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1 (1842) A - D
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Bergcncr

Berger.

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Klein - Wangern, Rostersdorf, Teschwitz, Schabitz, Kottwitz, Linda,Niebusch, Gorb o. s. w. im Jahre 1713 wurde Ernst Gottfried v. B.auf Croschnitz im Militzsclien, in den Freiherrenstand erhohen. Un-ter den berühmten Vorfahren des Geschlechtes glänzen vorzüglich:Joachim v. B., geboren zu Herrndorf am 20. May 1523, ein sehr ge-lehrter Herr, der grosse Reisen machte, und als Gesandter der sclde-sischen Stände auf dem Reichstage zu Augsburg (1569), und bei derKrönung des Kaisers Maximilian U. zu Prag (1562) und zu Frankfurt(1563) bevollmächtigt war, später auch von jenem Kaiser als Bot-schafter nach Constantinopel und Moskau erwählt wurde; er schlug je-doch diese Ehre aus, und begnügte sich damit, als kaiserl. Commis-sarius im Jahre 1567 den Frieden zwischen Schweden und Dänemarkstiften zu helfen (er war mit einer von Knobelsdorf-Hirschfelde ver-mählt und starb den 5. März 1602); — und der erwähnte ChristophGeorg vom Berge, Stifter des Seniorates. In der Gegenwart besitztSiegismiintl v. B., Major in der Armee, das Seniorat. — Emst v. B.,Rittmeister in der Armee, ein Sohn des vorigen Senioratsherrn Maxv. B., ist Besitzer des Gutes Mittel-Popschiitz bei Neustädtel, undEmst Siegismund v. B. Landrath des Kreises Liegnitz, Ritter des ro-tlien Adlerordens 3. Classe und Herr auf Heinersdorf. Das Wappen dervom Berge und Herrndorf giebt das alte sehlesische Wappenbuch P. I.p. 65 (auch Siebmacher). Iis ist ein in die Quere getheilter Schild.Im obern weissen Felde stellt der Obertheil einer auf die linke Seitespringenden rothen Gemse, der untere Theil ist blau, ohne Bild. Aufdem Ilelme zeigt sich ein grüner Pferdeschweif. Die Helmdecken sindrotli und weiss. M. s. über dieses Geschlecht Bucelin P. II. p. 20.Schickfuss lib. IV. p. 40. Sinapius I. Tbl. S. 249 — 256- II. S. 46 — 48.Schannat client. fühl. S. 42. Gauhe I. Bd. S. 86— 89. v. Medingbeschreibt das Wappen 1. Bd. No. 65. Auch hat in der neuesten Zeitein evangelischer Prediger die Geschichte des Seniorats Herrndorf ge-schrieben.

Bergen er, die Herren von.

König Friedrich II. erhob am 26. April 1773 den Major Paul Ber-gener, in dem Infanterie-Regimente v. Schwerin, in den Adelstand,zu gleicher Zeit verlieh er demselben folgendes, auf die militairischenVerdienste des von ihm geehrten Mannes deutendes Wappen. Im ro-then Schilde kommt hinter einem grünen Berge ein gepanzerter Arm,der ein Schwert zum Hiebe schwingt, hervor. Ein eben solcher Armsteigt aus dem olfenen Helme empor. M. s. preuss. Wappenbuch, II.Tbl. S. 81.

Berger, die Herren von.

Am 30. Januar 1725 wurde von dem Könige Friedrich Wilhelm I.der Kriegs- und Criminalrath Gustav Berger zum Edelmanne ernannt,und der Monarch legte ihm, bei dieser Gelegenheit, folgendes Wap-pen bei. liin quadrirtes Schild zeigt im 1. Quartiere drei rothe Bal-ken im silbernen Felde, im 2. drei weisse Lilien und einen weissenQuerbalken im blauen Felde, im 3. ein sechseckiges halbes Hirschge-weih im goldenen Felde, und im 4. ein goldenes Dintenfass mit zweieingetauchten Federn im rothen Felde. Auf dem gekrönten Helmesieht zwischen zwei Elephantenrüsseln eine weisse Lilie. M. s. preuss.Wappenbuch, II. Bd. S. 81 •