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Bandcmer.
Breslau. Im II. Bd. S. 511. sagt aber derselbe Schriftsteller: Ilcynisde Baad7. war in den Jahren 1329—1343 Bischof zu Lohns und Ca-nonicus zu Breslau. Auch Beckmann in seiner Geschichte von Frank-furt nennt ihn de Bantz. In mehreren Urkunden, namentlich ineiner, welche das Kaland zu Oels betrifft und 1340 ausgestellt ist, fin-det man die Unterschriften Nicolaus de Bandz, Cantor S. Crucis Wra-tisl. Heynco de Bandz, Canon. Wratisl. et alii.
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Bandcmer, die Herren von.
Sie stammen ursprünglich aus Pommern , wo sie Gambin, Silkow,Selesen, Reitz, Kiikow, .Schönwaiden, Kotten u. s. w. besassen undnoch Weitenhagen im Kreise Stolpe sowie viele Güter, namentlich Dem-minke, Cuhnhoff, Wittebeck, Lankwitz, Wusseiken besitzen; auchin den Marken sind sie begütert, früher gehörte ihnen Kl. Beeren,jetzt Biedersdorf bei Teltow. Ein Schriftsteller sagt, „das Geschlechtder von Bandemer ist alt, edel, verdienstvoll. Man unterscheidetmehrere Linien oder Aeste, als den von Schönwahle und den vonIiotten-Silesen. In preussischem Staatsdienste befanden sich nament-lich: Dietrich von Bandemer, der um das Jahr 1700 Kammerherrund Stallmeister der sämmtliclien Stutereien in Pommern war. Joa-chim Christian von Bandemer, der als General-Adjutant den Feld-marschall v. Natzmer ins Lager bei Mühlberg begleitete, bei Sorr undGross-Jägerndorf neldenmiithig focht und 1757 General-Major wurde.Er starb als Chef des Leibkarabinerregiments am 28. September 1738zu Sandau, und war mit Kathanne Charlotte Gräfin von Schlippenbachvermählt, von der er zwei Söhne und drei Töchter hatte. — JohannChristian von Bandemer starb am 10. Juni 1782 als pensionirter Ge-neral-Major. Er war Chef des Infanteiie-Regiments No. 1. zuletztGraf von Kuhnheim und in der Schlacht bei Lowositz, wo er sichvorzüglich ausgezeichnet hatte, erwarb er den Verdienstorden. — Un-glücklich war Friedrich Asmus von Bandemer, königl. Oberst, unterihm wurde am 1. August 1741 das kurz vorher errichtete Husaren-Regiment No, 3. (zuletzt von Plötz) bei Kloster Leubus überfallen undtheils niedergehauen, theils gefangen. — Hans 1 t 'ilhctm v. Bandemerwar General-Major und Commandant zu Glaz und früher Comuian-dant der Forts Preussen bei Neisse, er starb 1788 zu Glaz, und imMonat Februar des Jahres 1818 starb zu Insterburg ein pensionirterGeneral-Major des Namens -— Dietrich you Bandemer, der Vater desoben erwähnten, königlicher Kammerherr und Chef sämmllicher Stu-tereien in Pommern. In der Gegenwart ist ein Major von BandemerPostmeister zu Quedlinburg, ein anderer von Bandemer ist Regierungs-rath zu Frankfurt a. d. O. und Ritter des Johanniter-Ordens. ZuCoblenz starb am 30. Beehr. 1828 die Bichterin Susanne v. Bandemergeborne v. Franklin. Micrälius nennt die Bandemer in seinem Pommer-lande VI. Bd. S. 463, ein alt Geschlecht stettinschen Ortes. Briigge-mann, m. s. Beschr. v. Pommern l.Bd.9. Hauptstück, und Gauhe 1. Bd.S. 48. geben Nachrichten über dieses Geschlecht; das Wappen stehtim Siebmacherschen Wappenbuche III. Thl. S. 162. No. 3. Es ist einschrägliegender blau und silberner Schach, aus demselben springt vonder linken zur rechten ein halber Büffelochse in ein silbernes Feldempor. Ber Ochse hat zwischen den Hörnern einen goldenen sechs-eckigen Stern, und zwischen den Vorderfüssen einen Jägerspiess. Aufdein Helme steht ein gleicher Büffel mit dem Sterne und Spiesse.Bie Ileluidecken sind Silber und blau, Brüggemann 11. Hauptstück.