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Geschichte der Burschenschaft Alemannia zu Bonn : Festgabe z. Feier des 50-jährigen Stiftungsfestes der Burschenschaft Alemannia
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ihnen angeschlossen, damit man ihr nicht aus dein Richtbeitritt den Vorwurfder Schädigung des Ganzen machen könne.

Die geschilderten Vereinigungsbestrebungcn zeigen auch, daß dieAlemannia während der ganzen Berichtsperiode bei den übrigen Ver-bindungen in entschiedenem Ansehen stand und daß ihre Freundschaft eifriggesucht wurde. Dies war auch hinsichtlich der auswärtigen Burschenschaftender Fall, deren Mitglieder, wenn sie nach Bonn kamen, fast ausnahmslosnur auf der Alemannenkneipe verkehrten und mehrfach bei ihrem Scheidenden Bierzipfel als Erinnerungszeichen dediziert erhielten.

Ein eigentliches Mitkneipantentum existierte damals noch nicht; dochverkehrten solche von auswärts gekommenen Burschenschafter und hin undwieder auch Kamele, denen der Eintritt aus irgend welchem Grunde nichtmöglich war, damals in ähnlicher Weise mit der Verbindung, wie diesspäter bezüglich derMitkneipanten" offiziell geordnet wurde.

Sonstige Dorgnngo in den einzelnen Semostern.

Das Revolutionsjahr 1848 verlief für die Alemannia verhältnismäßigruhig. Selbstverständlich beteiligte man sich an den damaligen Bestrebungender Studentenschaft, jedoch ohne jede revolutionäre Tendenz. Die Convents-und Ehrengerichts-Protokolle enthalten abgesehen von einigen Beschlüssendes Sommers 1848, die sich auf die Beteiligung an derAllgemeinheit"beziehen, nichts aus Politik oder allgemeine Verhältnisse Bezügliches, wirsind daher lediglich auf die Mitteilungen einzelner älterer Mitglieder an-gewiesen.

Spohr erzählt darüber Folgendes:

Auf die Bonner Studentenschaft wirkten die Ereignisse sehrverschieden. Schurz mit einem Teile der Frankonen und derallgemeinen Studentenschaft stand ganz auf Seiten der Revolutionund steuerten einerDeutschen Republik" zu. Ein Teil der Corpsstand auf ihrer Seite. Die Alemannia und Borussia standen zu-sammen auf monarchischem Boden, wozu sich die Teutonia ....als konstitutionell-monarchische Partei gesellte.

Zm Anfang des Sommersemesters 1848 gab es viel studentischenUlk und Unfug, dem sich alle Parteien anschlössen. Der Senatwurde durch einen Studentenausschuß ersetzt, der in der Aulatagte und unter Hinwegsegung desSalamander" (des Universitäts-