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Dioscdow — Droste.
Jahrhunderts Olliziere dieses Namens in der Armee. Einer von ihnenschriet) sich v. Driesen, genannt von der Oest. Er stand in deinschwarzen Husarenregiment, zuletzt im 2ton Husarenregiment, und istISi I nach Kussland gegangen, wohin sicli schon früher mehrere Zwei-ge dieser Familie gewendet hatten. Daselbst sind einige von ihnen zuhohen müitairischen Würden gelangt.
D r o s c d o w, die Herren von.
Eine altadelige Familie in Pommern, die in früheren Zeiten auchDrosdowen (Drosdow) geschrieben wurde. Sie besitzt gegenwärtigCösternitz bei Zanow im Kreise Schlawe. Elzow, Micrälius und ßriig-geinann erwähnen dieselbe. Der Letztere giebt auch im XI. Iiaupt-stiieke eine Beschreibung desadel. v. Drosedowschcn Wappens. Es führtdiese Familie einen schwarzen Adler mit rotli ausgescliiagener Zungeüber einen silbernen und rothen Schach im silbernen Felde. Auf deinIlelme wiederholt sich der Adler. Siebmacher giebt es unter dein Na-men Drosdowen, III. Till. S. lliO.
Droste, die Grafen, Freiherren und Herren von.
In Westphalen und in der Rheinprovinz führen mehrere Familienden Namen Droste. Genaue Forschungen haben zu dem Resultategeführt, dass sie in zwei durch Abstammung und Wappen ganz ver-schiedene Geschlechter zerfallen, und nur den von der Würde einesDrosts oder Truchsess herrührenden vorgesetzten Namen Droste miteinander gemein haben, bis scheiden sich dadurch die noch heute blü-henden Familien der D. in zwei Stämme: 1) In die Freiherren, Dro-ste zu Iliilsliotr mit den Nebenästen dieses Stammes, den FreiherrenDroste zur Alst und den Reichsfreiherren Droste, genannt v. Kerkcring,zu Stapel. Andere Häuser oder Nebenlinien des Stammes, in ver-schiedenen Theilen Westphalens ansässig, so wie auch diejenige Linie,welche sich in der Lausitz niedergelassen hatte, sind ausgestorben.Der ursprüngliche Geschlechtsname dieses Hauptslammes ist eigentlichDeckenbroeck, von dem Stammhause Deckenbroeck, im KirchspieleEverswinkel des Kreises Münster, noch heute im Besitze der Freiherrenzu Droste-IliilshoIF. Als einer der ersten in der Stammreihe diesesvornehmen Geschlechtes kommt Jiernhard v. Deckenbroeck, der umdas Jahr 1208 lebte, in der Geschichte des Landes vor. Sein EnkelEngelbrecht wurde 1288 Droste zu Ueberwasser, und im Jahre 1295 er-hielt er diese Würde erblich für seine Nachkommenschaft. — SeinSohn Johann nannte sich nun Droste von Deckenbroeck, aber nachund nach schrieben sich seine Nachkommen blos Droste bis im Jahre1417, Johann III. den Kittersitz Hiilsholl' im Kreise Münster erwarb,und seit der Zeit ist Iliilshoii', der Sitz der Stammlinie, dem NamenDroste beigefügt worden. — ('Jemens August v. Dr. zu Hiilsholl' hattevon seiner Gemahlin Bernhardine, Reichsfreiin von der Reck-Stein-furth, vier Söhne. Von ihnen erhielt der älteste Clemens August II.die Güter und vermählte sich 1792 mit Theresia, Freiin von Haxt-hausen zu Appenburg. Er starb 182(3, und hinterliess zwei Töchterund zwei Söhne. Der älteste derselben, Werner Constantin, FreiherrDroste zu Hiilshoff, geboren 1798, ist der gegenwärtige Besitzer derväterlichen Güter und seit dem Jahre 1826 vermählt mit Karoline,Freiin von Wendt zu Wendenbruck und Pappenhausen.— Sein Oheim