Druckschrift 
1 (1842) A - D
Entstehung
Seite
165
Einzelbild herunterladen
 

Bärncr Bafor.

165

Bärner (Berner), die Herren von.

.Nach den meisten Quellen ist diese Familie dieselbe, welche wirweiter unten unter dem Namen Barner auffuhren. Die von Bärnergehören der Provinz Pommern an, wo sie Biitzenfelde und Pegelow imKreise Demmin besassen. Namentlich ist in der Vasallen-Tabelle vonVorpommern vom Jahre 1774 ein Fräulein Margarethe Katharina vonBärner als Besitzerin von Biitzenfelde eingezeichnet, ihr Bruder Diet-rich Gotthard von Bärner war Oberstlieutenant bei dem Regiment desPrinzen Leopold von Brannschweig. Das Wappen zeigte im Schildeeinen Arm mit einer brennenden Fackel und auf dem Helme dreiFahnen. Brüggemann 1. Bd. 11. Hauptstück.

Bärnstein (Bernstein), die Herrn und Freiherrn von.

Von dieser in der Schweiz, in Mähren, in der Grafschaft Glazund in Sachsen einst blühenden zum Theil viel begüterten uraltenFamilie geben viele Schriftsteller zum Theil in besonderen SchriftenKunde, als : Rein. Renecci, Diss. qua tarn domus Bernsteiniae priinor-dia et res gestae praeeipua quam vita Jo. Christophori a Bernsteindelibantur, und in Königs Adelshist. und ebend. Tr. von Denen vonBernstein; Peckenstein u. s. w. Im Jahre 1806 war ein Herr vonBärenstein Oberst im Regiment von Lettow in Minden; er war ausSachsen und starb im Pensionsstande 1812.

Bätschen (oder Betsclien und Bäten), die Herren von.

Eine Pommersche, im Lauenburgschen begütert gewesene Familie.Brüggemann 1. Bd. 9. Hauptstück. Siebmaclier giebt 1) I. Th. S. 61.das Wappen unter den schlesischen Familien. Es ist ein Rad mitzwölf Speichen im silbernen Felde; auf dem offenen Heline steht eineben solches Rad. 2j III. Th. S. 162. das der pommerschen Familie,d. N. Diese hatte einen Stern und einen halben Mond, Bogen unddrei Pfeile im blauen Schilde. Auf dem Helme einen silbernen hal-ben Mond, aus dem ein goldener Pfeil emporsteigt. Micräl. nennt dieBätschen unter den freien Geschlechtern Pommerns. Von diesen giebtauch Fürst das Wappen III. Th. S. 162.

Bäxen (Baxen), die Herren von.

Eine adelige Familie im Jülichschen, über welche man in Arn. RobensWerkeder ritterbürtige Landstand-Adel des Grossherzogthums Nie-der-Rhein u. s. w. Aachen 1818. Nachrichten findet: Siebmacher giebtV. Th. S. 277. das Wappen Derer v. Bäxen zu Veyvenau und Eil'elt.Es besteht in einem silbernen schravirten Schilde, in dem ein gegendie rechte Seite aufgerichteter rother Löwe steht. Der Helm trägteinen schwarzen, aus drei! Theilen bestehenden, mit fünf rothenStraussfedern besetzten Bund.

Bafor, die Herren von.

Ein böhmisches Geschlecht, nach Balbini Miscell. Dec. I. lib. 1. 8.Ein Nachkomme des H 'enzel Balor von Strakonitz, der um das Jahr