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Aber schon im Oktober 1869, also vor jener Frist, kündigte Zart-mann von neuem, weil die Burschenschaft ihren Verpflichtungen nichtnachgekommen sei, was insofern richtig war, als der garantierte Zwölf-thalerpump der abgehenden Alemannen in den letzten Semestern nichtregelmäßig bezahlt worden war. Es gelang nun zwar durch Zugeständ-nisse im neuen Kontrakt, indem z. B. die Burschenschaft sich verpflichteteschon Mitte statt Ende des Semesters den Zwölfthalerpump zu berichtigenund mit dem allgemeinen Pump auf 150 Thaler heruntergehen, und durchZahlversprechungen die Zurücknahme der Kündigung zu erwirken, aber nunhieß es auch das nötige Geld aufbringen. Das war bei dem sorgenvollenAnfange des Semesters nach dem 25. Stiftungsfest eine neue Sorge. Davon 20 Aktiven des Sommersemesters 11 Bonn verlassen hatten, so standzu befürchten, daß der allgemeine Pump um eine entsprechende Summevon 11X12 Thaler wachsen würde, wepn nicht energisch vorgearbeitetwurde. Da fiel dem Kassenwart wieder die ebenso unangenehme wie un-dankbare Aufgabe zu, an inaktive, alte und frühere Mitglieder, von denendamals im ganzen beinahe 700 Thaler ausstanden, einmal und nochmalszu schreiben und sie zur Bezahlung aufzufordern. Indem auf diesem Wegewirklich 280 Thaler einliefen und indem man sich, auch angesichts andererAusgaben, wieder wie vor zwei Jahren zu einer doppelten Wechselsteuerentschloß, die von 9 Aktiven 162 Thaler einbrachte, wurde es möglich,Zartmann zu befriedigen. Vom Januar bis April des Jahres 1871wurden ihm durch den Kassenwart in Raten 329 Thaler ausgezahlt, sodaß der allgemeine Pump auf 220 Thaler herunterging. Von den kontrakt-mäßig noch zu zahlenden 70 Thalern waren im Sommer schon 10 bezahlt,als der Krieg ausbrach.
Der Wirt meldete sich mit Beginn des Wintersemesters. Er hatteein Recht zu fordern, daß der Pump bis auf 150 Thaler abbezahlt würde,das war eine Forderung von 30 Thalcrn, er verlangte aber, daß diekontraktmäßig erst im Januar fälligen Einzelpümpe der inaktiven Alemannenund die Pümpe der Kneipgäste, für die die Burschenschaft überhaupt nichtgarantiert hatte, sofort auf den allgemeinen Pump übernommen würden.Es war der erste Fehler, der in diesem Winter bei den Verhandlungenmit Zart mann gemacht wurde, daß man auf diese unberechtigte Forderungeinging. Der zweite, schlimmere, war aber, daß der Kassenwart trotz einesgleich gefaßten Konventsbeschlusses und trotz späterer Ermahnung nicht da-für sorgte, daß ausstehende Gelder eingezogen wurden. Wollte man auchannehmen, daß während der Kriegszeiten Summen wie früher nicht auf-zubringen waren, so mußte er doch wenigstens den Versuch machen. Er