Druckschrift 
1 (1842) A - D
Entstehung
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Biilow.

clere obere und hintere untere Fehl des viergetheilten Hauptschildespräsentirt im hlanen Fehle fünf der Breite nach über einander liegendeweisse Balken oder Streifen, in jedem vorderen unteren, und hinterenoberen Felde; aber im blauen Felde den vorgedachten grau und gel-ben, einen mit einem Diamant verzierten goldenen Hing im Schnabelhaltenden Vogel. Auf dem Schilde erscheinen zwei olfene, neben einan-der stehende Turnierhelme, zur Rechten mit blauen und weissen, undzur Linken mit gelb und blauen Helmdecken, der rechte mit goldenerKrone, der linke oben mit einem gelb und blau umwundenen Bundegeziert. Auf der goldenen Krone sind zwei blaue einwärts ge-kehrte Adlerflügel, und auf jedem die in beiden Theilen des Haupt-schildes beschriebenen weissen Balken oder Fliesse, auf dem Bund lin-ker Seits aber die Helmzierde des oben beschriebenen einfachen Wap-pens der Herrn v. Biilow.

Die gräflich von Biilowschen Wappen zeigen folgende Bilder. Dasdes Grafen v. Biilow-Dehnewitz ist rjuadrirt und mit einem Herz-schilde versehen. In dem ersten und vierten silbernen Felde stehtder preussische Adler, im zweiten und dritten goldenen aber Schwertund Lorbeerkranz. Das Mittelschild enthält das eigentliche Fami-lienwappen, nämlich die goldenen Kugeln im blauen Felde, denVogel mit dem Hing im Schnäbel, und die fünf weissen Streifen imblauen Fehle. Auf dem Rande des Schildes liest man die Worte:Dennewitz den (j. Sept. 1811. Die neunperlige Grafenkrone, die dasSchild bedeckt, trägt vier Helme; auf der Krone des ersten Helmesvon der Rechten zur Linken zeigt sich der preuss. Adler, auf demzweiten ein mit den fünf silberneu Balken belegter blauer Adlerilug,auf dem dritten Helme liegt statt der Krone ein blau und goldenerBund, aus dem zwei, mit den Biilowschen Kugeln belegte Biilfelhür-11er, hinter denen sich ein goldener Adlerilug zeigt, wachsen, und inder Mitte steht der Vogel don Ring im Schnabel haltend; auf demvierten zeigt sich das Schwert und der Lorbeerkranz.

Dem Minister Grafen v. Biilow wurde mit dem Diplom vom 17.Jan. 181b folgendes Wappen beigelegt. Das Schild ist rjuadrirt undmit einem Herzschildlein versehen. Im ersten und vierten silbernenFehle steht der preuss. Adler, im zweiten blauen Fehle der schon ofterwähnte Vogel, im vierten goldenen Fohle schreitet ein schwarzerBär auf grünem Rasen nach der rechten Seite vorwärts. Das MittelSchild enthält die Biilowschen Kugeln und ist mit einer Grafenkronebedeckt. Eine eben solche liegt auf dem Schilde; sie trägt drei ge-krönte Helme; auf dem ersten steht der preuss. Adler, auf dem mitt-leren erblickt man die schon in dem vorigen Wappen näher angegebe-nen Biiffelhürner, und auf dem dritten steht auf grünem Hügel derschwarze Bär an eine goldene Säule gelehnt, ans welcher ein Pfauen-schweif wächst. Für die Geschichte dieser Familie sind zahlreicheMaterialien vorhanden, namentlich Gottfr. Jac. Friedr. v. Biilow, hi-storisch genealogische und kritische Beschreibung des edlen freiherr-lich- und gräflichen Geschlechts von Biilow, mit Kupfern und vielenUrkunden versehen. Neubrandenburg 1780. Enthält die Untersuchungdes Wappens, Geschlechtsnamens und (0 genealogische Tabellen, hi-storisch erläutert mit einem Urkundenbuche, das vom Jahre EMI an-geht. J. II. Schnobeis Beiträge z. den v. Biilows in BernoullfsSanunl. kurzer Reisebeschr. VI. Bd. S. 443 450. 1782. Der Vi-cepräsident v. Hoinfhausen zu Güstrow hat 1722 eine Nachricht vondiesem Geschlechte aufgesetzt, die noch im Mannscript ist. Ferner:Nachweisungen und Notizen über einige Familienmitglieder desselbengiebt Küster und das Pantheon des preussischen Heeres, Bd. I. S.52.u. s. w., auch findet man noch in folgenden Werken Nachrichten: in