Balck — Balge»
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Balck (Balckc), die Herren von.
Die Familie von Balck (Balcke), ans der der hochberükmte Balck,1230 Landmeister des deutschen Ordens und 1238 Heermeister in Lief-land, dem mehrere preussiscke Städte ihre Erbauung verdanken, her-vorgegangen ist, stammt aus Westphalen, wo in den Archiven derStädte Dortmund und Soest Urkunden darüber vorhanden sind. Ein-zelne Zweige kamen von da nach Schlesien und in andere Provinzen.In Schlesien besassen sie noch im vorigen Jahrhunderte Güter in Brieg-schen, Wohlauschen und im Oelsnischen, jetzt scheinen sie erloschen.Der Erste nach Schlesien gekommene von Balck war Oberstlieutenant,er vermählte sich im dreissigjährigen Kriege mit des Herrn von Bu-sewoy und Laberwitz Erbtochter. Kurl Friedrich von Balck war Herrauf Haltauf, Pfaffenmühle und Senditz, er zeugte mit Dorothea Ma-thilde von Müller, verwittwete von Eben, 9 Kinder (Hermanus Prat.Herald. Pars 3 Art. Balck). Mehrere von Balck aus dem HauseGolkowitz im Briegsclien, kommen in der Geschichte des Landesvor. — Ficdrich von Balck war Herr auf Crompach, man seheLucä II. Bd. S. 178fi. Sinap. I. S. 239. — Gauhe, I. S. 48. IL S. 37u. f. — Siebmacher I. Till. S. 71. Nr. 5. v. Meding III. Nr. 28 gebendas Wappen. Es zeigt im weissen Felde einen goldenen Bär, der inder Tatze einen King hält; auf dem Heline stellen eine rothe, einesilberne und eine goldene Straussfeder.
Balderskeim, die Herren von.
Iii der Geschichte von Preussen finden wir Ritter aus diesemalten, längst erloschenen Geschleckte, welche aus Schwaben stammtenund hohe Würden im deutschen Orden bekleideten, namentlich 1 Volff-ram von Baldersheim, welcher 1338-1356 Compan des Hochmeistersvon Kniperode, sodann Comthur zu Danzig und 1360 Gross-Comtlmr(Schutzmeister) ward und in diesem hohen Amte 1374 starb. M. s.Lindenblatts Jahrbücher p. 33. F. W. Schubert, die Grossgebietigerdes deutschen Ordens in den Preuss. Provinz. Blättern Bd. 5 S. 224.Von einigen Schriftstellern wird diese Familie auch später Baidersteingenannt, und von derselben giebt Siebmacher V. Bd. S. 119 die Be-schreibung des Wappens. Es zeigt im blauen Felde einen weissenThurm, ein eben solcher steht auf dem gekrönten Helme.
Baldhoff, die Herren von.
Aus diesem seit längern Jahren schon ausgegangenen Geschlecktewar um das Jahr 1578. Georg Mariin von Baldhoff ein zu seinerZeit berühmter Ileclitsgelehrter in Sagan (Conradi Sil. Tog.). Dasschlesische Wappenbuch giebt P. III. S. 94, und Siebmacher III. S. 94das von Baldhoffscke Wappen. Das Schild hat ein schwarzes und einrotlies Feld , in dem ersten steht ein fortschreitender Greif mit einemgrünen Zweige, in dem letztern sieht man einen schrägen} weissenBalken. Auf dem gekrönten Helme steht der Greif abgekürzt. DieHelmdecken sind vorn gelb und schwarz, hinten weiss und roth.
Balge (Balgen), dio Herren von.
Von diesem pommerschen Geschlechte giebt Micrälius S. 463 Nach-richt. Nach Schwarz Geogr. von Pommern S. 199, besassen sie im