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Bölin — Böltzig.
kam. Die Freifrau Waltmann von Grunefeld, Mutter des nachmaligenFreiherrn von Grunefeld auf Lehnhaus, war eine geborne Hölimervon Bohmfeld. Das Wappen bestellt aus vier Feldern, in dem erstensteht ein weisser Thurm in rotli, im 2ten ein goldener Löwe inweiss, im 3ten ein grüner Zweig mit zwei Bosen in weiss, im 4tenein goldener Stern in roth. Im Herzschilde erblickt man zwei Fähn-lein ; auf dem Helme einen griinen Baum, an dem ein gesatteltesweisses Pferd steht. Sinapius, II. S. 334 — 35. Wap. B. V. p. 71.
Bö Ii n, auch Belm, die Herren von.
Diese Familie wird von Bölin, Böhmen, Belm, von Boenen, undvon Bohnen geschrieben, sie gehört zu den ältesten Geschlechtern inWestphalen, Schweden, und schon seit langen Jahren war und ist sieauch in Pommern und in Schlesien begütert. Gundling fuhrt sie schonals Besitzer der Güter Beesow und Zignitz im Kreise Schlawe und Se-gerke im Kreise Stolpe auf. Georg von Bülinen war 1630 Oberholmarschallzu Rügenwalde, und schon im Jahre 1308 kommt in Urkunden ein Ollov. Bühnen vor. F.ine Linie hat sich auch in Baiern niedergelassen undist daselbst in den Freiherrenstand erhoben worden. (M. s. den Kittervon Lang A. d. K. B. S. 103.) Zu diesem Zweige gehört der königl.Baiersche Geheiine-Kath von Bohnen auf Bedungen im KönigreicheWiirtemberg. Seit 1796 königl. preussischer Kammerherr. Die schle-sische Familie dieses Namens schrieb sicli von Bühnen, sie führte imrotlien Schilde drei über einander gestellte, gegen die linke Seite lau-fende weisse Windhunde mit goldenem Halsbande. Auf dem Helmestand ebenfalls ein weisser Hund. Sinapius, II. Bd. S. 535. Gegen-wärtig besitzt der Landschafts-Deputirte von Bölin das Gut Scharsowim Kreise Hummelsburg, ein anderer Herr von Böhn ist Oberlandes-gerichtsrath in Cöslin, ein dritter Oberförster zu Falkenhagen. Kr er-hielt für das Gefecht bei Hoogstraaten das eiserne Kreuz Ister Klasse.Ein Fräulein von Bölin ist Conventualin des adeligen Stiftes Marien-lliess. Ausser den oben genannten Gütern gehörten dieser Familieauch Calsow, wend. Plassow, KI. Silkow, Zirchow u. s. w. In Mi-'erälius Pommerland S. 468, Briiggemanns Beschreibung von Pom-mern, 1. Till., 2. Hauptstück, und in Gauhe, 1. Bd. S. 131 u. s. w.lindet man nähere Auskunft, von Meding giebt III. No. 78, und Sieb-macher V. S. 73. das Wappen, so wie es oben beschrieben. AuchBiiig-gemann giebt 1. Till., II. Hauptst., das Wappen nach EIzow's Berichtund sagt: sie führen drei weisse Spürhunde mit goldenen Halsbändernim rothen Felde. Auf dem Helme springt ein solcher Hund ausder Krone empor.
B ö 11 zig, die Freiherren und Herren von.
Sie schrieben sich auch früher von Beizig, ein Umstand, der mehrereSchriftsteller veranlasste, das Städtchen Beizig, früher sächsisch, jetztim Regierungsbezirke Potsdam, als ihr Stammhaus zu nennen. Uebri-gens werden sie zu dem sächsischen und anhaltschen, und eben soauch zu dem braunschweigschen Adel gezählt. Die Stammreihebeginnt mit Hans v. Böltzig auf Zsortwitz. — Balthasar Dietrich v.Böltzig auf Gross-Salza hinterliess 4 Söhne, die in den PreussischenKriegsdienst traten. Von ihnen stammen die diesseitigen Herrenv. Böltzig. Hierher gehört vorzüglich der im Jahre 1834 verstorbeneGeneralmajor und ehemalige General-Adjutant Sr. Majestät des jetzt