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1 (1842) A - D
Entstehung
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282
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Borck.

zogen des Iieiligen römischen Reichs waren erklärt worden , und hier-auT die Huldigung von ihren Landsassen annahmen, erhielt das Ge-schlecht der v. Borck seine uralte Gerechtigkeit und die Befreiungvom Lehnseide, welche es auch so lange behauptete, bis es endlichzur Zeit des Herzogs Johann Friedrich sich genötliigt sah, gleich denübrigen Edelleuten, den Lehnseid abzulegen. Sie pflegten wie vieleandere altadelige Familien das Wort (von) nicht vorzusetzen. Sie wur-den zu den Schloss- und Burggesessenen gezählt, erbauten und be-sassen Burgen, Städte, (Regenwalde, Labes, Wangerin u. s. w.) undDörfer, namentlich führt von Gundling an die v. Borck zu Altwigs-hausen im Kreise Anclam, die v. Borck zu Tentzerow und Hohen-iVIocker im Kreise Demmin und Treptow, die von Borck zu Premslav,Elvershagen, Flackenhagen, Niederhagen und Oberhagen, die zu Star-gord und Niederhagen, die zu Kankelsitz und Lassenthin, die zu Ro-senfeld, die zu Schönerwalde, Siigen und Rosenau, die zu Tarnow,die zu Kratzig, die zu Rogow, Obershagen, Raddow und Stramel, diezu Molzow, Gotzenow, Schowanz, die zu Diibsow, die zu Natzmers-dorfj die zu Wangerin, die zu Grabow, die zu Götzhagen, die zuClaushagen, die zu Berndorf und Bonin, Gross Bredenhagen, Polchow,und Borckenhagen, sämmtlich im Kreise Regenwalde und Lahes. Fer-ner die zu Barsnewitz und zu Buchholz als Vasallen des Geschlechtsder Pansinischen v. Borck. Endlich die Borck zu Lastehne und Tim-menhagen im Fiirstenthume Camin. Auch im Dramburger Kreise lie-gen viele ursprünglich Borcksche Güter, als: Friedersdorf, Görsdorf,Gross - Grunow, Hundekopf, Klebow, Brochenow, Batzenick , Te-schendorf, Wutzig, Zetzin und Zulshagen. Ungemein zahlreich sinddie Erb- und Lehngiiter, welche dieses Geschlecht seit uralter Zeit dieseinigen nennt. In der Gegenwart sind Borckische Güter: Altwigsha-gen, Demnitz, Heinrichshotf im Kreise Anclam, Brallentin im KreisePyritz, Kankelsitz, Bonin, Grabow, Reckow, Stargord, Crössin imKreise Kegenwalde, Criinike, Gunzin auf Usedom u. s. w. Nachseinem Stammbaume waren schon unter dem Kaiser Henrico Aueupidie Ritter Borcke (auch Buck) bekannt, und Heinrich Borcken begleitetemit andern Edlen des Landes, im Jahre 9X9, den Herzog Barnim zumersten Turnier nach Magdeburg. Es muss jener Heinrich aber nichtmit dem schwarzen Ritter, Heinrich Borck, verwechselt werden, derein Yorahn und aus dem Hause Falckenbnrg gewesen sein soll. AlsHauptlinien der Familie sind die Regenwaldische und die Stramel-sclie, die Labesche und die Wangerinsche zu betrachten. Ausserdemzerfallen diese wieder in verschiedene Nebenäste, als die HäuserWoitzel, Schönenwalde, Falckenbnrg, Pansin, Grabow, Roscnfelde,Stargord u. s. w. Im Wappen sind die Borck aus dem Hause Bral-lentin bei Pyritz ganz verschieden von allen übrigen Borck's. Ausserin Pommern, haben sich Aeste dieses Geschlechts auch in Preussen,Schlesien und Westphalen verbreitet. In Preussen erhielt Anton Borck,Gross-Hofmeister in Preussen und Hauptmann zu Brandenburg, nach-dem er sich als Admiral zu Copcnhagen hohen Ruhm erworben hatte,von Herzog Albert stattliche Lehne. Derselbe war aus dem HauseMollstow in Usedom. Nach Sinapius wurden in Schlesien die Borckenebenfalls zu den ältesten Geschlechtern des Landes gezählt, sie führ-ten aber ein ganz anderes Wappen, als die in Pommern. — Von derStramelschen Linie wurde aus dem Hause Stargord der unten er-wähnte Adrian Bernhard ltönigl. General - Feldmarschall, am 28. Juli1740 in den Grafenstand erhoben, und am 17. Januar 1790 wurde auchein Zweig der Borck in Westphalen in den Grafenstand erhoben;hier besitzt diese Familie die Herrschaft Hueth.

Die ältere gräfliche Linie zu Stargord erlosch 1790 mit dein Grafen