Druckschrift 
1 (1842) A - D
Entstehung
Seite
379
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Crakau Craushaar. 379

Crakau (Krakow), die Herren von.

Ein sehr altes vornehmes Geschlecht, (las aus Franken tun dasJahr 1234 nach Pommern und von da nacli Schlesien und Preussenkam und hier seinen frühem Namen Vicherod mit dem v. Crakau ver-tauschte; denn Gcomnr Vicherod war 1279 mit dem Dorfe Cracau beiRiigenwalde belehnt worden. Nach dem Erlöschen des Hauses fiel Crakauan den Johanniterorden und später kam es an die Glasenapp; gegen-wärtig gehört es zum königlichen Domainen-Amt Riigenwalde. EinAst dieses Geschlechtes hatte sich nach Schlesien gewendet und dortdas Gut Arnsdorf bei Schweidnitz (gegenwärtig denen von Gellhorngehörig) erworben. Die von Crakau fühlten im goldenen Schildeblaue Lilien, unter diesen ein schwarzes Jägerhorn auf zwei Habichts-fiissen. Auf dem Helme lagen zwei übereinander gelegte geharnischtesilberne Arme. M. s. v. Meding I. Th. No. 152. Siebmacher giebt esIII. B. 159. Lucä, Gaulle, v. Schönberg, Sinap. u. s. w. geben nähereNaclirichten; auch s. rn. Gratulatio clientum, cum J, a Cracau eccles.Misn. decanus renunciarctur. 1597- in 4.

Cramer (von Clanspruck), die Herren von.

Eine adelige Familie im Regierungsbezirke Cöln, aus welcher ArnoldHeinrich Joseph Cramer v. Clauspruch Assessor des Reichskammer-gerichts war. Ihm gehörte der Rittersitz zur -Mühlen, im Amte Nür-burg, der noch heute in den Händen dieser Familie ist. v. Krolineerwähnt sie 1. B. S. 159. Die Eiilia illustrata. 2. Bd. 1. Abth. S. 48.Siebmacher giebt IV. B. S. 41. unter den Geadelten das Wappen. Sieführen einen Löwen und einen Kranich im Schilde.

Crainmon, die Herren von.

Sie gehören ursprünglich den mecklenburgischen Landen an, einZweig aber verliess sein Vaterland, und von demselben traten einigeMitglieder in die Dienste der Markgrafen v. Ansbach und Baireuth,Noch im Jahre 1805 lebte zu Ansbach der Forstmeister v. Crammon.Bis zum Jahre 1806 dienten mehrere in der preussischen Armee,namentlich ein Hauptmann v. Crammon, im Regiment Manstein; einanderer stand als Staabs-Capitain im Feld-Regiment und ist im Jahre1813 als Major und Commandern' eines Füsilier - Bataillons im 1. In-fanterie-Regiment geblieben. Ein dritter v. Crammon war Offizier indem Kürassier - Regiment v. Reitzenstein, und lebt seit langen Jahrenschon a. D. zu Osterburg in der Altmark. In der Gegenwart befindetsich nur ein Mitglied dieser Familie in der Armee, der Sohn des obenerwähnten, auf dem Felde der Ehre gestorbenen Majors v. Crammon,nämlich Christoph v. Crammon, Lieutenant im Regim. Kaiser Alexander.Ein uns vorliegender Abdruck des v. Crammonschen Wappens zeigtein nach der Länge getheiltes Schild; in der linken goldenen Hälfteein halbes Rad; in der rechten silbernen Hälfte eine blaue Strasse.Auf dem Helme ist zwischen einem Adleriluge wieder das halbe Radangebracht.

C r a n s Ii aar, die Herren von.

Diese Familie stammt aus dem Königreiche Hanover, allein siebesitzt seit beinah 100 Jahren das Rittergut Emseloh im Kreise Sana