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1 (1842) A - D
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Brückner.

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eine neue Heimath zn suchen. Die gegenwärtig in der prenssischenArmee dienenden Freiherren von Briickmann stammen von FriedrichWilhelm Ollo, Baron v. Briickmann-Renstrom, ab, der im Jahre 1676geboren wurde und zur Würde eines künigl. dänischen Admiralitäts-Raths gelangte. Er zeugte mit Anna von Bonika, Gustav GenmjPeter v. Briickmann-Renstrom, der 1731 geboren wurde und im Jahre1802 als kaiserl. russischer General-Lieutenant und Ritter mehrererOrden unverheirathet starb, und Franz Xaver, Baron v. .Br.-R.,der 1738 geboren wurde, sich mit Louise v. Kutzen vermählte undim Jahre 1804 als königl. polnischer Major und Legationsrath mit Todeabgegangen ist. Dieser Letztere hatte wieder drei Söhne, Franz Xaverv. Br.-R., der im Jahre 1774 geboren wurde und sich mit der GrälinAnna Ilinska vermählte; er ist kaiserl. russischer Oberst, Maltheser-Ritter, Herr der Herrschaften Wotoszero und Terszakow in Galizien,und lebt als Wittwer kinderlos, und Friedrich Wilhelm, Baron v. Br.-R.königl. sächs. Departements-Polizei-Intendant im ehemals herzoglichenWarschau. (Von ihm leben 2 Sühne: Franz Xaver und Heinrich liugo).Der dritte der Söhne ist Martin Ludwig Baron v. Briickmann-Renstrom,welcher im Jahre 1779 geboren wurde, und gegenwärtig als königl. Ma-jor und Cominandeur der sechsten Regiments - Garnison - Compagniein Schweidnitz in Garnison steht. (Von ihm sind gleichfalls 2 Söhne:Martin Louis und Karl Wilhelm in prenssischen Kriegsdiensten; derErstere als Lieutenant im 19. Infanterie - Regiment, und der Andere alsLieutenant im 7. Infanterie-Regiment. Das Wappen Derer v. Briick-mann war ursprünglich ein blauer Schild, in dem sich ein goldener,nach der rechten Seite aufspringender Löwe befand, und auf demHelme wiederholte sich dasselbe Bild.Die Freiherren v. Briickmann-Renstrom aber führen, wie ein von der kaiserl. königl, Adels-Kanzleides Königreichs Galizien und Lodomirien zu Lemberg beglaubigtes,in polnischer und lateinischer Sprache vorhandenes Familien-Docu-ment besagt, im blauen Schilde eine rothe Brücke mit einem Thurme.Auf derselben stellt ein Ritter in goldener Rüstung mit offenem Visir,in der rechten Hand ein Schwerdt, in der linken einen Eichenkranzhaltend und auf dem Helme drei weisse Federn tragend. Das Schildwird von einem goldenen Barett bedeckt, das mit Perlen und Steinenbesetzt ist. Das Ganze umgiebt ein purpurfarbener Mantel mit Her-melin gefüttert. Auf dem untern Rande desselben stehen die Worte:Junxit - Amico - Amor.

Brückner, die Herren von.

Diesen Namen führen zwei adelige Geschlechter und zwar1) das alte Geschlecht der Herren v. Brückner, die in und um Erfurtansässig waren, und Yon denen sich ein Zweig in die Mark Branden-burg begab. 2) Die Nachkommen des Johann Michael Brückner,Hauptmann im Regiment v. Sass, den König Friedrich II. als Lohnseiner militärischen Verdienste am 17. November 1777 in den Adel-stand erhob. Ein General v. Brückner commandirte vom Jahre1792 bis 1798 das Dragoner-Regiment Nr. 9. als Chef Von demersteren Geschlechte giebt Siebmacher V. Bd. S. 301 das Wappenunter den Erfurter Patriciern. Sie führten eine schwarz schrailirte,auf drei Bogen ruhende Brücke im goldnen Schilde, und das genealog.Handbuch erwähnt es im Jahrg. 1777 S. 196 und im Jahrg. 1778S. 256. Von dem letztern findet man das Wappen im neuen preuss.Wappenbuch 2. Bd. S. 90. Das Schild ist in zwei Theile getheilt, inder obern Hälfte steht im blauen Felde ein aus den Wolken kom-