Brenken — BrenkenliofF.
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brachte, und der Oberst-Lieutenant v. Bredow im Regiment v. Schle-witz. Auch diese Linie ist jetzt ausgestorben.
Die von Bredow Friesacksche Linie besitzt gegenwärtig noch nach-folgende Güter:
a) die grätliche Linie.
Friesack, Vorwerk Däin, Wietzeetz, Antheil Vietznitz, Caroli-nenhof, Kleessen, Görne, Dicte, Antheil Lochow und Liepe.
b) Das Wagnitzsche Haus.
Wagnitz, Vietznitz, Briesen, Braedikow, Bernhardinenhof, Mank-inus, und Zubehörungen, Grimme im Anhaltschen und AntheilFriesack.
c) Das Landinsche Ilaus.
Landin, Kriele, Stechow, Lochow, Zapel, Laaslich, Rambow undZubehör.
Das von Bredowsche Wappen enthält im silbernen Felde eineneinfachen rothen Haken, gleich einer Sturmleiter, oder ,Steigbaumund zu beiden Seiten drei gelbe oder goldfarbene Sprosse. Auf derrothen Zinne eines Thurms ist ein einwärts springender weisser gekrön-ter Steinbock mit offenem Maule, roth ausschlagender Zunge, gelb odergoldfarbenen Klauen und Gehörn zu sehen. Der Bock stellt oben aufdein Schilde und ist gekrönt.
Brenken, die Freiherren und Herren von.
Ein altes, vornehmes westphälisches Geschlecht, das zu den vierangesehenen Familien gehört, welche als die vier Säulen des ehema-lichen fürstlichen Stiftes Paderborn bezeichnet wurden. Noch heute istdasselbe im Regierungsbezirke Minden begütert. Es führt im quer ge-theilten ganz silbernen Schilde drei rothe Pfähle, oder mit andernWorten, es ist das Feld siebenmal von Silber und rothpfalilweise ge-theilt; im untern Felde stehen sechs fünfblättrige Rosen, oben 3,in der Mitte 2, unten eine und der Helm trägt silberne Bülfelhörnermit rothen Mündungen, auf denen wieder eine dergleichen, und ander auswendigen Seite fünf solche Rosen angebracht sind. Der Pa-derbornsche Stiftskalender giebt dieses Wappen Jahrgang 1741, v. Me-ding beschreibt es II. Tbl. No. 132. und im neuen genealog. Haiulb.Jahrgang 1778. Nachtr. zum 1. Till. S. 21. findet man Nachrichtenüber diese Familie.
Brenkenhoff, die Herren von.
Diese Familie stammt aus Sachsen und Anhalt. Ein Mitgliedderselben hat sich grosse Verdienste um die Provinzen Brandenburgund Pommern erworben, nachdem schon das Fürstenthum Dessau derSchauplatz seiner Thätigkeit und Berufstreue gewesen war. Es warFranz Balthasar Schönberg von Brenkenhoff, geb. zu Reideburg beiHalle 1723. Er wurde sehr jung Page bei dem Fürsten Leopold vonAnhalt-Dessau und begleitete denselben als Adjutant in den schlesi-schen Krieg. Nach dem Frieden wurde er Oberstallmeister und spä-ter Kammerdirector des Fürsten Maximilian. Seine Verwaltung warmusterhaft, und sie zog den Blick Friedrichs II. aufsich. Dieser Monarchnahm den Hrn. v. B. als wirklichen geh. Ober-Finanz-, Kriegs- undDoinainenrath in seine Dienste, in denen er 18 Jahre hindurch rast-
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