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Dohna.
zu D. auf Königsbrück, war im Jahr 1549 Laiulvoigt der Oberlausitz.Heinrich v. I). aus dein Hause Kraschen, wurde am 8. Februar 1552auf dem Fiirstentage zu Breslau von einem andern schlesisehen Edel-manne erstochen. — Wenzel v. L>. ertrank am U. März desselbenJahres zwischen Breslau und Lissa an der Pelzbriicke im Loheiiuss,und liegt in der Elisabethkirche zu Breslau begraben. — Georg, Burg-graf zu U., Ritter des goldenen Vliesses , war um das Jahr 1583 desErzherzogs Matthias Hofmarschall. — Ferdinand, Burggraf zu D., er-hielt iin Jahre 1503 die Würde eines Ober-Appellations-Präsidentendes Königreichs Böhmen, und stieg im Jahre 1010 bis zu der einesobersten Hofmeisters. — Heinrich, Burggraf zu D. auf Wartenberg,war Kaisers Ferdinand II. General und Statthalter in den kunnainzi-schen Landen. — Nach der Erwähnung der merkwürdigsten Mitglie-der dieses alten Hauses aus der früheren Zeit, gehen wir zu den ver-schiedenen Linien und Häusern über, von denen wir namentlich an-rühren das Haus Kraschen mit den Nebenzweigen Massel undZu lau (Sulau). Dem letzteren gehörte Conrad Friedrich, Burggrafund Graf zu D., an, der am 11. März 1073 als der Letzte seines Ge-schlechtes starb. Sein Wahlspruch war das Motto , welches wir fiirdiesen Artikel gewählt haben. (M. s. Schlesische Curiosit. 1. Till.
5. 26.) Dein fortgesetzten Hanse Kraschen und Wartenberg gehörteAbraham, Burggraf v. D., Freiherr auf Wartenberg und Brallin an.Ihn nennt Sinapius einen unvergleichlichen Mann von Klugheit undErudition, grossem Ansehen und Vermögen. Er war des Kaisers Maj.geheimer Rath und Präsident in Böhmen, und kaufte die HerrschaftWartenberg von dem Freiherrn v. Maltzan. Kaiser Rudolph IL legteihm auch die iiirstl. Würde bei, von der jedoch die Familie keinenGebrauch gemacht hat. Sein Sohn, Karl Hannihal, der dem Vater inder Würde eines Landvoigts in der Oberlausitz gefolgt war, starb am21. Febr. 1033 als schlesischer Kammerpräsident. — Im Jahre 1711starb ohne Hinterlassung von Leibesei ben ein Urenkel des oben erwähn-ten Karl Hannihal, als der letzte Dohna der schlesisehen Linie. —Dagegen blühte die preuss. Linie fort, die Stanislaus, Burggraf zu D.,ein Sohn Heinrichs v. D., aus dem Hause Kraschen, im Jahre 1454schon gestiftet hatte. Von diesem stammen die vielen berühmtenStaatsmänner, Minister und Generale ab, welche dem brandenburg-preussischen Hause in allen Zeitabschnitten die treuesten und wichtig-sten Dienste geleistet haben. Namentlich in der Administration wieim Heere: Abraham v. D., Kriegsoberst und Aufseher der märkischenFestungen. Er war des Kurfürsten Johann Sigismund Abgesandter aufdem Reichstage in Polen, und brachte daselbst die Belehnung überPreussen zustande, nachdem er dem päpstlichen Nuntius, der dagegenprotestirte, die kategorische Antwort gegeben hatte: „ da fragen wirnichts nach." — Christian Albert, Graf und Burggraf zu D., war Ge-neral der Infanterie, Gouverneur der Festung Cüstrin und zuletztStatthalter in der Kurmark; er starb 1077. — Alexander, Graf undBurggraf zu D., war Oberhofmeister des Kurprinzen, nachmaligen Kö-nig Friedrich L, und starb als Generalfeldmarschall, wirklicher gehei-mer Staatsminister und Ritter des schwarzen Adlerordens am 25. Febr.1728. — Christoph, Graf und Burggraf zu D., war kurbrandenburgi-scher Wahlbotschafter bei der Kaiserkrönung Karl VI., geheimer Staats-rath, General der Infanterie und Ritter des schwarzen Adlerordens.Er legte 1710 seine Aeinter nieder, und starb den 11. Octbr. 1733.—Friedrich Ludwig, Burggraf zu 1)., geb. am 31. August 1697, gelangteebenfalls zur höchsten militairischen Würde. Er erhielt den Feldmar-schallstab von Friedrich II. am 15. Mai 1747, und starb zu Wesel am
6. Januar 1749. — Wilhelm Alexander, Burggraf zu D., ein Sohn