Bondcli — Bouin.
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Gauhe, I. Bd., S. 140; Seifert, S. 32; König, III. Till., S. 130 — 30;v. Hellbacl), I. Tbl., S. 165.
Bondcli, die Freiherren und Herren von.
Eine angesehene, aus dem Canton Bern gebürtige Familie. DerGeheimeratli und damalige Gesandte des Königs von l'reussen bei derEidgenossenschaft, Simon Gabriel von Bondeli, und sein Bruder JohannEhrliartl von Bondeli, wurden am 17. April 1703 in den Freiherrnstanderhoben. Es wurde ihnen bei dieser Gelegenheit folgendes Wappenbeigelegt: ein quadrirtes Schild; in den goldenem, lsten und 4tenFelde stellt ein schwarzer gekrönter Adler, im 2ten und 3ten blauenFelde ein achtspitziges silbernes Kreuz. Die zwei das Schild be-deckenden Helme tragen Kronen, auf dem rechts steht wieder derAdler, und auf dem links das Kreuz in einem blauen Adlerliiigel. M.s. v. Hellbach. — Eine Dame aus diesem Hause vermählte sich zuBerlin mit dem Baron v. Poellnitz.
Bongard, die Freiherren und Herren von.
Die uralte Familie Bongard (Baumgarten), auch früher Bongarda pommeriis genannt, gehört dem vornehmsten Adel im Jülicher-,Clever-, Cölnischem - und Münster-Lande an. Nach einigen sollsie römischen Ursprungs sein. Gewiss ist es, dass dieses Geschlechtseit Jahrhunderten, in den oben genannten Landschaften im Besitzbedeutender Güter war. Ehedem zählte man fünf verschiedene Linien,jetzt deren nur noch zwei, die zu Winandrath und die zu Pfaffendorf.Die ansehnlichen Güter der Linie Bongard v. d. Heyden, die mitWerner und seinem Sohne Wilhelm ausstarb, fielen an den Gemahlvon Werners Erbtocllter, Maria, Philipp Wilhelm v. Bongard, aus derWinandrathschen Linie. Das ursprüngliche Familienwappen Dererv- B. besteht in einem rothen Schilde, in dem sich ein silbernerSparren belindet; auf dem Helme liegt eine Wulst, aus dem sich einroth gekleideter Rumpf und der silberne Sparren erhebt. Robens I.,S. 245. Eiflia illustr. 2. Th. 2. Abth. S. 65. v. Hattstein, I. Th., S.355. 360. 362. 407. 635. Siebenkees, 1. Bd. 1. Abs. S. 269. Münster-scher Stiftskalender von 1784. Das Wappen giebt Siebmacher unterdem niederrheinischen Adel 11. Till. S. 119. und unter den cölnischenGeschlechtern V. Till. S. 303. Tyroff, S. 289. und von Meding be-schreibt es II. Till. Nr. 101.
Bonin, die Herren von.
Sie gehören zu dem ältesten Adel unserer Monarchie, und na-mentlich zu dem der Provinz Pommern, wo sie seit Jahrhundertenansässig sind, bedeutende Güter besassen und theils noch besitzen.In altern Zeiten werden sie auch Bohnin und Bocknine genannt. Anden letztern alten Namen erinnert das Wappenbild. Es sind aus die-sem alten Geschlechte eine lange Reihe hochverdienter Männer hervor-gegangen, deren Namen sowohl in der Armee, wie in der Geschichteder Administration mit grosser Auszeichnung vorkommen. Die Bonini-schen Lehne lagen zum Tlieil im Fiirstenthume Canimin, theils in an-dern Gegenden des preussisclien Pommern. Zu ihnen gehörten Car-zin, Wojentin, Bonin u. s. w. Jn der Gegenwart besitzen sie in