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Bastinellcr — Baudisz.
herzogthmne Mecklenburg-Schwerin zu Hanse. Am IS. August 183tstarb zu Gramlenz Friedrich Christian Gottlob von Bastian, trüberkönigl. preuss. Hauptmann.
Bastinellcr, die Herren von.
Ein Zweig (lieser ursprünglich schweizerischen Familie kam imvorigen Jahrhunderte in das Brandenburgsche, und zwar soll dieselbeaus der im Jahre 1618 durch einen Bergsturz untergegangenen StadtPliirs in Graubiindten abstammen. Aus der Linie, welche sich nachPreussen wendete, sind mehrere Mitglieder im Civil- und Militär-dienste angestellt gewesen. Namentlich Gebhard Friedrich , der als lle-gierungsrath, und Karl Göttlich, der als Kriegs- und Steuerrath am9. November X76.3 vom Kaiser in den Adelsstand erhoben, und von Kö-nig Friedrich II. anerkannt wurde. Mit ihnen zugleich wurde ein drit-ter Bruder, Heinrich Ludwig, Canonicus zu Zeiz, geadelt. Das Wap-pen dieser Familie, welches das preussischc Wappenbuch im 2. BandeS. 76 giebt, besteht in einem rothen Schilde, in welchem ein gegendie rechte Seite stehender Löwe mit rotli ausgeschlagener Zunge, dop-pelt aufgeschlungenem Schwänze, in der rechten Vorderpranke ein ge-zücktes Schwerdt haltend, zu erblicken ist. Auf dem Helme stehtzwischen zwei Biilfelshürnern ein eben solcher Löwe, wie im Schilde.
Band an, tlo, die Herren.
Aus dieser berühmten Familie Languedoc's kamen zwei Aeste indie brandenburgschen Staaten, die Baudan de Vestric und die Baudande Montaut. Ein Sohn des Moritz von Baudan, ein Geistlicher, kam1Ü86 mit vier Söhnen nach Berlin. An den Vater sind zwei Briefevon Ludwig XIV. gerichtet, man lindet sie in den Meinoires pour.servir a l'histoire des Refugies franeois dans les etats du Roi,T. III. p. .373 — 74. — Andreas von Baudan aus Lion, starb 1719 zuBerlin; sein einziger Sohn gelangte in Russland zum Grade eines Ge-nerals und hat daselbst sein Geschlecht naturalisirt. Ermann Meinoi-res pour etc. T. IX. p. 21,
Baudisz (auch Budiszin), die Herren von.
Diese adelige Familie kam mit der Gemahlin des Herzogs Hein-rich III., welche eine Tochter des Kurfürsten Albrecht I. von Sachsenwar, im Jahre 1250 nach Scldesien. Eine Linie erbaute die DörferGross- und Klein-Baudisz im Neumärktschen. Heinrich von Baudiszwar 1341 Dompropst zu Breslau. Eine andere Linie dieses Geschlechtsbesass Schmollen in der Nieder-Lausitz, namentlich: Wolf Siegismundund Christoph Siegismund, gestorben den II. Januar 1678, wie einLeichenstein in der Kirche zu Schmollen besagt. In der Gegenwartist nur noch ein Abkomme dieser Familie, der Landesälteste WilhelmLeonhard von Baudisz auf Klonitz bei Jauer in Schlesien vorhanden.Er lebte mit einer Kraker v. Schwarzenfehl in kinderloser Ehe. Einedritte Linie, die sich nach Holstein und Schleswig wendete, und nochheute sich Baudissin nennt, erhielt im Jahre 1741 die reichsgräflicheWürde. M. s: Sinapius I. Bd. S. 244 und II. Bd. S. 515. Siebmachergiebt das Wappen IV. Till. S. 26. Das Schild ist von oben nach untengespalten. Das Feld zur Rechten ist schwarz, es zeigt einen nach der