doch Lilsntiuru! Paukboden sx! Höcker beigefahren!

Die oben von Wich mann ausführlich erläuterte neue Fassung desDuellparagraphen (sie wurde am 5. Juli 1874 beschlossen) ist die einzigeAbänderung in den Statuten, an der unser Lustrum Anteil hat. Esdürfen aber wohl in diesem Zusammenhange andre kleine Änderungenerwähnt werden. Als im Sommer 1876 die Kneipe in der Wilhelm-straße umgebaut worden war, empfahl sich eine besondere Obhut für denSchmuck und den Wichs, überhaupt das ganze Inventar, das sich nach undnach gemehrt hatte. Eine so reiche Bilderzier z. B. wie wir sie besaßen,habe ich auf keiner andern Studentenkncipe gesehen. Wir führten dasAmt eines Schmuckwarts ein und übertrugen es an Graf, der sich dessenmit dem ihm eignen Ordnungssinn und Eifer annahm. Die Rückkehr aufdie Schauze stellte seinen Nachfolgern dann bis auf heute allerlei dank-bare Aufgaben. Der folgende Sommer 1877 brachte die Erneuerungdes Burschenkrünzchcns. Der Besuch war bindend bis zum vierten Semester(eingeschlossen). Eine Wiederbelebung des zehn Jahre zuvor abgeschafftenwissenschaftlichen Kränzchens in irgend einer Art schien noch nicht möglich.Wir beschränkten seine Thätigkeit einstweilen auf die Behandlung studentischerAngelegenheiten, Geschichte der Burschenschaft und der Universität. Aberauch so haben diese Anfänge sich gelohnt (vgl. Jahresbericht 1892/93)und den Zusammenhang mit der alten Zeit lebendig erhalten und zurinneren Kräftigung beigetragen. Was jedoch das meiste dazu thut, der Ver-kehr mit den alten Herren: so hat der in diesen Jahren auch nie ge-fehlt. Ein besondrer, soviel ich weiß, nur bei uns üblicher Brauch sind