Bühren —• Bailliodz.
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Söhnen ist gegenwärtig Gustav Friedrich Referendarius bei der königl.Regierung zu Stralsund, und Adolph Friedrich, Lieutenant im 4. Kü-rassier-Regiment. Der dritte Sohn, Gustav Gottfrieds, Karl Emil,Krbherr der Unrowschen Güter, starb 1800 unvermählt. Das ursprüng-liche Wappen Derer von Ragewitz, zeigte im goldenen Felde einenBogen, und im rothen Felde 3 weisse Rosen. Seit dem Jahre 1742ist das Schild quadrirt. Im 1. und 4. Quartier steht in den goldenenFeldern ein wilder Mann mit Kocher und Bogen, im 2. und 3. Quar-tier sind in den rothen Feldern die weissen Rosen dargestellt (Eigent-lich ein Rosenzweig mit einer Rose, drei grünen Blättern und zweiKnospen). Auf dem Helme liegt ein mit fünf in rotli und weiss wech-selnden Straussfedern geschmückter Bund. Die Helmdecken sind Gold,rotli und blau.
Bahren, die Herren von.
Eine ausgestorbene pominersche Familie, welche nach Gundlingdas Gut Pritzanow im Deinminschen Kreise besass.
Baicr, die Herren von.
Der deutsche Orden zählte zu seinen tapfersten und geehrtestenMitgliedern den Ritter Ulrich von Baier, Comthur zu Tapiau. Krwar der Eroberer des festen Grodzisko und fiel durch die Streitaxtdes Heerführers der heidnischen l'reussen Siomand. Von ihm sagteine Chronik: er kam nicht aus Ehrbegierde, nein, ein reiner frommerSinn liess ihn in den Orden treten.
Bailliodz, die Herren von.
Aus dieser ursprünglich der Schweiz und dem FürstenthnmeNeufchatel angehörigen Familie war Johann von Bailliodz , in Preus-sen der erste dieses Namens. — Abraham Frans , war preussischerGeneral-Major und Chef eines Kürassier-Regiments, auch Ritter desOrdens pour le merite, und starb zu Treptow an der Rega im Jahre18l5 im Pensionsstande, fast 80 Jahr alt. Er hatte drei Brüder in derArmee. Jonas und Ferdinand Friedrich v. Bailliodz waren als Majorsund Gouverneurs bei der Academie militaire angestellt, der Letzterestarb 1813. Der dritte Bruder Karl hatte als Major bei dem Regimentvon Möllendorf gestanden, und war schon am 20. November 1805 ge-storben. Von demselben lebt noch zu Berlin die Wittwe und ein Sohn,Eduard, Referendarius bei dem Forst-Departement und der Letzte vonBailliodz. Nach einer geehrten schriftlichen Mittheilung des HerrnBar. von Crousatz zu Erfurt schreiben sich die von Bailliodz, auchBaillot, und sind eigentlich im Fürstenthnme oder Canton Neuf-chatel einheimisch und Erbbürger der Stadt. Ein Baillot diente 1474—75 unter Karl dem Kühnen, Herzoge von Burgund. — David von Bail-liodz, war Stadtschreiber in Neuenburg. M. s. Leu's Schweizer-Lexikon,S. 51; Freiherrn von Zedlitz Pantheon des preussischen Heeres 1. Bd.S. 35. Das von Bailliodzsche Wappen zeigt im rothen Schilde zweiübereinander gelegte schwarze Querbalken, welche eine doppelte römi-sche Zehn (X.X) formen, aus dem gekrönten Helme steigt der Ober-theil eines Mannes ohne Arme und mit einer Zipfelmütze bekleidet,hervor. Zu Schildhaltern sind zwei gegen dasselbe aufspringendeWindspiele gewählt. Diese Familie ist besonders in der Geschichte