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1 (1842) A - D
Entstehung
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Bronsart Briickniann.

B ro n s art, die Herren von.

Diese Familie stammt aus der Mark Brandenburg; eine Linie da-von war auch in Franken begütert und geborte zum Ritter-CantonRöhn und Weira. In der Gegenwart führt ein Zweig dieses Ge-schlechtes den Beinamen von Schellenberg (in. s. d. Artikel). Noch inder neuesten Zeit besass diese Familie mehrere Rittergüter im Reg.B. Königsberg. M. vergl. Biedermann, R. W. Tafeln 337. und B. Ta-lel 117. llattstein, I. Till. Anhang S. 7. 40. III. Tbl. S. 63; Sieben-kees I. Bd. l. Abschn.S. 288; von Hellbach I. Bd. S. 103.

Broscovius, die Herren von.

König Friedrich Wilhelm III. erhob den KammerpräsidentenBroscovius am 21. Juli I8C8 in den Adflstand; docii linden wir ihnschon in den Staatsbiichern aus dem Jahre 1806 mit von Broscovius,bezeichnet. Sein Sohn ist der Major von Broscovius, Comnian-deur eines Landwehr - Bataillons zu Cosel, vermählt mit einervon Thadden, früher verehelichten Generalin von Miifiling. M. s.von llellbach a. a. O. 1. Bd. S. 193. und das Wappen im preuss.Wappenbuche II. Bd. S. 00. Ks ist ein silbernes Schild, in dem sichauf grünem Rasen ein edler Hirsch im vollem Laufe belindet; auf demgekrönten Ilelme steht ein Pfauenschweif.

Bruck (Broich), die Herren von.

Die Stammväter des Geschlechtes der Bruch, das sein Stamm-haus, das Schloss Bruch an der Salm in der Eifel, nach der Mosel zuhatte, im jetzigen Kreise Wittlich, waren Dietrich und Frcdelo, die inder Mitte des 12. Jahrhunderts lebten. Am Ende des 13. Jahrhun-derts starben die letzten Ritter aus diesem Geschlechte, Arnold undDietrich, aus. Die weiblichen Nachkommen derselben, die ErbtöchterFAisahclh und Johanna, brachten die Güter Bruch und Klüsserath andie Dauns und Blankenheim. Nacli dem Erlöschen der Letztern iielensie 1360 ganz an die eine Linie der Dauns, die sich auch Daun-Bruch nannte; aber auch diese starben im Mannsstamme um dasEnde des 14. Jahrhunderts aus, und die Güter kamen durch Heirathan die Burggrafen von Rheineck. Jacob von Itheineck starb wie-der kinderlos, und Bruch liel an die Kirche zu Trier. Schannat führtdie Herren von Bruch I. Bd. S. 330. unter den Dynasten, Hontheimaber unter dem niedern Adel an. Das erwähnte Klüsserath ist gegen-wärtig ein grosses Kirchdorf im Kreise Trier. Ein anderes Geschlechtv. Bruch gehörte dem Herzogthuine Berg an. Die Besitzungen des-selben fielen 1372 an die Grafen von Limburg, denn Dietrich vonLimburg war der Gemahl der einzigen Schwester des letzten v.Bruch. Das zuerst erwähnte Dynasten-Geschlecht v. Bruch führteim goldenen Felde einen rotlien Schild, welcher auf den zwei gol-denen Flügeln des Helmes wiederholt ist.

Brück mann, die Freiherren von.

Ihre Freiherrn-Abstammung schreibt sich aus dem burgundischenHause Derer v. Brückmann her. Mehrere Linien dieses Geschlechtsveranlassten die Religionsverfolgungen im 15- Jahrhunderte in Deutsch-land, Dänemark, Polen und Russland, und liier namentlich in Liefland,