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1 (1842) A - D
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Carlowitz.

Hochstifts zu Merseburg, Ritter des königl. prenssischen St. Johanni-ter-Onlens, Grosskreuz des kaiserl. österreichischen Leopoldus-Or-dens , des königl. sächsischen Ordens für Verdienst und Treue, deskönigl. hannoverschen Guelphen - Ordens, des kurhessischen Löwen-Or-dens und des grossherzogl. Sachsen-Weimarschen Falkenordens, sowie des kaiserl. russischen St. Annen-Ordens 2r Classe mit Brillanten,Ritter.

III. Friedrich August, Hans Karl Augusts dritter Sohn, geh zuGrosshartmannsdorf 1777, königl. preuss. Major a. D., lebt als her-zogl. sächs. Kainmerherr zu Coburg. Dessen Söhne:

a) Kurl Ludwig, geb. 1799, königl. preuss. Hauptmann im 26stenInfanterie - Regimente;

b) Albert, geb. 1802, königl. preuss. Premier-Lieutenant in der3ten Artillerie - Brigade.

Die Güter, welche der Familie von ihren ehemaligen grossen Be-sitzungen übrig geblieben sind, liegen sämmtlich im Königreiche Sach-sen und heissen:

Grosshartmannsdorf und Liebstadt, durch die testamentarischeStiftung des weil, königl. poln. und kurfürstl. sächs. General-Majorsund Chef eines Infanterie-Regiments Friedrich August von Carlowitz,vom Jahre 1759, Majoratsgüter, in welche sämmtliche Linien des Ge-schlechts nach Ordnung der Primogenitur das Successionsrecht haben:Oberschüna und Kirchbach; Ottendorf und Nentmannsdorf; Klein-Röhrsdorf; Kleinbauzen; Naundorf und Johnsbach; Falkenhayn undColmnitz. Das ursprüngliche Wappen, welches, die von Carlowitzehedem führten, bestand in einem silbernen Schilde, in welchem sichdrei schwarze Kleeblätter darstellten, zwei nach dem obern Theile desSchildes gerichtet, das dritte stand nach unten in der Mitte. Diesedrei Kleeblätter berührten sich mit ihren drei Stielen in der Mitte desSchildes. Ueber demselben erhob sich ein adeliger Turnierhelm miteinem silbernen Adlerlliigel, in welchem sich die drei schwarzen Klee-blätter ebenso wie in dem Schilde befanden.

Der schon oben erwähnte kaiserliche und luirsächs. Minister Chri-stoph von Carlowitz auf Rothenhaus sollicitirte im J. 1544 bei KaiserKarl V. um die Hinzufügung' des Wappens der ausgestorbenen Fami-lie von Ziegelheim, mit welcher er nahe verwandt gewesen, zu dembisherigen Wappen der Familie von Carlowitz mit Hinzusatz desWahlspruches: viriuti nullet invia est via. Der Kaiser genehmigtesolches und belehnte hierauf den 19. April 1544 Christoph von Car-lowitz, dessen Nachkommen und sämmtliche Vettern mit diesem Wap-pen, wie solches nun gegenwärtig in einem vierfaltigen Schilde besteht,dessen erstes und viertes Feld das ursprüngliche Wappen mit den dreischwarzen Kleeblättern nach der eben gegebenen Beschreibung dar-stellt; das zweite und dritte, ebenfalls silberne Felder, jedes einenschrägüber liegenden rothen Balken oder Strasse zeigt. Aus dem, miteiner goldenen Krone gezierten adeligen Turnierhelme rechts erhebtsich der silberne Adlerlliigel mit den drei schwarzen Kleeblättern;auf dem adeligen Turnierhelme links stehen zwei silberne Scheibendergestalt hintereinander, dass die hintere nur ein Drittel hervorragt,auf welchen sich wieder der schrägüber liegende rothe Balken zeigt.Zwischen den Scheiben steigt ein weisser Busch von sieben Strauss-federn empor, welche die Dolden von einander kehren. Die Helm-decken rechts sind silbern und schwarz, die zur linken Seite silbernund roth.

Eine andere Familie von Carlowitz, welche mit der obigen nichtverwandt ist, auch ein ganz anderes Wappen führt, leitet ihre Ab-