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Brunn — Buch.
in Danzig. Erst nach seinem am 31. Januar 1835 erfolgten Tode er-sahen die Vollstrecker seines letzten Willens aus den hinterlassenenPapieren die Abkunft des Verstorbenen, der niemals eine Mittheilung,und noch viel weniger einen Gebrauch von dem Stande machte, demer angehörte.
Brunn, die Herren von.
Ein vornehmes und altes adeliges Geschlecht, welches im Elsass,in der Schweiz, in Franken und in Schwaben vielfach verzweigtist. Von den hierher gehörigen Aesten ist namentlich das in denMarken einst reich begüterte Geschlecht Derer v. Brunn anzuführen,von welchem der Präsident Chr. Pli. v. d. Hagen im Jahre 1759 einebist, geneal. Beschreibung gab, welche im Jahre 1788 durch viel-fache Nachträge vermehrt wurde. Der Hauptast dieses Geschlechtsstarb schon im 15. Jahrhunderte aus, während noch jetzt in den Mar-ken und in andern preussischen Provinzen, viele Edelleute diesesNamens vorhanden sind. Einer v. Brunn starb im Jahr 1804 alsOberforstmeister zu Oliva bei Danzig. Ein anderer starb vor einigenJahren als Hauptmann von der Armee und Postmeister zu Wittstock.Seino Wittwe, eine geborene v. Quast, lebt zu Berlin. Zwei Söhnedesselben sind im preussischen Staatsdienste, der ältere als Justizrathzu Grätz im Posenschen und der jüngere als Kammergerichts-Refe-rendarius zu Berlin, Von dem ältern Aste liegt der Abdruck einesWappens vor uns, welches im rothen Schilde einen schrägen silbernenBalken und auf dem.Helme drei weisse Straussfedern zeigt, v. Medingbeschreibt dieses Wappen im II. Tbl. No. 136, und im III. Tbl. giebtdieser Schriftsteller das Wappen verschiedener Linien der Herren v.Brunn oder die der verschiedenen gleichnamigen Familien, namentlichauch das der v. Eben und Brunn. (M. s. diesen Artikel.)
Brzcski, die Herren von.
Dieser Familie gehört oder gehörte das Gut und Waldhaus Wom-men im Kreise Friedland, Provinz Preussen. Stanislaus von Brzeski,Major ausser Diensten, starb 1832 74 Jahre alt zu Wommen.
Bncli, die Herren von.
Den Namen Buch führten viele adelige Geschlechter, vornehmlichin den germanischen und slawisch - germanischen Ländern Europas;in der Schweiz, im Elsass, in Franken (um 1260), Schlesien (im 13.Jahrhunderte), Thüringen (wo das berühmte Grafengeschlecht diesesNamens seit Ende des 12. Jahrhunderts) die Schutzvogtei über dasKloster Hemleben besass); Grafen von Buckh erscheinen sogar 1191in Ungarn. (Spiess archivalische Nebenarbeiten I. p. 142.) Am bedeu-tendsten jedoch ist die märkische Familie Buch geschichtlich hervor-getreten, und vielleicht dürfte man schon wegen des Bärens im Wap-pen einen Zusammenhang mit den thüringischen Grafen gleiches Na-mens annehmen, wenn nicht die lexikalische Bedeutung des WortesBuch, welches so häufig als Ortsname voikommt, den selbstständigenUrsprung eines jeden der genannten Geschlechter wahrscheinlichmachte. Buch bezeichnet nämlich im Deutschen sowohl wie im Slawi-schen (buk) den Buchenbaum, nach welchem beide Nationen ihreWohnsitze gern benannten. Der älteste Wohnsitz derselben war die