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Arnim.
sassen und besitzen sie vorzüglich in der Uckermark grosse Güter,auch in der Priegnitz; dort namentlich: Boizenburg, Beetz, Brode-wien (dien), Bergholtz, Basedau (ow), Bietkow, Bertkow, Claushagen,Craaz, Criewen, Custrin, Dargersdorf, Ellingen, Flieth, Gr.-Freden-walde, Falkenwalde, Gerswalde, Golm, Golmitz, Guctow, Grunow,Hamebeclc, Jacobshagen, Kackstädt, Kröcheindorf, Lüzelow, Mahlen-dorf, Millersdorf, Mihlow, Miihrow, Naugarten, Nauensund, Necldin,Rosenau, Sternhagen, Stegelitz, Schwaneberg, Sperrenwalde, Tho-masdorf, Trebenau, Warthe, Wichmannsdorf, Wegquem (gun), Wismar,Werbelow, Weildow, Zischow und Zichow, das Majorat Suckow, fer-ner Bärwalde im Kreise Jüterbogk, Heinrichsdorf, Barzlin, Lässehne,Timmenhagen, Marzehvitz u. s. w. in Pommern, Wulkow im KreiseRappin, Golm im Kreise Prenzlau. — Ferdinand von Arnim besitztPetznich und Zubehör bei Templin u. s. w. Im RegierungsbezirkeMagdeburg ist Brandenstein ein Arnimsches Familiengut. Erstere unddie zuletzt genannten, also die Boizenburger oder Boitzenburger undZichower Linie, wurde am 20. October 1786 in den preussischen Gra-fensland erhoben. M. s. darüber das allgemeine genealogische Hand-buch 1. Thl. S. 426. Von den Arnims in der Uckermark giebt Grund-manns Versuch einer uckermärkschen Adelshistorie I. Thl. S. 64 — 69.;Gaulle f.Thl. S. 26 — 29., im 2.Till. S. 20 — 23.; Dienemann S. 214.;Küster in der brandenbiirgschen Bibliothek 2. Thl. S. 512.; Bucellini4. Thl. S. 20.; Angeli in der Holsteinschen Chronik S. 62. und inseinen Annal. S. 39. Auskunft. Was die sächsischen Arnims betrifft,so sind von ihnen bekannt die Linie v. Waldau, v. Döbeer, v. Grobe,v. Planitz und v. Neusorge; über sie giebt Uechtritz in seinem Ge-schlechtsregister 1. Thl. S. 37. und 79., und in den diplomatischenNachrichten 5. Till. S. 1 — 5. nähere Auskunft; auch hat der Graf v.Beust in seinen Beiträgen zur sächsischen Geschichte und besonderszu der des sächsischen Adels vielfache Nachrichten gegeben und einbesonderes Geschlechts-Register der v. Arnim angefertigt; auch Gros-ser erwähnt sie in seinen Lausitzer Merkwürdigkeiten. Ueber die inFranken, von denen eine Hauptlinie im Ritter-Canton Gebiirge meh-rere Güter besassen, spricht der Ritter v. Lang in seiner Adelsge-schichte des Königreichs Baiern 1. Bd. S. 86. — Das Mappen derHerren von Arnim giebt Siebmacher 1. S. 168. und zwar unter densächsischen: Es ist -ein --rotlies, Schild, durch zwei silberne Balken indrei Theile getheilt. Auf dem Helme liegt eine Wulst, und aus der-selben steigen zwei rotlie Büffelhörner mit silbernen Streifen und sil-bernen Ringen an den Enden empor. Hiibn. IIJ. Suppl. 9. Tai'.; vonMeding I. No. 21., HI. No. 9.; TyrofF II. Taf. 176. — Das Wappender Grafen von Arnim ist folgendermaassen zusammengestellt: DasSchild ist in vier weisse Felder getheilt, das erste und vierte zeigteinen preussischen Adler, das zweite und dritte die zwei silbernenArnimschen Balken im rothen Felde. Auf dem Schilde befindet sichdie Grafenkrone. Von den beiden Helmen trägt der links eine Kronemit einem schwarzen Adlerflügel, der rechts die Ilelmzierde des Ge-schlechtswappens, nämlich: zwei rotlie Büffelhörner mit zwei silbernenStreifen und silbernen Ringen an den Enden. — Unter den berühm-ten Männern, die aus diesem Geschlechte hervorgegangen sind, nen-nen wir vorzüglich den im 30jährigen Kriege so berühmt gewordenenJohann Georg von Arnim, sächsischen Feldmarschall. Er gehört zuder Gerswaldschen Linie. Folgende Mitglieder dieser Familie ha-ben sich im preussischen Militair - und Civildienste besonders aus-gezeichnet :