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1 (1842) A - D
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164
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164 Bar Bärcnspning.

Bär (Ursiu), die Herren von.

Der reformirte Oberhofprediger Ursinus zu Königsberg wurde kurzvor der Krönung Friedrich I. Bischof, und am Tage dieser Feierlich-keit selbst, am 18. Januar 1701, in den Adelstand erhoben, mit demNamen Ursin von Bär. Seine Gemahlin war eine geborene von Huss.Dieser hochachtbare Stammherr des Geschlechtes verrichtete auch,als der vornehmste evangelische Geistliche in der Monarchie, am 31.Januar des Jahres 1712 die Taufe des Kronprinzen, des nachmaligenFriedrichs des Grossen. Von seinen Nachkommen leben die Briider:Karl von Bär, Major im 2. Infanterie-Regiment zu Stettin, und Wilhelmvon Bär, Major und Chef der Invaliden-Compagnie zu Ilabeischwertin Schlesien. Heinrich v. Bär war Besitzer von Bornzin in Pom-mern bis zum Jahre 1834, wo das Gut verkauft wurde. Das Wappenist ein dreifach getheiltes Schild, in dessen rechtem silberfarbenenSchilde erscheint der schwarze königl. gekrönte preussische Adler, aufder Brust gleichfalls mit dieser Chiffre gekrönt und geziert, in seinenKlauen die Kleinodien des Reichs, den königlichen Zepter und denköniglichen Reichsapfel haltend. In dem linken gleichfalls weiss undsilberfarbenen Felde ist die Abbildung der aus grünem Jaspis mitgoldenen Handhaben und Kettchen gefertigten Ampel oder Krngleindes Salböles, das bei der oben erwähnten königlichen Krönung undSalbung gebraucht worden. In dem untern und 3ten gelben oder gold-farbenen Felde bleibt ein gleichsam im Grimm aufspringender schwar-zer silberner bewaffneter Bär, mit vorgeworfenen Pranken und rothausgeschlagener Zunge, als sein angccrbles beibehaltenes Stammtvajrpcn.Auf dem Schilde steht ein frei oll'ener adeliger Turnierhelm mit an-hängendem Kleinod und goldfarbener Krone, rechter Seits mit weissund schwarz, zur linken aber mit gelb und schwarzen Helmdeckengeziert. Darauf erscheint zwischen zwei aufgethanen Adlersllügeln,durch deren jede Mitte ein weisser oder silberner Balken geht, einmit dem Vorderleibe herausspringender silbern bewaffneter schwarzerBär," gleichfalls mit rothausgeschlagener Zunge, vom Stammwappenherkommend. Briiggemann a. a. O., schreibt auch die IJrsinv. Bär Bähr, namentlich bei der Aufführung des Wappens. 1. Bd.II. Hauptstück.

B ä r c u s p r u n g, die Herren von.

Johann Georg Wilhelm Bärensprung, Geheimer-Ober-Finanz-Rathund Chef des Forstdepartements, wurde am 27. Januar 1790 in denpreussischen Adelstand erhoben. Von seinen Söhnen ist der ältesteK. S. v. Bärensprung, Regierungs-Rath zu Frankfurt an d. O., derjüngere der in Berlin lebende ehemalige Oberbürgermeister dieserHaupt- und Residenzstadt, und Reg. Rath. F. W. v. Bärensprung. DasWappen ist in 5 Felder getheilt. In dem Herzschilde steht der preus-sische Adler, im ersten und 4ten Quartier ein aufrecht springenderschwarzer Bär im silbernen Felde, im 2. und 3ten sind goldene Quer-balken im rothen Felde, auf diesem Schilde sind 2 gekrönte Helmeangebracht, auf der Krone des rechten Helms ruht der Elbogen einesgeharnischten Rittersmanns, der einen Hammer hält, aus der Kronelinks springt ein schwarzer Bär hervor. Im Monat Januar desJahres 1836 erhob Se. Majestät der König den Friedrich WilhelmSiegismund Bärensprung, Lieutenant im 20. Landwehr Regiment, in denAdelstand.