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Geschichte der Burschenschaft Alemannia zu Bonn : Festgabe z. Feier des 50-jährigen Stiftungsfestes der Burschenschaft Alemannia
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Vereinbarung unterschrieben habe; dies sei für das jetzige Corps nicht bindend.N offhack von der Hansea sagte, er binde sich nicht an das Abkommen, daer seinerzeit persönlich dagegen gestimmt habe. Die Palatia hatte damalszum Sprecher einen mecklenburgischen Theologen, Namens Hinsch, einenebenso ernsten als liebenswürdigen Mann, unter dessen Leitung diePfälzer sich von allen andern Corps vorteilhaft unterschieden. Er alleinstimmte also für die Aufnahme der Teutonen. Es entspann sich natürlich sofortein gereizter Briefwechsel, der mit gegenseitigein Verruf endete. Trotzdementwickelte sich den Corps gegenüber kein feindseliges Verhältnis, sondernvöllige Gleichgültigkeit, einzelne Alemannen hielten alte Beziehungen von demPennale her insgeheim aufrecht. Als am 3. Februar 1863 zur Erinne-rung an 1813 ein großer Studentenkommers gefeiert wurde, wo der frühereBubenrcuther Schräder präsidierte und Nieten die Festrede hielt, erschienvon den Corps nur Hinsch mit einer Anzahl Pfälzer», wenn auch nicht inFarben.

Seit dieser Zeit begannen die Teutonen zum Dank dafür, daß sie dieunschuldige Veranlassung zur Auflösung des Paukverhältnisses gewesen waren,sich ungemein liebenswürdig gegen uns zu zeigen: sie fraternisierten mit unsin auffallender Weise, veranstalteten gemeinsame Spritzen, tranken mit unfernLeuten Smollis, luden uns auf ihre Kneipe, kurz, sie waren mit der Alemanniaein Herz und eine Seele. Sie schlössen aber anderthalb Jahre später, imJuli 1864, ein Paukverhältnis mit den Corps unter Bedingungen, die wirnicht Hütten annehmen mögen, weil sie von denen unseres früheren Pauk-verhältnisses zu sehr abwichen. Damit beschritt die Teutonia die schiefe Ebene,die schließlich dahin führte, daß diese halb landsmannschaftliche, halb burschen-schaftliche Verbindung endlich Corps wurde, bis sie im Jahre 1875 sich auf-löste. Nunmehr begannen die andern damals in Bonn bestehenden Satisfaktiongebenden Verbindungen mit uns eifrig zu pauken: Frankonen, Märker undHelvetier; zu den Teutonen blieb das Verhältnis dafür zu freundschaftlich. DieFrankonen nahmen im Winter 63/64 das Prinzip der unbedingten Satisfaktionan, die Märker entwickelten eine vorher ungekannte Pauklust. So kam es mitdiesen sogar zu einer p. p. Suite. Ihr Sprecher war Breidhard; diesertrat später zu den Frankonen über und ist als Arzt und Schwiegersohndes bekannten Baunscheidt, des Erfinders desLebensweckers", gestorben.Die Helvetier waren stets schwach an Zahl, so daß sie während des Krieges1870 suspendierten, endgültig aber 1873 aufgeflogen sind; bei ihrer geringenStärke waren sie eifrig bestrebt, durch Mensuren sich zur Geltung zu bringen.

Was die Beziehungen nach auswärts angeht, so bildete die Alemannen-kneipe den Sammelpunkt für alle auswärtige» Burschenschafter; bei uns