Dziemliowski — Dzingcl.
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und zugleich wurde ihm in demselben Jahre die Kammerherrnwürdeverliehen. Jacob, Joseph, August und Martin v. Dz., waren nach undnach Besitzer der ansehnlichen Güter Krojanke in Westpreussen. Siegingen erst in neuerer Zeit aus den Iländen dieser Familie in die desFürsten Sulkowsky über. Mitglieder dieses jetzt gräflichen Geschlech-tes sind auch in der Nähe von Posen begütert. Das Wappen dersel-ben zeigt im rothen Schilde, umgeben von vielen Armaturen, einensilbernen), auf einen Bogen gesteckten Pfeil. Aus der neunperligenKrone wachsen die Anne eines wohlgekleideten Mannes, der einenähnlichen Bogen in Form eines Hufeisens in den Händen hält. Zwi-schen den Armen steht ein silbernes Passionskieuz.
Dzicinl»owski, die Herren von.
Eine altadelige Familie in Schlesien, die Okolski zu dem hoch-berühmten Geschlechte der Pomian zählt. Drei Brüder aus derselbenführt Sinapius an. Nämlich den Matthias, Petrus und Johannes. Siewaren in Schlesien und in den angrenzenden polnischen Landschaftenbegütert. Der jüngere, Johannes, hatte nach dem Erlöschen der Her-ren v. Schidlowitz, wahrscheinlich durch Heirath mit der Erbtochterdes letzten v. S., die Güter Brzuchowo erworben, und schrieb sichseitdem D. von Brzuchowo. In der Gegenwart sind verschiedene v. D.in der Provinz Posen ansässig, namentlich der Landschaftsrath Stephanv. D., dem Powodowo bei Wollstein gehört. Er stand früher als Of-fizier in dem Kegiment v. Prittwitz Dragoner. Ein anderer v. D. be-sitzt Bobelwitz bei Meseritz. In Berlin lebt der königl. Kammerge-richtsrath v. D., vermählt mit einer Freiin v. Kottwitz aus Schlesien..Das Wappen dieser Familie erinnert an ihren Ursprung aus dem HausoPomian. Es ist ein schwarzer BiifTelskopf im blauen Schilde. Vondem rechten Ilorne hängt ein blosses Schwert herab. Auf dem ge-krönten Helme ist eine geharnischte Hand mit einem blossen Schwertedargestellt. Das erwähnte berühmte Hans Pomian führte früher wiedie Wieniawa einen Büffelskopf mit einem Ring im Maule, nachdemaber Lasthek Schebta von Grabie aus dem Hause Pomian seinen leib-lichen Bruder, den Decan zu Gnesen, auf dem Gute Lubian erschlug,befahl König Wladislav II., dass künftig das Haus Wieniawa sein ur-sprüngliches Wappen beibehalten, in dem des Hauses Pomian aber derRing aus dem Maule des Büffelkopfes entfernt, und demselben dafürdas Schwert ans Horn gelegt werden sollte. M. s.. Okolski Orbis Po--Ion. Tom. II. p. 467.
Dzingcl, die Herren von.
König Friedrich I. erhob am 10. Januar 1716 den Schöppenmei-ster und Agenten des Oletzkowschen Kreises Albrecht Balthasar Dzin-gel in den Adelstand. Diese Familie führt ein in einem Hufeisen an-gebrachtes Kreuz im Schilde, und auf dem gekrönten Helme hält eineTaube das Hufeisen.