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1 (1842) A - D
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Arnold.

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20. Januar 1781 und gestorben auf seinem Gute Wiepersdorf imLändchen Bärwalde den 21. Januar 1831. Er war ein Bruder desjetzigen Obermundschenken.

Arnold, die Freiherren und Herren von.

bis führen mehrere freiherrliche, so wie auch mehrere dem Ritter-stande angehörige Familien diesen Namen, die theils in der Königlichl'reussischen Provinz Schlesien, theils im Königreiche Baiern ansässigsind. Auch in Tyrol befindet sich eine freiherrliche Familie diesesNamens ; sie scheinen sämmtlich von verschiedenen Abkommen zu sein,da sie auch ein verschiedenes Wappen haben. Von den ältesten beidenFamilien von Arnold unterscheidet man die schlesische und fränkische.Die Schlesischen besassen im Glogauschen Fiirstenthuine die GüterGross- und Wenig-Leschen, Läsgen, auch Seedorf und Seifersholz beiGrimberg. Später erwarben sie auch Güter in der Gegend von Streh-len. Im Jahre 1741 am 6. November, also am Tage der HuldigungKönig Friedrich IL zu Breslau, wurde Henjamin von Arnold in denFreiherrnstand erhoben, nachdem er im Jahre 1727 schon böhmischerRitter geworden war. Aus diesem Geschlechte ist auch der hochver-diente Geheime Rath und Kammerdirector zu Breslau Freiherr vonArnold. Am 14. Februar 1780 verlieh König Friedrich II. dem Staabs-capitain in dem damaligen v. Gillernschen Grenadier-Bataillon, Gött-lich Arnold den Adelstand. In der Gegenwart besitzt der Landes-Aelteste Baron Christian von Arnold die Güter Läsgen, Gross-Leschenund Wenig-Leschen bei Grimberg. Bis zum Jahre 1800 dienten nocheinige .Subaltern - Offiziere des Namens von Arnold in der Armee. Inder Gegenwart aber sind von der Familie von Arnold keine mehr imKriegsdienste, und eben so wenig im Civildienste. In der ersten Hälftedes vorigen Jahrhunderts besass ein Zweig der Familie v. Arnold dasGut Loyow, vielleicht Läsgen, bei Crossen. 31. s. Gundling a. a. O.Anh. S. bb. In der neuesten Zeit besass diese Familie noch die GüterLäsgen, Gross-Leschen und Wenig-Leschen bei Crossen. Was dieArnolds in Tyrol betrifft, so wurde von ihnen Arnold zu Toblachim Jahre 1710 niederösterreichscher Landammann, nachdem er am11. März 1707 in den Freiherrnstand erhoben worden war. Noch bemerkenwir, dass sich in den österreichschen Staaten noch zwei andere Fami-lien dieses Namens befinden: namentlich die Nachkommen JohannGcori/ Arnolds Königlich Kaiserlichen Majors, der im Jahre 1702 inFolge der rühmlichst geleisteten langjährigen Kriegsdienste mit demPrä.licate Edler von Arnold in den Reichsritterstand erhoben wurde,und die des Karl Ferdinand Arnold, der im Jahre 1705, als Professorder Wundarzneikunde, in den Ritterstand erhoben ward. Ueber diezuerst erwähnten alten Arnold's, deren Wappen Siebmacher 1. Till.S. 08. No. 4., 4. Thl. S. 20. No. 1, S. 23. No. 7. und im 5. Tide.S. 108, No. 7. u. S. 24. No. 1. giebt, und welches wir unten be-schreiben werden, geben folgende Schriftsteller: Spener a. a. O. Thl. 1.S. 210., Sinapius II. S. 505, Gauhe II. S. 23. u. f. Nachricht. Vonder Tyroler Familie dieses Namens findet man im Wissgrill I. S. 150.u. s. w. Nachrichten. Das Wangen der alten schlesischen Familie vonArnold besteht in einem gespaltenen Schilde, dessen Vordertheilgelb und darin ein Baum auf einem grünen Berge befindlich ist.Das Ilintertheil ist blau und darin ein aufgerichteter Tiger, in dereinen Vordertatze einen Kranz haltend. Auf dem Helme belinden sichzwei Flügel, der vordere unten weiss, oben schwarz, der hintereoben gelb, unten blau, dazwischen der Tiger, doch unten abgekürzt.