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1 (1842) A - D
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Bessler — Bctlmsy.

National-Literatur, Leipzig 1835, 6. Lieferung, Seite 245 u. s. f., gfebteinige Proben aus den galanten Gedichten dieses wasserreichen Poe-ten. Sie sind gerade nicht dazu geeignet, den Werth jener Sammlun-gen zu bekunden, und lassen Kraft, Wärme, Phantasie und Begeiste-rung eben so, als Geschmack und den Beruf zum Dichter vermissen,obgleich sie für jene Zeit elegant und correct geschrieben waren.

Bessler, tlic Herren von.

Diese Familie gehört ursprünglich der Mark Brandenburg an;hier war sie in der Nähe von Frankfurt a. d. O. ansässig. Sie ver-liess aber ihr Vaterland, um sich in der Schweiz, wo sie das SchlossWatting kaufte, nieder zu lassen. Bucelin, P. IV. Gaulle, 1. S. 90.v. Hellbach, I. S. 154.

Betlic, die Herren von.

Caspar Nostiz, von Bethe genannt, war in den Jahren 1458 bis1466 Hauptmann des deutschen Ordens zu Conitz in Westpreussen, inaltenürkunden dieser Stadt wird er oft blos „unser Herr" genannt, auchbezeichnete man ihn mit dem schönen Namen: der Schützer Pomme-rellens. M. s. eine Original-Urkunde im Provinz.-Archiv zu Königs-berg, ausgestellt zu Marienburg, am Sonntage nach Thomä Apostelund in d. Geschichte der Stadt Conitz v. Dr. Brilowski, in den preus-sischen Provinz.-BIättern, III. Bd. Seite 221.

Bctlmsy, die Grafen von.

Dieselben stammen aus dem edlen Geschlechte der Herren vonItuc aus der Provinz Languedoc in Frankreich, wo schon im 14. Jahr-hunderte ihr Name vorkommt. linimuml von Huc 1530 und seineNachkommen warben Heiter und führten sie in den Kriegen der Kö-nige von Frankreich. Juliann von Huc war Herr zu Vessel, und seinSolin Johann war mit einer aus dem Geschlechte der Herren d'Agault,Grafen von Sault, vermählt. Ein anderer Ritter aus dieser Familie,Petrus von Huc, verband sich mit einer Tochter aus dem berühmtenHause Montfaucon. Paul Marquis von Huc, welchen Titel die ältereLinie der von Huc's (die jüngere war ausgestorben) erworben hatte,verliess mit seinem Vater Philipp Marquis von Huc, in der Mitte desachtzehnten Jahrhunderts, Frankreich, und zog nach der Schweiz, wodie Familie die Güter Bethusy und andere Besitzungen in den Kan-tons Bern und Freiburg erwarb. Paul Marquis von Huc wurde mittelstDiploms von 18. September 1773 von dem Kurfürsten Karl Theodorvon Pfalz-Baiern, damaligem Verweser des heiligen römischen Reichs,in den Grafenstand des heiligen römischen Reichs erhoben. Die Auf-schrift des im Original vor uns liegenden Diploms lautet : Diplomacomitis pro Paulo Marchione de Huc Domino in Bethusiis.

Obgleich hiernach die Familie Grafen von IIuc heissen sollte,nahm doch der Graf Paul von Huc den Namen Graf von Huc vonBethusy an, welcher seitdem beibehalten und gewöhnlich nur der neuenach der Schweizer-Besitzung angenommene Name Bethusy geführtwurde. Der mehrgedachte Graf Paul von Huc von Bethusy starb alskurfürstlich sächsischer Kammerherr zu Dresden, und hinterliess einen